Seite 1 von 1

"Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 24.05.2015, 19:55
von Staber
Putin unterzeichnet Anti-NGO-Gesetz.

Die russische Staatsanwaltschaft darf künftig ausländische und internationale Organisationen für unerwünscht erklären und verbieten. Präsident Putin unterzeichnete das international scharf kritisierte Gesetz. Reaktionen kamen prompt, von Menschenrechtsgruppen und den USA.
http://www.tagesschau.de/ausland/russland-209.html

Wer glaubt Putin hat nichts mehr im Köcher ,was zum Erstaunen führt , der wurde eines andere belehrt.Putin hat scheinbar aus den Erfahrungen in der Ukraine gelernt, die zum Sturz von Janukovitsch, zum Maidan und zur Teilung des Landes geführt haben.Das Problem mit den NGO's in Russland ist das, dass - nicht -alle, aber doch viele von denen - sehr subversiven Tätigkeiten nachgehen und wie die 5. Kolonne agieren , um die russische Regierung entweder von innen auszuhöhlen oder Prozesse anzufeuern, die diesem Zweck dienen können.Viele Stiftungen werden aus dem Ausland, genauer aus dem Westen, finanziert und dass Russland ein vitales Interesse daran hat, diese NGO's, vor allem wenn sie aus dem Ausland finanziert werden, im Auge zu behalten und wo nötig auch auf die
Finger zu hauen, liegt doch auf der Hand.Bestes Beispiel für solch eine NGO ist die deutsche Konrad-Adenauer Stiftung.
Gruß

Re: "Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 24.05.2015, 21:55
von AlexRE
Bevor ausländische Kritiker ein Staatswesen "aushöhlen" können, muss dieser Staat erst einmal eine entsprechende Angriffsfläche bieten, also u. a. inländische Kritiker durch Staatsterror mundtot gemacht haben.

Re: "Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 25.05.2015, 12:24
von maxikatze
Dann wird auch die Firma "Monsanto" in Russland keinen Fuß in der Tür haben. Gut so!
Wobei ich damit nicht sagen will, dass Russland nicht leisten kann, was andere Firmen des Westens können.

Re: "Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 25.05.2015, 12:33
von AlexRE
Wieso Monsanto? Mit "NGO" sind doch keine Konzerne gemeint, sondern Organisationen mit politischen Zielen aller Art, u. a. ökologischen. Für Monsanto könnte das sogar bedeuten, dass Russland der erste wichtige Staat wird, in dem sie agieren können, ohne ihre üblichen Feinde am Hals zu haben.

Re: "Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 25.05.2015, 14:24
von maxikatze
AlexRE hat geschrieben:Wieso Monsanto? Mit "NGO" sind doch keine Konzerne gemeint, sondern Organisationen mit politischen Zielen aller Art, u. a. ökologischen. Für Monsanto könnte das sogar bedeuten, dass Russland der erste wichtige Staat wird, in dem sie agieren können, ohne ihre üblichen Feinde am Hals zu haben.
Russland hat schon vor ein paar Jahren Genmais von Monsanto verboten. Wenn jetzt die Geschäftsbeziehungen mit Monsanto auf Eis gelegt werden, ist das nur die logische Konsequenz.

http://netzfrauen.org/2014/11/16/zwei-g ... s-mit-gmo/

Re: "Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 25.05.2015, 15:16
von Staber
Das gleiche Verhalten Putins war das Thema -Russland verweigert CDU-Politiker Wellmann die Einreise -

Wellmann hat natürlich "keine Erklärung für dieses Vorgehen" . Das ich nicht lache! :lol: Liegt wahrscheinlich am Gastkommentar dieses Herren in "Der Zeit" vom 29.Juli 2014.
Veröffentlicht am 29.7.2014. Sein Artikel trägt den Titel "Peitsche und Zuckerbrot".
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... g-wellmann
Wellmann hat seinen Willen bekommen. Was mich viel mehr ärgert ist ,dass diese Lapalie es in die Tagesschau geschafft hat. :roll:

Re: "Unerwünschte" ausländische Organisationen

Verfasst: 25.05.2015, 15:56
von maxikatze
Aus Wiki:
Am 28. August 2013 forderte Wellmann im ARD-Morgenmagazin aufgrund der Giftgasangriffe von Ghuta einen Militärschlag gegen Syrien auch ohne Mandat der Vereinten Nationen.

... Ihm wurde ein Einreiseverbot bis zum November 2019 ausgesprochen.
:lol:

Und damit die Wohlhabenden nicht durch Lärm belästigt werden:
Weiterhin engagiert sich Wellmann für den Erhalt der Domäne Dahlem und für einen besseren Lärmschutz für die Anwohner der A 115 (AVUS) im Ortsteil Nikolassee.