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Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 19.12.2017, 15:56
von Staber
Sachsens Polizei ändert Rechtfertigung für SEK-Logo
https://www.ksta.de/politik/wirbel-um-p ... o-29314914
In Sachsen sorgt ein Schriftzug auf den Sitzen eines neuen Panzerfahrzeugs zur Terrorabwehr für Aufsehen.Man kann es ja gar nicht fassen, um welche Nichtigkeit man sich kümmern kann.Muss jetzt alles aus der Zeit von 33-45 auf dem Prüfstand?Frakturschrift gab es vorher schon und den Lorbeerkranz auch.Manche Leute sind aber auch so was von verkrampft.Nichts an diesem Logo hat etwas Nationalsozialistisches!Der Lorbeerkranz, die Löwen, die Frakturschrift, das Wappen, alles ist älter als die NS Ideologie und nichts davon ist jemals spezifisch nationalsozialistisch gewesen.Wer sich darüber aufregt, der müsste sich auch über das "Eiserne Kreuz "der Bundeswehr beschweren oder darüber, dass Deutschland überhaupt einen Adler als Wappentier nutzt.
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 19.12.2017, 20:50
von AlexRE
Jedenfalls ist das Wappen eindeutig an die NS - Ästhetik angelehnt. Ich frage mich, wer sich sowas ausdenkt und was das überhaupt soll.
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 19.12.2017, 23:25
von Staber
@ Alex
Jedenfalls ist das Wappen eindeutig an die NS - Ästhetik angelehnt
Meinst Du so was mit der NS-Ästhetik?
SteinbergerTBA1920-AID-5726B.jpg
Deutschland ist der einzige Staat weltweit, der mit Medien und NGO gesättigt ist, die 24 Stunden täglich auf der Suche nach Punkten sind, bei denen sich ein Zusammenhang mit der noch dunkleren Vergangenheit herstellen lässt und deren einziger Daseinszweck darin besteht, das Dauergefühl der Schuldigkeit zu erzeugen und am leben zu erhalten! Einzige Ausnahme ist der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft!

Aber wie lange noch?Ich persönlich mag Traditionen u. nicht alles war früher schlecht, vieles war besser wie heute .
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 20.12.2017, 00:07
von AlexRE
Deutschland ist in Sachen Machtausbübung durch Erzeugen von Schuldgefühlen ganz sicher nicht weltrekordverdächtig. Da hängt jedes Land mit einer überwiegend religiösen Bevölkerung - insbesondere katholische Länder - das weitgehend atheistische Deutschland ganz locker ab. Die ritualisierte "Aufarbeitung" der NS - Verbrechen ist eine öffentliche Veranstaltung und ein typisches Beispiel dafür, dass veröffentlichte Anschauungen bzw. Meinungen und das tatsächliche kollektive Denken und Empfinden weit auseinanderklaffen können. Den deutschen Nachkriegsgenerationen geht nämlich jede Art von Schuldkult meilenweit am A .... vorbei, jedenfalls den allermeisten Leuten.
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 20.12.2017, 00:08
von AlexRE
Staber hat geschrieben:@ Alex
Jedenfalls ist das Wappen eindeutig an die NS - Ästhetik angelehnt
Meinst Du so was mit der NS-Ästhetik?
SteinbergerTBA1920-AID-5726B.jpg
Ja, das ist der typische Stil der 30er und 40er Jahre. So sieht auch dieses komische sächsische Polizeiwappen aus.
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 20.12.2017, 19:26
von Staber
@ Alex
Ja, das ist der typische Stil der 30er und 40er Jahre.
Dann sollten doch Form-und Wappengestalter dieses Wappen langsam durch zwei gekreuzte Krummsäbel Mohammeds ersetzen!Außerdem sollte man die Farbe Wehrmachtsgrau der Sitze in den Farben Rosa oder in Regenbogenfarben umändern.

Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 20.12.2017, 20:31
von Excubitor
Staber hat geschrieben:Sachsens Polizei ändert Rechtfertigung für SEK-Logo
https://www.ksta.de/politik/wirbel-um-p ... o-29314914
In Sachsen sorgt ein Schriftzug auf den Sitzen eines neuen Panzerfahrzeugs zur Terrorabwehr für Aufsehen.Man kann es ja gar nicht fassen, um welche Nichtigkeit man sich kümmern kann.Muss jetzt alles aus der Zeit von 33-45 auf dem Prüfstand?Frakturschrift gab es vorher schon und den Lorbeerkranz auch.Manche Leute sind aber auch so was von verkrampft.Nichts an diesem Logo hat etwas Nationalsozialistisches!Der Lorbeerkranz, die Löwen, die Frakturschrift, das Wappen, alles ist älter als die NS Ideologie und nichts davon ist jemals spezifisch nationalsozialistisch gewesen.Wer sich darüber aufregt, der müsste sich auch über das "Eiserne Kreuz "der Bundeswehr beschweren oder darüber, dass Deutschland überhaupt einen Adler als Wappentier nutzt.
