Bündnis Sahra Wagenknecht

Hier können sich Mitwirkende von politischen Parteien äußern, die an dem Aktionsbündnis Verfassungsreferendum teilnehmen wollen.
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maxikatze
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von maxikatze »

Pressekonferenz BSW-Thüringen zu Parteiaustritten von Fraktionsmitgliedern | 04.09.26

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Zerfällt der Landesverband in Thüringen?
Nach einigen Parteiaustritten der BSW-Fraktion will man aber zur Voigt-Regierung auch weiterhin stehen. :lol:


https://www.welt.de/politik/deutschland ... sitesearch
„Frau Wolf stand dagegen für einen Kurs, der die Brandmauer-Politik von CDU und Linken letztlich fortgesetzt und Mario Voigt im Amt gehalten hätte“, sagten die Spitzenkandidaten…“
- Genau dagegen hat Wagenknecht interveniert, weil sie nicht wollte, dass man um jeden Preis Voigt im Amt hält.
"Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.
Wenn das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei"

- Thomas Jefferson, dritter amerikanischer Präsident von 1801 bis 1809
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Staber
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von Staber »

Liebe User!
Die Sahradämmerung…Mich überrascht das überhaupt nicht.Eigentlich müssten alle zurück treten. Es müsste Neuwahlen geben, schließlich sind sie alle über die Parteiliste eingezogen und keiner hat ein Direktmandat erhalten.
"Wir sind nicht gewählt für endlose Selbstbeschäftigung", so Wolf weiter, ebenso wenig für "ständige Abwehrkämpfte" oder "das Ertragen von Flirts mit Rechtsradikalen".
Das kann ich wirklich komplett verstehen, dass Wolf und Co. nun endlich Schluss machen mit dem Gewürge.Mit einer selbstherrlichen "Narzisstin" wie S. W., die keinerlei Bock auf Team, Kooperation und gegenteilige Meinungen hat, können nur Speichellecker zusammen sein.
Die permanente "diktatorische" Querschlägerei vom Bundes-BSW, das konnte einfach nicht funktionieren. - Und so eine Entwicklung kann jemand wie S. W., die sich mit zwischenmenschlichen Vorgängen nicht auskennt, eben auch nicht voraussehen und gegensteuern. Letztlich ist diese Dame die Soll-Bruchstelle ihrer eigenen Bewegung geworden.

Jedenfalls gut, dass sich die S. W.-Putin-Partei nun selbst zerlegt.
Ein Mensch hat die Atombombe erfunden, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle bauen!
Gesund bleiben !
Gruß Staber
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Staber
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von Staber »

Alex schrieb
Ich muss mit Lafontaine in puncto Israel und Gaza überhaupt nicht übereinstimmen
Werter Alex!Ich kenne deine Einstellung zu Israel! Jeder wie er möchte !

Ich stimme dem zu was Lafontaine sagt. Was da im Nahen Osten abläuft ist Völkermord seitens Israel. Mit Unterstützung der Bundesregierung.

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... akrieg-gxe

Man könnte auch schreiben: "Wegen der Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden in Europa zwischen 1933 und 1945 fühlt sich Deutschland verpflichtet, die genozidalen Bestrebungen des rechtsextremen israelischen Regimes unkritisch zu unterstützen."Tut mir Leid ,ich sehe es anders .Was hier geschieht, ist nicht mehr mit politischer Vorsicht zu umschreiben: Es ist ein moralischer Bankrott. Waffen an eine Regierung zu liefern, der ernsthafte und breit dokumentierte Vorwürfe eines Genozids, von Kriegsverbrechen und systematischer Vertreibung der Zivilbevölkerung gemacht werden, ist kein „Sonderfall“ – es ist Beihilfe. Punkt!

Die deutsche Staatsräson wird zur Ausrede pervertiert. Aus der Geschichte müsste eine kompromisslose Bindung an das Völkerrecht folgen – stattdessen wird sie instrumentalisiert, um offensichtliches Unrecht zu decken. Wer heute weiter liefert, obwohl Städte zerstört, Menschen entrechtet und ganze Bevölkerungen ausgelöscht oder vertrieben werden, macht sich mitschuldig.

