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Re: Feige oder auf dem Weg zu weiteren Schandtaten?

Verfasst: 26.06.2016, 18:58
von AlexRE
Excubitor hat geschrieben:Der "Rädelsführer" des Brexit, der frühere Mayor of London Boris Johnson weicht mutmaßlich feige sogar Interviews aus und verzieht sich, wie soeben im ZDF zu sehen, lieber in sein Cottage (Landhaus) anstatt den selbst verursachten Konsequenzen ins Auge zu sehen.
Vielleicht hat er ja selbst nicht an den Erfolg des Referendums geglaubt und noch keine passenden Worthülsen für Siegesansprachen vorbereitet ...

Re: Feige oder auf dem Weg zu weiteren Schandtaten?

Verfasst: 26.06.2016, 19:01
von Excubitor
AlexRE hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:Der "Rädelsführer" des Brexit, der frühere Mayor of London Boris Johnson weicht mutmaßlich feige sogar Interviews aus und verzieht sich, wie soeben im ZDF zu sehen, lieber in sein Cottage (Landhaus) anstatt den selbst verursachten Konsequenzen ins Auge zu sehen.
Vielleicht hat er ja selbst nicht an den Erfolg des Referendums geglaubt und noch keine passenden Worthülsen für Siegesansprachen vorbereitet ...
Bitte erst zitieren, wenn ich meine eigenen Schreibfehler korrigiert habe. ;)

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 26.06.2016, 19:06
von AlexRE
Ich sehe keinen Schreibfehler in dem Zitatfeld ...

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 26.06.2016, 19:11
von Excubitor
AlexRE hat geschrieben:Ich sehe keinen Schreibfehler in dem Zitatfeld ...
Ist merkwürdig, denn in Deinem ersten Zitat ist der jetzt noch drin. Vielleicht wird die Korrektur vom System für Folgebeiträge übernommen. Bei Interviews hatte es nen Buchstabendreher gegeben.

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 26.06.2016, 19:17
von AlexRE
Excubitor hat geschrieben:
AlexRE hat geschrieben:Ich sehe keinen Schreibfehler in dem Zitatfeld ...
Ist merkwürdig, denn in Deinem ersten Zitat ist der jetzt noch drin. Vielleicht wird die Korrektur vom System für Folgebeiträge übernommen. Bei Interviews hatte es nen Buchstabendreher gegeben.
Korrigiert.

Vielleicht hattest Du den Fehler in dem Zitatfeld meines Beitrages selbst korrigiert, das geht nämlich auch.

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 26.06.2016, 19:26
von AlexRE
Auf Facebook gesehen und kommentiert:
Zum heutigen Sonntag eine kleine Verschwörungstheorie zum Selberbasteln: Nach dem Brexit-Referendum fordert eine Onlinepetition nun, diese zu wiederholen, weil ihr das Ergebnis der ersten nicht passe. "[D]rei Millionen Briten haben bereits unterschrieben", berichtet heute SPIEGEL ONLINE über diese Unterschriftensammlung. Ein beachtlicher Zulauf, darf man meinen, für die kurze Zeitspanne seit ihrer Erstellung am 25. Mai (ein Datum, welches der Spiegel wohlwissend lieber verschweigt - denn so neu ist das Referendum nämlich nicht).
Viel beachtlicher allerdings, wer dort alles unterschrieben hat: Denn das waren nämlich nicht nur Briten. Neben 22 Iranern und 13 Irakern finden sich in den Metadaten derzeit auch 7.500 Deutsche. Aus Nordkorea haben fast 25.000 Genossen mit unterschrieben, und aus dem Vatikanstaat ganze 41.209 Bürger. Was ganz schön beachtlich ist für ein Land, das gerade einmal 842 Einwohner zählt.
;-)
Hier geht's zur Petition. Im Link "Get petition data (json format)" geht's zu den Metadaten:

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https://sciencefiles.org/2016/06/26/bre ... st-betrug/
Gut recherchiert. Allerdings braucht man heutzutage auch keinen Aufwand Marke Wallraff mehr, um unsere Qualitätsjournalisten beim Lügen zu erwischen. Das ist um so einfacher, je lockerer die Lügerei wird.

Brexit aktuell - Und ein weiterer "Hammer" für die Briten

Verfasst: 26.06.2016, 20:34
von Excubitor
DIE WELT - "Europas Brexit-Verhandler kennt alle schmutzigen Tricks"
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/po ... li=BBqg6Q9

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 26.06.2016, 21:15
von Staber
Wird Deutschland nach dem Brexit eine zentrale Rolle in der EU spielen – als Nettozahler meine ich? :?