Absolut richtig. Anstatt sich um wirklich Wichtiges zu kümmern und endlich mal dafür zu sorgen, dass es hier vielleicht zukünftig einen echten Rechtsstaat geben kann, echauffiert man sich über Nichtigkeiten, die von äußeren Betrachtern nicht einmal zu sehen sind. Das hat schon pathologisch paranoide Züge. Ist von denen vielleicht jemand naziphob? Ähnlich wie die von den Nazis geklaute Swasthika (das Hakenkreuz, welches schon von Buddhisten und anderen lange vorher Verwendung fand) wird hier eine formale Symbolik, die im Vorliegenden Fall sogar nur entfernte Ähnlichkeit aufweist dermaßen überbewertet, dass man sich fragt, ob die betreffenden Verantwortlichen überhaupt noch zur Trennung von Wichtigem und Unwichtigem in der Lage sind, was direkt deren Fähigkeit zur Amtsausübung berührt...
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 20.12.2017, 21:26
von AlexRE
Excubitor hat geschrieben:Das hat schon pathologisch paranoide Züge. Ist von denen vielleicht jemand naziphob? Ähnlich wie die von den Nazis geklaute Swasthika (das Hakenkreuz, welches schon von Buddhisten und anderen lange vorher Verwendung fand) wird hier eine formale Symbolik, die im Vorliegenden Fall sogar nur entfernte Ähnlichkeit aufweist dermaßen überbewertet, dass man sich fragt, ob die betreffenden Verantwortlichen überhaupt noch zur Trennung von Wichtigem und Unwichtigem in der Lage sind, was direkt deren Fähigkeit zur Amtsausübung berührt...
Diese Betrachtungsweise erfordert allerdings zur Meidung triefender Doppelmoral, dass man Burkhas und andere Machtsymbole der Religionsfaschisten auch als völlig unwichtiges Thema einstuft.
Keine Doppelmoral bei sauberer Differenzierung
Verfasst: 20.12.2017, 21:58
von Excubitor
AlexRE hat geschrieben:Excubitor hat geschrieben:Das hat schon pathologisch paranoide Züge. Ist von denen vielleicht jemand naziphob? Ähnlich wie die von den Nazis geklaute Swasthika (das Hakenkreuz, welches schon von Buddhisten und anderen lange vorher Verwendung fand) wird hier eine formale Symbolik, die im Vorliegenden Fall sogar nur entfernte Ähnlichkeit aufweist dermaßen überbewertet, dass man sich fragt, ob die betreffenden Verantwortlichen überhaupt noch zur Trennung von Wichtigem und Unwichtigem in der Lage sind, was direkt deren Fähigkeit zur Amtsausübung berührt...
Diese Betrachtungsweise erfordert allerdings zur Meidung triefender Doppelmoral, dass man Burkhas und andere Machtsymbole der Religionsfaschisten auch als völlig unwichtiges Thema einstuft.
Eine Doppelmoral vermag ich hier nicht zu erkennen. Man muss schlicht und einfach sauber differenzieren. Im vorliegenden Fall wurde weder eine Symbolik zur Schau gestellt noch für irgendwelche manipulativen Zwecke herangezogen. Es handelt sich um ein vom Hersteller des Fahrzeugs, nicht einmal vom Auftraggeber so veranlasst, an von außen nicht einsehbarer Stelle angebrachte Stickerei, die entfernt an bestimmte andere Symbole erinnert, nicht einmal denen genau nachempfunden ist. Bei der überzogenen Kritik müssten alle irgendwie in irgendeiner Form ähnlichen Symbole verboten werden auch sie nur im Keller an versteckter Stelle aufbewahrt werden. Das geht eindeutig zu weit. Zu welchem Unfug das führt ist klar erkennbar an dem von mir erwähnten Beispiel der buddhistischen Symbolik, die verboten ist, auch wenn sie mit den Nazis aber auch nicht das Geringste zu tun hat. Ein Buddhist könnte das durchaus als Einschränkung seiner Religionsausübung verstehen, nur sind die nicht so kleinlich wie die Muslime.
Wichtig, im Sinn von problematisch, wird das Thema erst dann, wenn exakte Symbolik oder zumindest so präzise verwendet wird, die offensichtlich dem "NS-Original" nachempfunden ist und das unzweifelhafte Ziel einer Meinungsmanipulation beinhaltet, wie auf öffentlich herum getragenen Fahnen, etc.. Somit bleiben Burkas und andere Symbole der Reli-Faschos weiter drin während die kleine Sitzbezug-Stickerei mangels Zweckbindung völlig ohne Doppelmoral aus der Symbolik mit Kritik würdiger Relevanz ausscheidet. Hätte man das Symbol dick auf die Außenhaut des Fahrzeugs lackiert sähe das (zur Verdeutlichung) möglicherweise in der Bewertung anders aus.
Die Zeit, die mit dieser unsäglichen Diskussion verplempert worden ist, hätten die offiziell dafür Verantwortlichen zum Beispiel besser dafür nutzen können endlich konsequente Maßnahmen gegen die kriminellen Clan-Aktivitäten einzuleiten anstatt denen bei Übernahme ganzer Städte einfach nur zuzusehen. Das ist wirklich wichtig und geschieht unter anderem direkt vor der "Haustür" dieser Möchte-Gern-Staatslenker". Aber das wird geflissentlich übersehen während man sich über Nichtigkeiten aufregt. Was ein erbärmlicher Staat.
Re: Wirbel um Polizeipanzer
Verfasst: 20.12.2017, 22:54
von AlexRE
Bist Du blind? Das ist selbstverständlich NS - Ästhetik und das Wappen stammt auch vom Auftraggeber, also der sächsischen Polizei.
