Mehr als eine Woche nach dem Flüchtlingsdrama bei der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta ist die Zahl der Toten auf mindestens 15 gestiegen. Dies sorgt für innenpolitischen Wirbel in Spanien - die Regierung in Madrid gerät in Erklärungsnot.
Am 6. Februar hatten rund 400 Afrikaner versucht, von Marokko aus über den Grenzübergang El Tarajal nach Ceuta zu stürmen. Als die marokkanischen Sicherheitskräfte eingriffen, sprangen zahlreiche Flüchtlinge ins Meer, um die spanische Exklave schwimmend zu erreichen. Wenigstens 15 von ihnen ertranken dabei.
Innenminister Fernández Díaz hatte im Parlament versichert, die Beamten hätten nicht auf schwimmende Flüchtlinge gezielt, sondern nur ins Meer geschossen. Der Beschuss habe mit dem Tod von Flüchtlingen nichts zu tun gehabt.
Na toll, man sichert eine Grenze mit Zäunen und bewaffneten Polizeibeamten oder Soldaten und wenn ein gewaltsamer Durchbruchsversuch dann zu Todesopfern führt, ist das der vorgebliche Anlass für einen politischen Skandal. Womöglich verknacken sie noch einzelne Polizisten oder Militärs vor Ort als Bauernopfer.
Tatsächlich ist natürlich die waffenstarrende Struktur in Verbindung mit den wirtschaftlichen Ursachen der Fluchtbewegung der Auslöser der Tragödie.
Dafür Polizisten und Soldaten verantwortlich zu machen, folgt in etwa der Logik einer politischen Führung, die Tretminen verbuddeln lässt und im Schadensfall den Minenhersteller vor Gericht stellt.
Der Stuttgarter OB Rommel:
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Staber hat geschrieben:Erste Adresse für die Verantwortung sind nach wie vor die Regierungen jener Länder, die die Flüchtlinge stellen bzw. ständig produzieren.
MfG
Ja klar, diese erste Adresse wird ja auch regelmäßig aufgesucht - von den Herren mit den Schmiergeldern im Geldkoffer.
Die gemeinsame Interessenmaximierung der Bananenrepublik - Häuptlinge und der europäisch/amerikanischen Konzernbossen lässt vielen kleinen Leuten dann nicht mehr viele Alternativen zur Auswanderung ...
Der Stuttgarter OB Rommel:
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Der Schuldenberg des spanischen Staates ist auf den höchsten Stand in der jüngeren Geschichte des Landes gestiegen. Wie die Madrider Zentralbank am Montag mitteilte, beliefen sich die Verbindlichkeiten der staatlichen Institutionen Ende 2013 auf 961,6 Mrd. Euro, 8,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Staatsschulden entsprechen 94,05 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Sie blieben damit knapp unterhalb der Prognose der Regierung, die von 94,21 Prozent ausgegangen war.
Staber hat geschrieben:Erste Adresse für die Verantwortung sind nach wie vor die Regierungen jener Länder, die die Flüchtlinge stellen bzw. ständig produzieren.
MfG
Ja klar, diese erste Adresse wird ja auch regelmäßig aufgesucht - von den Herren mit den Schmiergeldern im Geldkoffer.
Die gemeinsame Interessenmaximierung der Bananenrepublik - Häuptlinge und der europäisch/amerikanischen Konzernbossen lässt vielen kleinen Leuten dann nicht mehr viele Alternativen zur Auswanderung ...
Moin!
Wer trägt denn Deiner Meinung nach denn die Verantwortung!
MfG
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller als Ströme von Blut zu vergießen.
Lord George Gordon Noel Byron
Gesund bleiben !
Gruß Staber
Wer trägt denn Deiner Meinung nach denn die Verantwortung!
MfG
Natürlich trägt die Bonzokratie vor Ort einen erheblichen Teil der Verantwortung, aber wenn europäische und amerikanische Konzerne und Regierungen mit diesen Staatskriminellen keine Geschäfte auf Kosten der Ärmsten mehr machen würden, könnten sich die schäbigsten Lumpen nicht so ohne weiteres an der Macht halten.
Der Stuttgarter OB Rommel:
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Dutzende Flüchtlinge bei spanischer Exklave Melilla festgenommen
Mehr als 60 afrikanische Flüchtlinge sind von marokkanischen Sicherheitskräften bei dem Versuch festgenommen worden, die Grenze zur spanischen Exklave Melilla zu überwinden und so in die EU zu gelangen. Insgesamt versuchten fast 100 Flüchtlinge, die Sperranlagen zu stürmen.
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.
* * *
Mit seiner Abdankung macht der spanische Monarch nach 38 Jahren Regentschaft den Weg frei für seinen 46 Jahre alten Sohn Prinz Felipe, der künftig als König Felipe VI. über Spanien herrschen wird.
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.
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