Asozial-Staat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

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Re: Asozialstaat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

Beitragvon maxikatze » Sa 11. Jan 2014, 12:11

Und die die sich nicht ändern wollen/können müssen eine Harte strafe/ Erziehung kriegen.


Manchmal habe ich den Verdacht, dass sich Richter nicht mehr trauen, harte Strafen zu verhängen. Werden sie möglicherweise von den Angehörigen der Täter bedroht oder wie ist das sonst zu erklären? Warum ist Richter C. Wolke nicht in der Lage, die Intensivtäter - also Täter, die schon mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen sind - streng zu bestrafen? Warum immer wieder Bewährung?

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell ... hrung.html
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Re: Asozialstaat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Sa 11. Jan 2014, 12:26

maxikatze hat geschrieben:
Und die die sich nicht ändern wollen/können müssen eine Harte strafe/ Erziehung kriegen.


Manchmal habe ich den Verdacht, dass sich Richter nicht mehr trauen, harte Strafen zu verhängen. Werden sie möglicherweise von den Angehörigen der Täter bedroht oder wie ist das sonst zu erklären? Warum ist Richter C. Wolke nicht in der Lage, die Intensivtäter - also Täter, die schon mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen sind - streng zu bestrafen? Warum immer wieder Bewährung?

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keine Ahnung warum die keinen A.. in der Hose haben und höre Strafen verrichten.aber ich denke so schlimm ist dann es doch nicht bei uns das sie bedroht werden.

auf das bin ich mal gespannt was da rauskommt:

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/ ... ngang.html
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Re: Asozialstaat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

Beitragvon maxikatze » Sa 11. Jan 2014, 12:54

Sonnenschein+8+ hat geschrieben:
maxikatze hat geschrieben:
Und die die sich nicht ändern wollen/können müssen eine Harte strafe/ Erziehung kriegen.


Manchmal habe ich den Verdacht, dass sich Richter nicht mehr trauen, harte Strafen zu verhängen. Werden sie möglicherweise von den Angehörigen der Täter bedroht oder wie ist das sonst zu erklären? Warum ist Richter C. Wolke nicht in der Lage, die Intensivtäter - also Täter, die schon mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen sind - streng zu bestrafen? Warum immer wieder Bewährung?

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keine Ahnung warum die keinen A.. in der Hose haben und höre Strafen verrichten.aber ich denke so schlimm ist dann es doch nicht bei uns das sie bedroht werden.

auf das bin ich mal gespannt was da rauskommt:

http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/ ... ngang.html



Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, wenn Schwerkriminelle oder deren Freunde und Verwandte den Richter anonym bedrohen, dass seinen Angehörigen ein Leid zugefügt wird, sollte der Richter keine Gnade vor Recht ergehen lassen.
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Re: Asozialstaat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Sa 11. Jan 2014, 13:27

maxikatze hat geschrieben:

Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, wenn Schwerkriminelle oder deren Freunde und Verwandte den Richter anonym bedrohen, dass seinen Angehörigen ein Leid zugefügt wird, sollte der Richter keine Gnade vor Recht ergehen lassen.


ok, das könnte hinkommen. Aber ich zweifle noch ein wenig
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Ergebnisse einer Jahrzehnte langen Verweichlichungspolitik

Beitragvon Excubitor » Sa 11. Jan 2014, 15:55

Hier haben wir die Ergebnisse unter anderem einer Jahrzehnte langen Verweichlichungspolitik. Jedoch kommt hier das Versagen Vieler und eine ganze Menge Faktoren zusammen. Es liegt nicht nur an einem einzigen Grund warum die Jugendgewalt so eskaliert ist:

Eine grober Überblick über die Problematik
Miese Sozial- und Rechtspolitik durch inkompetenteste und selbst bezogene Politiker hat den Rahmen für dieses Ausmaß des Asozialen geschaffen. Eine Gesellschaft ohne klare positive Werte, "asoziale" Vorbilder aus Medien und Subkultur und Eltern ohne ausreichend Führung und Hilfe bieten den Jugendlichen keinen wirklichen Halt, bestenfalls eine Pseudo-Stütze, so dass diese schon in frühem Alter unkontrollierbar werden und ebenso später, meist sogar viel zu früh, selbst zu Eltern ohne Werte und sozialen Halt werden. Da sind wir schon in der zweiten oder dritten Generation dieser Entwicklung. Innerhalb der Jugendlichen-Strukturen kommt es dann zu so fatalen Entwicklungen wie "happy slapping", der völlig sinnlosen Gewaltanwendung Mehrerer gegen Schwächere und deren Dokumentation in angeblich sozialen, doch wohl eher asozialen Medien, womit wir schon bei deren Verantwortung wären. Solange in angeblich sozialen Medien nicht scharf und kompromisslos gegen diese kriminellen Veröffentlichungen vorgegangen wird, kann sich daran wenig oder gar nichts ändern.

