Wende in der Energiepolitik

Hier werden Meinungen zu erneuerbaren Energien, Fragen des Energiemarktes usw. ausgetauscht.

Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon maxikatze » Fr 21. Aug 2015, 19:24

Rückt der Überwachungsstaat immer näher?
Ein Artikel von Bettina Röhl:
http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bett ... tte-smart/

" Energiediktatur – aber bitte smart!"
...Der Stromversorger hört also, wenn er es denn will, demnächst mit, wenn Sie an Ihrer Gegensprechanlage jemandem die Tür öffnen. Und er sitzt mit am Tisch, wenn Sie Ihr Mittagessen einnehmen oder zählt, wie oft in Ihrem Haushalt die Waschmaschine läuft.
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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon Uel » Mi 27. Apr 2016, 02:01

... bevor ich ins Bett, ... noch kurz an das Dramatische vor 30 Jahren erinnert, den 26.04.86 in der Ukraine, Tschernobyl, ... und aktuell die Belgier mit ihren morbiden AKWs/Stadtvierteln/Staat scheinen bis heute auch Nichts dazu lernen zu wollen. http://www.youtube.com/watch?v=sDiThP-JZCA
Liebe Grüße
von Uel


Narrenhände beschmieren Hau(s)t und Wände! (Omas Spruch aktualisiert am Stand, 2016)

Vom organisierten Geld regiert zu werden ist genauso schlimm wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden. [Roosevelt-32.US-Präsident]
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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon AlexRE » So 19. Feb 2017, 23:57

Revolutionäre Entwicklungen im Bereich Energiesparen:

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Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon maxikatze » So 19. Mai 2019, 20:18

https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019- ... -2019.html

Die Forderungen nach dem Ausstieg aus Kohle, Kraftstoff und Erdgas werden immer schriller. Es fing an mit dem waghalsigen Vorschlag der Kohlekommission. Das vom Bundeskanzleramt zur Hälfte mit grünen Aktivisten besetzte Gremium will den Ausstieg aus der Kohle bis 2038. Es folgte die Forderung des einflussreichen grünen Spitzenpolitikers Robert Habeck und seiner Freunde nach dem Aus für den Verbrennungsmotor im Jahre 2030. Und als es im April vier Wochen lang überdurchschnittlich trocken war («Sehr schlimm!» – «Das hat es noch nie gegeben!»), rief die Abgeordnete Annalena Baerbock im Chor mit den Klimaaktivisten die Krise aus: Verdopplung des CO2-Preises und ein starkes Ordnungsrecht!


Soll es wirklich so weit kommen, dass Windräder und Sonneneinstrahlung darüber bestimmen, wann wir Energie für Licht und Wärme haben dürfen? Wollen wir, dass jeder deutsche Haushalt jeden Monat über Jahrzehnte über 300.- Euro für diese Energiewende bezahlt? Dass längst nicht jeder die finanziellen Möglichkeiten hat, die Summe aufzubringen, dürfte klar sein. Da bleibt nur noch die Flucht aus Deutschland.

Und warum ist das besagte Gremium zu 50% mit grünen Aktivisten besetzt? Regieren Grüne? Habe ich was verpasst?
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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon maxikatze » Mo 30. Dez 2019, 20:01

Technisch könnte das AKW noch ein paar Jahrzenhte in Betrieb bleiben, aber Philippsburg wird am 31.12.2019 abgeschaltet. Müssen sich die Baden-Württemberger auf Stromabschaltungen einrichten?

die fehlende Energie in Deutschland werde von »europäischen Partnern« kommen.

Atomstrom von unseren Nachbarn? Was, wenn sie ihre eigenen AKW abschalten wollen?
Unsere "Eliten" an der Regierung haben jedenfalls ihren Verstand jetzt schon abgeschaltet. Von unserer Füsikerin hätte ich was anderes erwartet.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... a2dr9Vcuoo
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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon Livia » Di 31. Dez 2019, 00:58

maxikatze hat geschrieben:Technisch könnte das AKW noch ein paar Jahrzenhte in Betrieb bleiben, aber Philippsburg wird am 31.12.2019 abgeschaltet. Müssen sich die Baden-Württemberger auf Stromabschaltungen einrichten?

die fehlende Energie in Deutschland werde von »europäischen Partnern« kommen.

Atomstrom von unseren Nachbarn? Was, wenn sie ihre eigenen AKW abschalten wollen?
Unsere "Eliten" an der Regierung haben jedenfalls ihren Verstand jetzt schon abgeschaltet. Von unserer Füsikerin hätte ich was anderes erwartet.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... a2dr9Vcuoo


Bei uns wird Mühleberg per 31.12.2019 stillgelegt, ist 47 Jahre alt und nicht mehr rentabel. Alle anderen Kraftwerke werden weiter laufen, mindestens noch mehr als 20 Jahre. Die Abschaltung von Mühleberg wird sehr teuer und Strom muss aus dem Ausland zugekauft werden, die Versorgung ohne Mühleberg ist nicht gewährleistet.

Die BKW betonte, dass sich die Nachrüstung langfristig nicht gerechnet hätte. Was bedeutet diese Argumentation für andere AKW-Betreiber?

Bei einem Kernkraftwerk ist das ein bisschen wie bei einem alten Auto. Früher oder später muss man nachrüsten und Reparaturen vornehmen. Und jedes Mal, wenn eine solche Reparatur oder eine Nachrüstung ansteht, gibt es wieder einen Sprung bei den Kosten. Idealerweise würde man diese gleichmässig verteilen. Doch die Betreiber rechnen anders. Sie betreiben das Kraftwerk, solange sie nichts investieren müssen, und wenn dann eine Investition ansteht, überlegen sie es sich. Die BKW hat an dem Punkt gesagt: «Wir ziehen die Bremse.» Andere Betreiber sind noch nicht an diesem Punkt.


https://www.srf.ch/news/schweiz/muehleb ... altes-auto
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon maxikatze » Di 31. Dez 2019, 13:07

Aus Livias Link:
Sie betreiben das Kraftwerk, solange sie nichts investieren müssen, und wenn dann eine Investition ansteht, überlegen sie es sich.


Hört sich vernünftig an.
Ich betrachte AKW immer schon etwas kritisch. (Endlagerproblem)
Aber bei unserer Regierung kommt's mir vor, als wenn sie bei dieser und anderen wichtigen Entscheidungen immer den zweiten vor dem ersten Schritt machen. Alles so unausgegoren und Hauruck-Entscheidungen, da, wo es wichtig fürs Land wäre.
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Re: Wende in der Energiepolitik

Beitragvon Livia » Di 31. Dez 2019, 16:10

maxikatze hat geschrieben:Aus Livias Link:
Sie betreiben das Kraftwerk, solange sie nichts investieren müssen, und wenn dann eine Investition ansteht, überlegen sie es sich.


Hört sich vernünftig an.
Ich betrachte AKW immer schon etwas kritisch. (Endlagerproblem)
Aber bei unserer Regierung kommt's mir vor, als wenn sie bei dieser und anderen wichtigen Entscheidungen immer den zweiten vor dem ersten Schritt machen. Alles so unausgegoren und Hauruck-Entscheidungen, da, wo es wichtig fürs Land wäre.


Ich eigentlich nicht, da sie heute sicher sind. Die Endlagerung wäre bei uns auch sicher, aber da gibt es sehr viele Gegner, die lieber alles beim Nachbar haben möchten als bei sich zu Hause. Aber der Strom ist immer sehr genehm. ;)
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