Das ist keine Solidarität. Das ist Komplizenschaft.
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maxikatze
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von maxikatze »

Staber hat geschrieben: 04.09.2026, 16:28 Liebe User!
Die Sahradämmerung…Mich überrascht das überhaupt nicht.Eigentlich müssten alle zurück treten. Es müsste Neuwahlen geben, schließlich sind sie alle über die Parteiliste eingezogen und keiner hat ein Direktmandat erhalten.
"Wir sind nicht gewählt für endlose Selbstbeschäftigung", so Wolf weiter, ebenso wenig für "ständige Abwehrkämpfte" oder "das Ertragen von Flirts mit Rechtsradikalen".
Das kann ich wirklich komplett verstehen, dass Wolf und Co. nun endlich Schluss machen mit dem Gewürge.Mit einer selbstherrlichen "Narzisstin" wie S. W., die keinerlei Bock auf Team, Kooperation und gegenteilige Meinungen hat, können nur Speichellecker zusammen sein.
Die permanente "diktatorische" Querschlägerei vom Bundes-BSW, das konnte einfach nicht funktionieren. - Und so eine Entwicklung kann jemand wie S. W., die sich mit zwischenmenschlichen Vorgängen nicht auskennt, eben auch nicht voraussehen und gegensteuern. Letztlich ist diese Dame die Soll-Bruchstelle ihrer eigenen Bewegung geworden.

Jedenfalls gut, dass sich die S. W.-Putin-Partei nun selbst zerlegt.
Moin Staber,
im Thüringer BSW wird wie üblich von Verantwortung fürs Land und bla bla bla gefaselt und einem
Ministerpräsidenten damit den Ar... gerettet - vorerst.


Bundesvorsitzender Fabio de Masi dazu:

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"Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.
Wenn das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei"

- Thomas Jefferson, dritter amerikanischer Präsident von 1801 bis 1809
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AlexRE
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von AlexRE »

Staber hat geschrieben: 04.09.2026, 16:54 Alex schrieb
Ich muss mit Lafontaine in puncto Israel und Gaza überhaupt nicht übereinstimmen
Werter Alex!Ich kenne deine Einstellung zu Israel! Jeder wie er möchte !

Ich stimme dem zu was Lafontaine sagt. Was da im Nahen Osten abläuft ist Völkermord seitens Israel. Mit Unterstützung der Bundesregierung.

(...)

Das mit dem angeblichen Völkermord in Gaza haben wir zuletzt vor 2 Wochen auf dem Palästina - Thread diskutiert. Ich habe dabei versucht, die offenkundigen Fakten sachlich darzulegen:
Durch das Siedlungsprojekt rücke nicht nur eine Friedenslösung in weitere Ferne; auch Israels internationales Ansehen werde weiter beschädigt.
Ich fürchte, ihr internationales Ansehen könnte ihnen mittlerweile piepegal sein. Den Gazastreifen hatten sie 2006 geräumt, um dann von dort aus mehrfach und am 07.10.23 mit unfassbarer Grausamkeit angegriffen zu werden. Aus der notwendigen Gegenwehr stricken weite Teile der internationalen Öffentlichkeit Völkermordvorwürfe, wo beim besten Willen kein Völkermord ist und auch von keinem unabhängigen internationalen Gericht behauptet wurde.

Im Gegensatz dazu setzen die Siedler auf den Westbanks Israel tatsächlich ins Unrecht. Die berechtigte internationale Kritik daran wird sie aber wahrscheinlich kaum noch beeindrucken. Sie werden ja sowieso als die Bösen hingestellt, auch dort, wo sie existenznotwendige Notwehr üben.

Als Atommacht, die militärisch nicht zerstört werden kann und wirtschaftlich wegen ihrer eigenen Fähigkeiten nur wenige Handelspartner zum Überleben braucht, können sie die internationale Mehrheitsmeinung getrost ignorieren. Die ist ohnehin immer gegen sie gerichtet, ob sie nun in Gaza im Recht oder auf den Westbanks im Unrecht sind.

Wenn Sie wollten, könnten sie mit der Siedlungspolitik das Leben der Palästinenser so unerträglich machen, dass sich alle auf die Flucht begeben müssten. Damit würden sie sich tatsächlich der Definition des Völkermords annähern und internationale Empörung hervorrufen. Die Empörung von Leuten, die ihnen nicht einmal das lebensnotwendige und allen Menschen naturrechtlich zustehende Notwehrrecht (siehe Art. 51 UNO - Charta) gönnen, weil Juden ja niemals im Recht sind, wird ihnen aber allmählich am A ... vorbeigehen.
Wie gesagt, es gibt keine einzige Feststellung eines unabhängigen internationalen Gerichts, dass das harte Vorgehen Israels in Gaza die Voraussetzungen eines Genozids im rechtlichen Sinne erfüllen könnte. Das ist nicht meine Einstellung, sondern Fakt. Die Zahl der palästinensischen Opfer des Krieges reicht schließlich bei weitem nicht aus, um den Israelis eine entsprechende Absicht zu unterstellen. In einem Gebiet, in dem es keinerlei Frauenrechte gibt, sind die Geburtenraten viel zu hoch, als dass 70.000 Tote in 3 Jahren Krieg die Demographie auch nur ankratzen könnten.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von AlexRE »

