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Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 03:06
von Uel
@ Caloderma
Caloderma hat geschrieben:Hallo Uel,

Unser " Freund" DJ_Rainbow beherrscht wohl kaum eine andere Sprache als Fäkaliengosse. Er spricht auch anderen Menschen das Recht ab, das es vielen in der Ex DDR besser und gerechter erging als heute ! Der Typ kann nur Pöbeln was er schon genug im CPF unter Beweis gestellt hat


Was ich über Beleidigungen und Pöbeln schrieb sollte inzwischen allen bekannt sein.

Des Weiteren ist unstrittig, dass es gewissen Menschen vor dem Mauerfall besser ging als nachher. Aber was hat das für eine Relevanz? Dem Mubarak-Clan geht es nach dem Umbruch in Ägypten auch inzwischen sicherlich relativ schlechter als vor den Ereignissen.

Entscheidend ist doch nicht ob es damals vielen besser ging als heute, sonder wie es der Mehrheit erging. Und die Mehrheit war ja so begeistert von der materiellen Ausstattung und den rechtlichen Garantien sowie dem korrekten Verhalten der Behörden, dass sie durch Mauer und Stacheldraht gehindert werden mussten, um freiwillig in Armut und Rechtlosigkeit gen Westen zu flüchten. Ich weiss, man wollte alle nur vor persönlichen Nachteilen im Westen bewahren, auch wenn sie dabei zu Tode kamen, sehr fürsorglich.





Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 14:13
von maxikatze
Uel schrieb:
Was ich über Beleidigungen und Pöbeln schrieb sollte inzwischen allen bekannt sein.
Dann will ich hoffen, dass Du nicht untätig bleibst und mit zweierlei Maß messen wirst. Du kannst gleich mit dem o.g. Begriff
"xxxx Xxxxxxxxxxx" anfangen.

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 14:25
von Sonnenschein+8+

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 16:59
von Excubitor
Staber hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:.... dass das gesamte "Aufblasen" der Wulff-Affaire, die de facto für den Bürger gar keine direkten Auswirkungen hat,
Nicht für den Bürger < Excubitor>, aber wirft ein schlechtes Bild auf das Land. ;)

gruß staber
Im Grundsatz hast du natürlich Recht. Doch wird deutsche Politik unter den wirklich Mächtigen ohnehin nicht wirklich ernst genommen, sondern nur nach außen so lanciert und außerdem gibt es reichlich andere Gründe die ein wesentlich schlechteres Bild auf dieses Land werfen, siehe den Strang "Asozialstaat Deutschland". Nur wird es dort mit aller Macht von der Nomenklatur verhindert, egal ob Regierung oder Opposition. Wie ich schon mehrfach schrieb, ist die Wulff-Affäre zum Teil willkommene Ablenkung von den echten Problemen dieses Landes. Und genau deshalb müssen letztgenannte Probleme immer wieder von den Bürgern selbst massiv öffentlich gemacht werden, da man auch der heimischen Presse und anderen Medien aufgrund deren mangelnder Unabhängigkeit und nicht nur unerheblich habgierigen Eigeninteressen nicht vollwertig trauen kann.

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 17:04
von Excubitor
Übrigens bringen Beleidigungen und unsachliche Zwistigkeiten untereinander niemanden weiter. Seht doch einfach mal zu Euch mit persönlichen Streitigkeiten im Wege des Streitstrangs oder per PNs auszutauschen und dieses Forum bitte davon verschont zu lassen.

Sonst können wir uns nämlich von dem bisher überdurchschnittlich (ausgegangen von der durchschnittlichen Qualität derartiger Internet-Foren) hohen Status der Sachlichkeit und Kompetenz langsam verabschieden, der schon von den Auseinandersetzungen auf dem Ex-Kachelmann-Strang stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 20:49
von Uel
Ich muss mich revidieren in meiner Haltung des weiteren Erduldenkönnens eines Übels.

Nach den vorgestrigen veröffentlichten Kumpaneien durch Monitor mit einem weiteren Unternehmer, der Millionen von Subventionen durch Niedersachsen einstrich und Wulfs Zugabe von nur 2 privaten Treffen mit diesem vor dem Landtag, obwohl es offenbar häufigere gab, glaube ich, dass Wulf jetzt nicht mehr zu halten ist. Ich jedenfalls werde ihn nicht mehr erdulden wollen und nun auch öffentlich gegen ihn Flagge zeigen.

Es ist das Prinzip der anbiedernden Kumpanei zu höheren Kreisen, die offenbar so üblich geworden ist, dass sie gar nicht mehr in seinem Problembewusstsein aufkommt. Diese Gier nach Anerkennung durch die besseren Kreise konnten wir schon an dem aus ärmlichen Verhältnissen aufgestiegenen Schroeder beobachten.
Früher hatten die Leute ein Gespür dafür, wann sie sich Befangenheitsverdächtigungen aussetzen würden, heute erkennen oder wollen sie tatsächliche Befangenheit nicht mehr erkennen.