Auch Juristen stehen in der Verantwortung kompromisslos und scharf gegen jede Form der Gewaltanwendung vorzugehen, damit zunächst einmal klar gestellt wird, dass es so nicht geht und man zu positiveren Werten zurückkehren kann. Erst dann, oder parallel dazu, müssen Jugendlichen, bei denen das überhaupt noch möglich ist, Hilfen und Unterstützung zuteil werden. Ohne abschreckende Strafe und erforderliche Strenge fehlt jedoch die Einsicht und der Lernerfolg bleibt aus, wie mittlerweile aus tausenden von Fällen bekannt sein dürfte.

Konzepte, wie "Die strengsten Eltern der Welt", die zwar ebenfalls medienwirksam aufbereitet sind, sollen jedoch, meinen Recherchen zufolge, bemerkenswerte Erfolge verzeichnen (wobei auch dabei selbstverständlich keine 100% erreichbar sind), was angesichts der Konzeption, die Jugendlichen fernab zivilisatorischer Untugenden, sozusagen an den Wurzeln ihrer Natur an ihre Grenzen zu führen und zu einem Neuanfang zu bewegen, sehr gut nachvollzogen werden kann. Bereits mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass es derartige Konzepte sind, die mehr in den Fokus der sozial Verantwortlichen in Politik, Pädagogik und nicht zuletzt der Justiz gerückt werden und wesentlich mehr Beachtung und Ausdehnung erfahren sollten. Ich bin davon überzeugt, dass man auch dem Steuerzahler gegenüber diese Art der Vorgehensweise viel eher und mit vorgewiesenem Erfolg präsentieren und die Durchführung verantworten kann, jedenfalls eher als die erwiesener Maßen misslungene, verweichlichte bisherige Jugend-Straf- und -Resozialisierungspolitik.


Jede Erforderlichkeit einer Strafe zeigt, es ist eigentlich bereits zu spät. Der Anspruch einer zivilisierten Gesellschaft muss sein Kinder und Jugendliche zu Charakterstärke zu erziehen und mit positiven Werten auszustatten, die ihnen ein Leben ohne sinnlose Gewaltanwendung ermöglichen, und zwar ausnahmslos von Seiten aller dafür Verantwortlichen.
Das ist angesichts der komplexen Zusammenhänge gesellschaftlicher Strukturen, beispielsweise angesichts des durch das Internet immer weiter schwindenden elterlichen Einflusses, sicher alles andere als einfach, aber in jedem Fall erstrebenswert.

Ein psychologischer Erklärungsversuch des gesellschaftlichen Phänomens;

http://www.bild.de/news/inland/schlagen ... .bild.html
Zuletzt geändert von Excubitor am Sa 11. Jan 2014, 18:54, insgesamt 9-mal geändert.
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Re: Asozialstaat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

Beitragvon Livia » Sa 11. Jan 2014, 16:19

maxikatze hat geschrieben:
Und die die sich nicht ändern wollen/können müssen eine Harte strafe/ Erziehung kriegen.


Manchmal habe ich den Verdacht, dass sich Richter nicht mehr trauen, harte Strafen zu verhängen. Werden sie möglicherweise von den Angehörigen der Täter bedroht oder wie ist das sonst zu erklären? Warum ist Richter C. Wolke nicht in der Lage, die Intensivtäter - also Täter, die schon mehrfach durch Gewalttaten aufgefallen sind - streng zu bestrafen? Warum immer wieder Bewährung?

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Das kann möglich sein, ich type aber eher auf die Politiker, vor allem die Grünen und Linken, Sobald ein Richter versucht härtere Massnahmen zu ergreifen, wird er öffentlich von gewissen Politiker hart kritisiert in den Medien und Presse. Das hat letztendlich auch dazu geführt, mit Hilfe der Schei...psychologen, dass Richter den Rückzieher machen, weil sie nicht im Focus der Medien und Presse sein möchten. :evil:
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Asozialstaat Deutschland: Längst zunehmend Lebensrealität

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Sa 11. Jan 2014, 16:35

sagen wir mal so: die Psychologen und Richter und auch RA machen ihr ding. Manchmal nicht nachvollziehbar für außenstehende.Und manchmal auch Kriminell. Und manchmal was, was wir in Ordnung finden. Kommt immer auf den Betrachter an. ;)
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Re: Ergebnisse einer Jahrzehnte langen Verweichlichungspolitik

Beitragvon maxikatze » Sa 11. Jan 2014, 17:57

Excubitor hat geschrieben:...

