Verteidigungsminister beleidigt (?) Soldaten

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Staber
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Re: Verteidigungsminister beleidigt (?) Soldaten

Beitrag von Staber »

Wir erinnern uns an die sogenannte Kaviar- bzw. Arschlochaffäre im Jahr 2001. Auch so ein Ding!
http://de.wikipedia.org/wiki/Kaviar-Aff%C3%A4re

Als Kaviar-Affäre (auch Arschloch-Affäre) wird ein Vorfall um Michael Steiner, den damaligen sicherheitspolitischen Berater des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, bezeichnet.
Steiner hatte am 2. November 2001 auf dem Flughafen Wnukowo in Moskau einen deutschen Oberfeldwebel und zwei weitere Soldaten mehrfach als „Arschloch“ beschimpft. Er rief den Soldaten außerdem zu, sie möchten doch Kaviar servieren.Steiner erklärte später, dass es sich um einen Scherz gehandelt habe. Der Verteidigungsattaché an der Deutschen Botschaft in Moskau meldete den Vorfall nach Berlin. Die Luftwaffen-Maschine hatte nach der Asien-Reise des Bundeskanzlers in Moskau einen längeren Zwischenstopp einlegen müssen. Im Gespräch mit einer Zeitung erklärte Steiner später, die lange Wartezeit habe an den Nerven aller gezehrt.[2]
Trotz einer Entschuldigung konnte Steiner seinen Posten als außen- und sicherheitspolitischer Berater Schröders nicht halten. Sein Nachfolger wurde Dieter Kastrup

gruß staber
Ein Mensch hat die Atombombe erfunden, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle bauen!
Gesund bleiben !
Gruß Staber
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maxikatze
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Re: Verteidigungsminister beleidigt (?) Soldaten

Beitrag von maxikatze »

Das ist die Botschaft so wie sie bei mir ankommt. Und deshalb wäre ich gegen einen solchen Einsatz, aber mich fragt ja keiner.
Moin Staber,
hast Du noch Kontakt zu Deinen Leuten von früher? Wenn ja, tauscht Ihr Eure Gedanken noch aus?


... dass die Bundeswehr an der türkisch - syrischen Grenze gar nicht soooo sehr erwünscht ist, weil Nato - Aufpasser bzw. gerade beim Begleichen alter Rechnungen mit den Syrern stören.
Moin Alex,
die Vermutung liegt sehr nahe. Vllt kommt noch ein weiterer Grund, weil die Türkei kein EU-Mitglied, sondern lt Merkel den Status einer "privilegierte Partnerschaft" hat. Für die Türken ist das eine knallharte Abwertung.
Und soweit ich kürzlich Erdogan verstanden habe, ist er es leid, dauernd um die Mitgliedschaft zu betteln. Möglicherweise hängen die Unstimmigkeiten und Auseinandersetzungen auch damit zusammen. Die fühlen sich erniedrigt und abgewertet. Die "Zusammenarbeit" mit Nato-Partner Deutschland an der syrischen Grenze bietet den Türken die Gelegenheit Dampf abzulassen und die deutschen Soldaten sind der Blitzableiter.
"Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.
Wenn das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei"

- Thomas Jefferson, dritter amerikanischer Präsident von 1801 bis 1809
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