Staber hat geschrieben: 04.09.2026, 16:54 Alex schrieb
Ich muss mit Lafontaine in puncto Israel und Gaza überhaupt nicht übereinstimmen
Werter Alex!Ich kenne deine Einstellung zu Israel! Jeder wie er möchte !

Ich stimme dem zu was Lafontaine sagt. Was da im Nahen Osten abläuft ist Völkermord seitens Israel. Mit Unterstützung der Bundesregierung.

(...)

Das mit dem angeblichen Völkermord in Gaza haben wir zuletzt vor 2 Wochen auf dem Palästina - Thread diskutiert. Ich habe dabei versucht, die offenkundigen Fakten sachlich darzulegen:
Durch das Siedlungsprojekt rücke nicht nur eine Friedenslösung in weitere Ferne; auch Israels internationales Ansehen werde weiter beschädigt.
Ich fürchte, ihr internationales Ansehen könnte ihnen mittlerweile piepegal sein. Den Gazastreifen hatten sie 2006 geräumt, um dann von dort aus mehrfach und am 07.10.23 mit unfassbarer Grausamkeit angegriffen zu werden. Aus der notwendigen Gegenwehr stricken weite Teile der internationalen Öffentlichkeit Völkermordvorwürfe, wo beim besten Willen kein Völkermord ist und auch von keinem unabhängigen internationalen Gericht behauptet wurde.

Im Gegensatz dazu setzen die Siedler auf den Westbanks Israel tatsächlich ins Unrecht. Die berechtigte internationale Kritik daran wird sie aber wahrscheinlich kaum noch beeindrucken. Sie werden ja sowieso als die Bösen hingestellt, auch dort, wo sie existenznotwendige Notwehr üben.

Als Atommacht, die militärisch nicht zerstört werden kann und wirtschaftlich wegen ihrer eigenen Fähigkeiten nur wenige Handelspartner zum Überleben braucht, können sie die internationale Mehrheitsmeinung getrost ignorieren. Die ist ohnehin immer gegen sie gerichtet, ob sie nun in Gaza im Recht oder auf den Westbanks im Unrecht sind.

Wenn Sie wollten, könnten sie mit der Siedlungspolitik das Leben der Palästinenser so unerträglich machen, dass sich alle auf die Flucht begeben müssten. Damit würden sie sich tatsächlich der Definition des Völkermords annähern und internationale Empörung hervorrufen. Die Empörung von Leuten, die ihnen nicht einmal das lebensnotwendige und allen Menschen naturrechtlich zustehende Notwehrrecht (siehe Art. 51 UNO - Charta) gönnen, weil Juden ja niemals im Recht sind, wird ihnen aber allmählich am A ... vorbeigehen.
viewtopic.php?p=147332#p147332

Wie gesagt, es gibt keine einzige Feststellung eines unabhängigen internationalen Gerichts, dass das harte Vorgehen Israels in Gaza die Voraussetzungen eines Genozids im rechtlichen Sinne erfüllen könnte. Das ist nicht meine Einstellung, sondern Fakt. Die Zahl der palästinensischen Opfer des Krieges reicht schließlich bei weitem nicht aus, um den Israelis eine entsprechende Absicht zu unterstellen. In einem Gebiet, in dem es keinerlei Frauenrechte gibt, sind die Geburtenraten viel zu hoch, als dass 70.000 Tote in 3 Jahren Krieg die Demographie auch nur ankratzen könnten.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Bündnis Sahra Wagenknecht

Beitrag von maxikatze »

Schreibt Ihr bitte im Palästina- oder Israel-Strang weiter, wenn Ihr das Nahost-Thema noch vertiefen möchtet?

Hier: viewtopic.php?p=147331&hilit=Israel#p147331

oder dort: viewtopic.php?p=147031#p147031

Euch einen schönen Sonntag. :)
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