Auch Juristen stehen in der Verantwortung kompromisslos und scharf gegen jede Form der Gewaltanwendung vorzugehen, damit zunächst einmal klar gestellt wird, dass es so nicht geht und man zu positiveren Werten zurückkehren kann. Erst dann, oder parallel dazu, müssen Jugendlichen, bei denen das überhaupt noch möglich ist, Hilfen und Unterstützung zuteil werden. Ohne abschreckende Strafe und erforderliche Strenge fehlt jedoch die Einsicht und der Lernerfolg bleibt aus, wie mittlerweile aus tausenden von Fällen bekannt sein dürfte...

Konzepte, wie "Die strengsten Eltern der Welt", die zwar ebenfalls medienwirksam aufbereitet sind, sollen jedoch meinen Recherchen zufolge bemerkenswerte Erfolge verzeichnen, was angesichts der Konzeption, die Jugendlichen fernab zivilisatorischer Untugenden, sozusagen an den Wurzeln ihrer Natur an ihre Grenzen zu führen und zu einem Neuanfang zu bewegen sehr gut nachvollzogen werden kann. ...




Nicht die schlechteste Variante den Terror-Jugendlichen Grenzen aufzuzeigen, wenn Gespräche versagen. Egal ob in Namibia oder in abgeschiedenen Orten Sibiriens:

http://www.sat1.de/tv/die-strengsten-el ... anze-folge
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Resozialisierung missratener Jugendlicher

Beitragvon Excubitor » Mo 13. Jan 2014, 19:06

maxikatze hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:...

Auch Juristen stehen in der Verantwortung kompromisslos und scharf gegen jede Form der Gewaltanwendung vorzugehen, damit zunächst einmal klar gestellt wird, dass es so nicht geht und man zu positiveren Werten zurückkehren kann. Erst dann, oder parallel dazu, müssen Jugendlichen, bei denen das überhaupt noch möglich ist, Hilfen und Unterstützung zuteil werden. Ohne abschreckende Strafe und erforderliche Strenge fehlt jedoch die Einsicht und der Lernerfolg bleibt aus, wie mittlerweile aus tausenden von Fällen bekannt sein dürfte...

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Nicht die schlechteste Variante den Terror-Jugendlichen Grenzen aufzuzeigen, wenn Gespräche versagen. Egal ob in Namibia oder in abgeschiedenen Orten Sibiriens:

http://www.sat1.de/tv/die-strengsten-el ... anze-folge


Das Basisthema der Resozialisierung Jugendlicher wurde um eine weitere Konzeptionsvariante erweitert, die nunmehr nicht mehr in einer Familie, sondern mit zwei Coaches in der Wildnis stattfindet. Bleibt abzuwarten, ob hier ähnlich gute Erfolge erzielt werden können, wie mit der Grundkonzeption "Die strengsten Eltern der Welt". Mit guten Coaches sollte das möglich sein, da das "therapeutische" Ablaufmuster ähnlich ausgestaltet ist.

Siehe mehr dazu unter
http://www.kabeleins.de/tv/endstation-w ... affen-clip
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Therapieversuche gescheitert

Beitragvon Excubitor » Di 14. Jan 2014, 13:25

Wie RTL-Exclusiv gestern meldete, sollen bei den beiden hier angesprochenen jugendlichen Schlägerinnen, von denen mindestens eine bereits einschlägig in Erscheinung getreten war, bereits mehrere Therapieversuche gescheitert sein.
Apropos Entschuldigung einer der Täterinnen auf facebook:
Eine Entschuldigung auf äußeren Druck hin hat überhaupt keinen Wert, sondern ist gar keine. Wenn eine Entschuldigung mit Einsicht und tatsächlicher Reue gepaart sein soll, so muss diese freiwillig und aus sich selbst heraus gegeben werden.

Die Haupttäterin ist der Polizei, obwohl straf unmündig, schon seit Jahren als Intensiv-Täterin bekannt, was ein sehr zweifelhaftes Licht auf die therapeutischen Anstrengungen und deren Qualität wirft.

Siehe dazu

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schul ... 31926.html
Zuletzt geändert von Excubitor am Di 14. Jan 2014, 19:57, insgesamt 5-mal geändert.
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