AlexRE hat geschrieben: 29.08.2026, 16:44
Staber hat geschrieben: 29.08.2026, 15:41
Da es sich bei der Ukraine aber nicht um ein NATO-Land handelt, werden die angedrohten Konsequenzen vermutlich weniger schwerwiegend gewesen sein, als die aus dem jetzigen Gespräch.
Das glaube ich nicht. Burns hat seinerzeit einen echten strategischen Gegner Russlands vertreten und Putin hat es trotzdem riskiert, seine Warnungen in den Wind zu schlagen.
Ratcliffe dagegen vertritt einen nützlichen Idioten Moskaus oder sogar eine Marionette, kommt darauf an, welche Akten in Sachen Epstein dem russischen Geheimdienst zur Verfügung stehen.
Wenn Putin das Baltikum angreifen sollte, kommt von den Amerikanern gar nichts. Von den europäischen Militärmächten aber möglicherweise so viel, dass das Risiko für Russland in den nächsten paar Jahren noch unkalkulierbar ist.
Vergiss doch mal Epstein.
1.
USA hat Schwierigkeiten, mit dem Iran fertigzuwerden und der Westen hat sich mit Waffen für die Ukraine dermaßen blank gemacht und ist selbst nicht ausreichend verteidigungsfähig.
Radcliffe sollte sicherstellen, dass sich Russland bei der Unterstützung des Iran zurücknimmt und im Gegenzug hält sich die USA mit Waffenlieferungen an die Ukraine zurück.- Eine Hand wäscht die andere, so läuft das.
2.
Ob nun angedrohte Konsequenzen seitens der USA wegen der baltischen Länder an Russland ausgesprochen wurde, halte ich für - ich will nicht sagen ausgeschlossen, aber für unwahrscheinlich. Kann mir kaum vorstellen, dass ein Agent persönlich losgeschickt wird, um seinem Gegenüber Warnungen auszusprechen.
Wir werden über das Gespräch logischerweise nichts erfahren. Denn das haben Geheimdienste so an sich, dass nichts nach außen dringt. Sonst wären es keine Geheimdienste.