Polizei zu schwach?

Hier wird das Problem des zunehmend mangelhaften Schutzes der Bürger vor Gewalttaten und dessen verfassungsrechtliche Relevanz erörtert. (Artikel 1 Abs. 1 Satz 2 GG)

Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon Staber » Sa 12. Mai 2018, 14:16

@ Alex
Wer wildfremde Menschen in der Öffentlichkeit brutal angreift


....ist entweder zu gekifft ,was ja heute keine Seltenheit mehr ist,oder sein Testosteron ist überhöht.Gegen beides kann man was tun. Aber das werde ich hier nicht bekannt geben. ;)
Kleiner Tip! ;)
Weit weg in die Tundra verfrachten , da wo die Öffentlichkeit nicht stattfindet.( Ironie aus )
Geizige Menschen sind unangenehme Zeitgenossen - aber angenehme Vorfahren!

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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon AlexRE » Di 15. Mai 2018, 09:43

Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Bewährungsstrafe für gewalttätigen Polizisten

(...)

Der Beamte war bei einer Verkehrskontrolle im Juni 2014 gewalttätig geworden, hatte einen Autofahrer körperlich angegriffen und mit Pfefferspray verletzt. Das Amtsgericht Herford hatte in erster Instanz geurteilt, dass der Polizist den Autofahrer grundlos attackiert habe und ihn unter anderem wegen Körperverletzung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

(...)

Dagegen legte der Beamte Berufung ein. Durch das Urteil hätte er seinen Job verloren, da die Strafe länger als ein Jahr angesetzt war.

Der Polizist hatte zunächst behauptet, der Mann hätte ihn attackiert, und war seinerseits wegen Schmerzensgeld vor Gericht gegangen. Nach weiteren Ermittlungen gab es dann allerdings die Wende und es kam zum Prozess gegen den Polizisten. Der tatsächliche Sachverhalt wurde belegt durch ein Video aus dem Streifenwagen. Das zeigt den kompletten Ablauf der Kontrolle und entlastete den Autofahrer.

(...)


https://www1.wdr.de/nachrichten/westfal ... ng100.html

>> Schade das in diesem Land nicht erkannt wird, das Beamte auch nr Menschen sind.... <<

Wie soll denn die Polizei arbeiten, wenn Richter Polizeibeamten nicht mehr glauben können??

Und was heißt "auch nur Menschen"? Dürfen die "auch nur Menschen," die als Bankkassierer in die Kasse greifen oder sich als Erzieher sexuellen Missbrauchs schuldig machen, ihren Beruf weiter ausüben? Meines Wissens nicht.
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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon AlexRE » Mi 16. Mai 2018, 10:26

Auf Facebook gesehen und kommentiert:

Wegen noPAG-Demo: Polizist will Münchner Politiker verprügeln

(...)

Fritz R. (Name geändert) so der Inhalt würde Ritter "auch mal eine in die F.....e hauen wollen", schrieb der Polizeirat dem Parlamentarier am Wochenende über einen Messengerdienst. "Solche Leute wie Sie gehören weg", schreibt der Polizeirat an den Abgeordneten. Der SPD-Mann solle sich "schämen" und "künftig ganz ruhig bleiben", rät der Polizist.

R. ist kein normaler Polizist. Er sitzt im Personalrat der bayerischen Polizei und ist zudem Mitglied der Polizeigewerkschaft DPolG.

Damit nicht genug. Ein Polizist, Teil der Exekutive im Freistaat, droht demnach einem Landtagsabgeordneten, einem Mitglied der Legislative, Prügel an, weil der nicht tut, was der Polizist will. Bemerkenswert!

(...)


https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... 8cb8c.html

>> Bleibt abzuwarten, ob sich Fritz R. bei künftigen Diskussionen mäßigen wird, ober ob ihm doch mal die Hand ausrutscht. <<

In dem Fall hätte der Abgeordnete Glück, dass er Immunität genießt. Wenn Polizeibeamten "die Hand ausrutscht", erstatten sie nämlich meistens Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon AlexRE » Di 22. Mai 2018, 07:42

Damit beschäftigt sich die Polizei, während sie die Bürger nicht vor Schwerverbrechern schützt:

Flughafen-Kontrollen in Bayern

Polizei erwischt 20 Familien beim Schulschwänzen

Die bayerische Polizei macht Jagd auf Schulschwänzer. Nicht nur in Memmingen, auch in Nürnberg und München kontrollierten Beamte Familien an Flughäfen - mit unterschiedlichem Ergebnis.


(...)

Die Polizei appellierte an Eltern, ihre Kinder nicht ohne die nötige Schulbefreiung vor den Ferien aus der Schule zu nehmen, um eventuell günstigere Flüge zu ergattern.


http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sc ... 08818.html

Diese Eltern sind die ideale Kundschaft für die heutige Polizei - ungefährlich, weil nicht schwerkriminell, und pflegeleicht, weil auf billige Flüge angewiesene Geringverdiener keine Lobby und keine Beziehungen zu irgendwelchen Seilschaften haben, die unerwünschte Kontrollen von vornherein unterdrücken könnten. Die bieten sich geradezu an, an ihnen Exempel zu statuieren und so eine funktionierende öffentliche Ordnung zu simulieren.

Siehe auch:

Überlastete Polizei

55.000 Verbrechen im Berliner LKA nicht bearbeitet

Im Landeskriminalamt (LKA), das sich nur um die schweren Kriminalfälle kümmert, wurden im vergangenen Jahr mehr als 55.000 Ermittlungsverfahren nicht bearbeitet – ein neuer Rekord!

