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Ökonom stellt Gabriel-Berater infrage

Verfasst: 02.02.2014, 15:46
von Staber
Dass zwei AfD-nahe Ökonomen zu Gabriels wirtschaftspolitischen Beratern zählen, sorgt für Unmut. Wirtschaftsforscher Horn hegt große Zweifel an deren Ratschlägen – und stellt das ganze Beratungsgremium infrage.
Es falle ihm schwer, sich die AfD-Sympathisanten als unabhängige Berater vorzustellen. „Ein derartig besetztes Gremium kann kein vernünftiger Ratgeber für das Wirtschaftsministerium in Zeiten der Krise des Euro-Raums sein, ist also überflüssig“, sagte Horn Handelsblatt Online.
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 05704.html

Ausgerechnet Horn zweifelt an der Kompetenz der beiden Professoren. Das ist kurz gesagt ein Treppenwitz. Horn ist SPD-Mitglied, auf der Gewerkschaftsschiene beheimatet, und immer (neben Bofinger) einer der ganz wenigen Professoren, die eine linke Gegenposition zu allen anerkannten Fachleuten einnehmen.

MfG

Re: Ökonom stellt Gabriel-Berater infrage

Verfasst: 02.02.2014, 15:53
von AlexRE
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich die Wirtschaftstheoretiker alle gegenseitig für dämlich halten. Wer weiß, vielleicht haben die allermeisten damit auch recht ... ;)
385. Unterhalte ich mich mit einem Börsenkollegen, so brillant er auch sein mag, merke ich nach zwei Sätzen, dass er Volkswirtschaft studiert hat. Seine Argumente und Analysen sind in ein Korsett eingezwängt, aus dem er nicht herausfindet. (André Kostolany)
http://www.boersensprueche.de/indexr-z.html