Wenn ein Staat, der wichtiger Nettozahler in den EU-Haushalt war, austritt und dessen Steuerbürger sich nicht mehr an der Finanzierung des Brüsseler Apparats beteiligen müssen, dann wird es natürlich umso wichtiger, dass der größte Nettozahler nicht nur seine Pflicht weiter erfüllt, sondern auch eventuelle Finanzierungslücken schließt...oder?
Deutsche Politiker kündigen nun an, mit ganzem finanziellen Einsatz, :?: die Rest-EU vor dem Zerbröseln bewahren zu wollen.Bravo!
Soll nun der deutsche Steuerzahler die EU zusammenhalten? Die Versuche der Politiker vom Schlage Juncker „populistischen Bewegungen“ entgegenzuwirken, haben bislang allerdings immer zur weiteren Stärkung eben dieser Bewegungen geführt.Für die künftige EU bietet sich immerhin eine Gewissheit: Es wird weniger Nettozahler und mehr Nettoempfänger geben. Was das für den deutschen Steuerzahler bedeutet, ist unschwer zu erkennen. Doch die „europäische Idee“ sollte uns das wert sein, denn das „Auseinanderdriften Europas“ darf man doch nicht zulassen,um Gottes willen... oder? Gegen dieses Argument ist eigentlich kaum etwas einzuwenden, außer, dass die EU-Institutionen als Hüterin der „europäischen Idee“ eine teure Fehlbesetzung sind.

LG

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 26.06.2016, 21:33
von Excubitor
Staber hat geschrieben:Wird Deutschland nach dem Brexit eine zentrale Rolle in der EU spielen – als Nettozahler meine ich? :?

Wenn ein Staat, der wichtiger Nettozahler in den EU-Haushalt war, austritt und dessen Steuerbürger sich nicht mehr an der Finanzierung des Brüsseler Apparats beteiligen müssen, dann wird es natürlich umso wichtiger, dass der größte Nettozahler nicht nur seine Pflicht weiter erfüllt, sondern auch eventuelle Finanzierungslücken schließt...oder?
Deutsche Politiker kündigen nun an, mit ganzem finanziellen Einsatz, :?: die Rest-EU vor dem Zerbröseln bewahren zu wollen.Bravo!
Soll nun der deutsche Steuerzahler die EU zusammenhalten? Die Versuche der Politiker vom Schlage Juncker „populistischen Bewegungen“ entgegenzuwirken, haben bislang allerdings immer zur weiteren Stärkung eben dieser Bewegungen geführt.Für die künftige EU bietet sich immerhin eine Gewissheit: Es wird weniger Nettozahler und mehr Nettoempfänger geben. Was das für den deutschen Steuerzahler bedeutet, ist unschwer zu erkennen. Doch die „europäische Idee“ sollte uns das wert sein, denn das „Auseinanderdriften Europas“ darf man doch nicht zulassen,um Gottes willen... oder? Gegen dieses Argument ist eigentlich kaum etwas einzuwenden, außer, dass die EU-Institutionen als Hüterin der „europäischen Idee“ eine teure Fehlbesetzung sind.

LG
Korrekt. Unter anderem deshalb hatte ich Deutschland als zweitgrößten Benachteiligten nach dem "United KingDUMM" in Sachen Brexit in einem meiner Vorgänger-Beiträge aufgeführt. Nach den EU-Regeln (Achtung Sarkasmus:) festigt Deutschland bei den Netto-Zahlungsverpflichtungen seine Führungsposition und darf nach Medeinberichten noch etwa 30 % mehr zahlen, wenn es hart auf hart kommt.

Re: Europa allein am Abgrund, oder globales Desaster in spe?

Verfasst: 27.06.2016, 10:18
von Livia
Es gibt auch positive Meldungen betreffend dem Brexit. Dass jetzt nur noch auf die Brexit Befürworter drauflos gehauen wird zeugt von wenig Intellekt. Nur ältere Bürger mit niedriger Ausbildung oder Sozialbezüger hätten für den Austritt gestimmt, zeigt deutlich dass die Verlierer nicht verlieren können. Wäre dem so, hätte die Schweiz 90% dumme, schlecht ausgebildete sowie ein Haufen Sozialbezüger, die nicht in diese unselige EU wollen. Ihnen eine Chance geben würde Grösse zeigen. Eine Drexit Abstimmung in Deutschland hätte die gleichen Folgen, eher mit viel mehr Zustimmung als in Grossbritannien, nur das will niemand wahr haben. Schade, dieses Schablonendenken.
Die Freiheit zum Denken
Der Brexit bringt Großbritannien große Vorteile – Souveränität
14 06 16

„Die Vorteile des Brexit werden von den Kommentatoren unterschlagen. Und das sind nicht wenige. Das Vereinigte Königreich (UK) bräuchte keine Flüchtlinge mehr aus Kontinentaleuropa aufzunehmen, könnte nach Belieben den Zustrom osteuropäischer Wanderarbeiter auf das gewünschte Volumen herunterbremsen und den Missbrauch der Sozialsysteme durch EU-Europäer beenden. Es bräuchte sich auch nicht mehr dem EU-Hegemonismus in Gestalt der Straßburger Parallel-Judikative und des Europaparlaments zu unterwerfen.
Das UK könnte – wie die Schweiz – natürlich zu EU-Regeln weiterhin zollfrei in den EU-Raum exportieren und vermutlich seinen Eu-Handelsanteil von 52 Prozent im Waren- und 42 Prozent im Dienstleistungsbereich behalten, aber auch ungehindert von Brüsseler Regulierungswut bilaterale Handelsabkommen mit Drittstaaten – wie Japan, China, die USA und Kanada – abschließen. Es könnte nach Belieben den Sterling floaten und dadurch die Marktwirtschaft beleben. Nein, anders als der Grexit für die Griechen wäre der Brexit für die Briten keine Katastrophe.“
https://lwfreiheit.wordpress.com/2016/0 ... -vorteile/