Wie lange geht das noch gut? Bekannt ist, dass viele Dienststellen der Polizei in Berlin überlastet sind. Aber diese Statistik zeigt eine neue Dimension. Einige Abteilungen des LKA scheinen wie gelähmt. Vor allem bei den Betrugsdelikten und bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität gibt es die meisten Akten mit der „Lizenz zum Liegen“.

(...)


https://www.bz-berlin.de/berlin/55-000- ... bearbeitet
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon Staber » Di 22. Mai 2018, 21:31

Dort, wo Unterricht ausfällt, sollte der Staat die Möglichkeit schaffen, den Unterricht nachzuholen und gleichzeitig auch Nachhilfe anbieten.
Warum, werden viele fragen. Weil wir eine Technologie-Nation sind, die u.a. vom Export hochwertiger Güter lebt. Weil unsere Politik, unsere Wirtschaft in Zukunft hervorragend ausgebildete, hoch motivierte Menschen benötigt, um die Herausforderungen, wie z.B. knapper werdende Ressourcen, Müllproblematik, Umweltverschmutzung, u.a., zu meistern.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon AlexRE » Di 22. Mai 2018, 21:35

Staber hat geschrieben:Dort, wo Unterricht ausfällt, sollte der Staat die Möglichkeit schaffen, den Unterricht nachzuholen und gleichzeitig auch Nachhilfe anbieten.
Warum, werden viele fragen. Weil wir eine Technologie-Nation sind, die u.a. vom Export hochwertiger Güter lebt. Weil unsere Politik, unsere Wirtschaft in Zukunft hervorragend ausgebildete, hoch motivierte Menschen benötigt, um die Herausforderungen, wie z.B. knapper werdende Ressourcen, Müllproblematik, Umweltverschmutzung, u.a., zu meistern.


Unterrichtsausfall aus Lehrermangel interessiert keine Sau, nur wenn Geringverdiener wegen der billigeren Flugtickets einen oder zwei Unterrichtstage eigenmächtig ausfallen lassen, kommt die Rechtsstaatssimulation zum Tragen. Knechte haben auch dann zu parieren, wenn alle Feudalherren gleichzeitig total versagen.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Mi 23. Mai 2018, 09:56

Ich fasse mal zusammen. Singenden "Linksradikalen" auf die Fresse geben, schwänzende SchülerInnen am Flughafen festsetzen und einen schwarzfahrenden Obdachlosen mit dem SEK überfallen. Kein Wunder, dass die keine Zeit für die hunderte untergetauchten Nazis haben. Schlimm.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon AlexRE » Mi 23. Mai 2018, 12:07

Leider steht da nicht, weshalb dieser Schwarzfahrer eine Gefängnisstrafe ohne Bewährung bekommen hat. Wahrscheinlich auch wegen Schwarzfahrens ...

SEK-EINSATZ WEGEN EINES SCHWARZFAHRERS

Bild

Bitte nicht schießen, ich bin nur'n armer Hund!

(...)

Die Polizisten fragen bei der Justiz nach, die bleibt hart: FESTNEHMEN!

(...)


Aber musste der Aufriss sein?

Thomas Klinge, Sprecher der Staatsanwaltschaft, zu BILD: „Der Mann hat eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Man weiß nie, was in einem solchen Täter vorgeht. Er war eine Bedrohung für sich und andere.“ Die Hunde kamen in die Obhut der TiHo.


https://www.bild.de/regional/hannover/s ... .bild.html


>> Aber musste der Aufriss sein?

Thomas Klinge, Sprecher der Staatsanwaltschaft, zu BILD: „Der Mann hat eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Man weiß nie, was in einem solchen Täter vorgeht. Er war eine Bedrohung für sich und andere.“ <<

Das ist nur noch zum kotzen. Sowas sagt ein "Organ" einer Rechtspflege, die Komaschlägern trotz einschlägiger Vorstrafen Bewährungsstrafen hinterherschmeißt.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon AlexRE » Sa 30. Jun 2018, 20:27

Da wundert man sich über gar nichts mehr. :evil:

LÄRMBELÄSTIGUNG

Wilde Party im Dortmunder Polizeipräsidium nervt Nachbarn

(...)

Zehnmal, sagt sie, habe sie im Polizeipräsidium angerufen, sechsmal habe sie jemanden erreicht. Am Anfang habe es geheißen, man werde sich kümmern, später sei ihr empfohlen worden, ihr Fenster zu schließen. Letztlich habe man ihr erklärt, dass ihr Lärmempfinden subjektiv sei.

(...)


https://www.wr.de/staedte/dortmund/wild ... 47528.html

Die dreiste "Argumentation" mit dem subjektiven Lärmempfinden kommt mir sehr bekannt vor. Das erinnert doch stark an den Narrativ von dem subjektiven Sicherheitsempfinden bzw. Bedrohungsgefühl der Menschen, die sich über die tatsächliche Zunahme von Gewaltkriminalität in ihrem Umfeld beschweren.
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Re: Polizei zu schwach?

Beitragvon maxikatze » Fr 14. Sep 2018, 11:49

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Von mir aus gerne Gülle-Fahrzeuge - aber ich halte übrigens den Einsatz von Elekroschockern bei gefährlichen Einsätzen, wo mit intensiver Gegenwehr zu rechnen ist, zB bei Großrazzien, kriminellen Clans, oder Gewaltausbrüchen der Antifa usw, für gerechtfertigt.
Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.
Susan Brownell Anthony,
amerikanische Frauenrechtlerin 1820-1906




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