Livia hat das sehr gut in ihrem Artikel über den schweizer Nationalbanker mit seinen Insidergeschäften dokumentiert. Der Vorgänger spricht dass sehr gut sinngemäß so an: wenn die Leute das nicht mehr selbstverständlich so wissen, man also erst Regeln braucht, so sei es fast schon zu spät.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn immer mehr gefunden wird: der kann das gar nicht mehr als grenzwertig erkennen, weil es für ihn normal ist. Drum konnte er sich auch nicht gegen diese Gefahren absichern, weil er sie einfach nicht wahrnehmen konnte. Daher spielt er dann auch nicht das Opfer sondern fühlt sich tatsächlich sehr ungerecht behandelt, der braucht das Opfer nicht zu spielen, sondern ist fest überzeugt eines zu sein.

Aus diesen Gründen halte ich ihn inzwischen für völlig ungeeignet gerade für das Amt des Bundespräsidenten. Und seine Hoffnungen doch noch ein guter Präsident zu werden können nicht in Erfüllung gehen. Wie will er irgendwen noch moralisch den Kopf waschen, ohne dass alle mindestens das Schmunzeln unterdrücken müssen?

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 14.01.2012, 23:32
von DJ_rainbow
Caloderma, xx xxxxx Xxxx:

Sowas wie dich ignoriere ich nicht mal. Und wenn du das für arrorant hältst - Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus. (Klaus Kinski)

Zum Thema Wulff.... nehmen wir mal folgendes Szenario an:
1. Islamisten-Arschkriecher-Wuffi tritt zurück oder wird zurückgetreten.
2. Rot-Grün bietet wieder Gauck an.
3. Murksel bietet "Klau-Theoder zu früh wieder da" an. Alternativ: Seehofer oder Schwesterwelle, Stoiber oder Öttinger oder whatever, schlimmstenfalls das gefleckte Rindvieh Luise aus der Uckermarck.

Wie werden sich die Roten Lumpen wohl entscheiden?

P. S: Kleiner Tipp: Diese GesindelInnen haben schon einmal den Wuffi hingenommen, um Gauck zu verhindern.

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 15.01.2012, 17:02
von Excubitor
Nach den gestrigen Nachrichten soll es bereits Staatsrechtler geben, die Wulffs Handeln, belegt durch ein Gutachten, zum Teil für strafrechtlich relevant halten und die Staatsanwaltschaft, welche bislang gar nicht ermittelt hat, scharf kritisieren...
Wenn schon derartige Fachleute zu diesem Schluss kommen, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass etwas daran ist erheblich.

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 15.01.2012, 18:22
von AlexRE
Excubitor hat geschrieben:Nach den gestrigen Nachrichten soll es bereits Staatsrechtler geben, die Wulffs Handeln, belegt durch ein Gutachten, zum Teil für strafrechtlich relevant halten und die Staatsanwaltschaft, welche bislang gar nicht ermittelt hat, scharf kritisieren...
Wenn schon derartige Fachleute zu diesem Schluss kommen, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass etwas daran ist erheblich.
Prof. v. Arnim hat ein Rechtsgutachten erstellt:
Indizien für Vorteilsnahme

Beides, das Vorliegen eines Geschenkes und den Bezug zum Amt lasse Wulff zwar durch seine Anwälte bestreiten. Das erscheine aber "nicht nachvollziehbar", heißt es in dem Gutachten. Als belastende Indizien zählt das Gutachten auf:

* Den "engen zeitlichen Zusammenhang" zwischen Hauskauf, Auslandsreise und Kreditvereinbarung;
* Die "Höhe" des etwa durch Grundstücks-Hypotheken "ungesicherten Kredits von 500.000 Euro" und der "erhebliche Umfang des daraus für Wulff fließenden Vorteils von mindestens 20.000 Euro";
* Das "intensive Bemühen Wulffs, den Kredit zu verheimlichen", wofür er "sogar eine unvollständige, möglicherweise verfassungswidrige Aussage vor dem Landtag in Kauf nahm", und später den "einem Amt des Bundespräsidenten völlig unadäquaten Versuch unternahm, die Veröffentlichung des Geerkens-Kredits durch die "Bild"-Zeitung zu stoppen oder zu modifizieren, der möglicherweise sogar eine versuchte Nötigung darstellte".

Selbst wenn Geerkens von Wulff allein aus freundschaftlicher Verbundenheit mitgenommen worden wäre, so Arnim, wäre das "rechtswidrige Vetternwirtschaft": Denn der Ministerpräsident dürfe "als Amtsträger von Verfassungs wegen allein gemeinwohlorientiert handeln".
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 37,00.html

Er interpretiert demnach Indizien für die Stafbarkeit von Wulffs Handeln aus der Perspektive des prominenten Parteienkritikers und Rechtsstaatswächters heraus. Diese Interpretationen sind natürlich juristisch vertretbar, aber ich halte es für ausgeschlossen, dass sich von Parteipolitikern in Gestalt von Justizministern weisungsabhängige Staatsanwälte dieser Sichtweise anschließen könnten.

Re: Bundespräsident Wulf

Verfasst: 15.01.2012, 18:35
von Staber
Excubitor hat geschrieben:Übrigens bringen Beleidigungen und unsachliche Zwistigkeiten untereinander niemanden weiter. Seht doch einfach mal zu Euch mit persönlichen Streitigkeiten im Wege des Streistrangs oder per PNs auszutauschen und dieses Forum bitte davon verschont zu lassen.[/b][/size]

Ein Super Gedanke <Excubitor>!Bild


gruß staber