Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon AlexRE » Mi 17. Jul 2019, 19:28

Kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz kann 5.000 Dollar für Schlepper zahlen. Da sind ganz andere Leute unterwegs als die Ärmsten der Armen. Beim Goldrausch in Alaska in den 1890er Jahren waren auch keine Hungerleider dabei. Die konnten sich die Anreise und die Schürfausrüstung nicht leisten.
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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon Excubitor » Mi 17. Jul 2019, 20:26

AlexRE hat geschrieben:Kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz kann 5.000 Dollar für Schlepper zahlen. Da sind ganz andere Leute unterwegs als die Ärmsten der Armen. Beim Goldrausch in Alaska in den 1890er Jahren waren auch keine Hungerleider dabei. Die konnten sich die Anreise und die Schürfausrüstung nicht leisten.


Und schon wieder ist es notwendig zu differenzieren. Die Tausenden ohne Existenz in Flüchtlingslagern sind nicht dieselben wie die welche Schlepper bezahlen können. Diejenigen welche Schlepper ohne Probleme bezahlen können, dürften sich wohl in der Minderheit befinden. Und auch die welche Schlepper, übrigens zu sehr unterschiedlichen Kursen und nicht immer 5000 Dollar, bezahlen konnten, haben dies oft nur unter Aufgabe ihrer gesamten wirtschaftlichen Existenz tun können und die Kriminellen mit all ihrer Habe bezahlt. Das muss man schon auseinander halten. Es ist eben alles sehr komplex und absolut unmöglich alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren.
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Untersuchung zur Migration

Beitragvon Excubitor » Di 23. Jul 2019, 18:58

Tagesspiegel - Forschung über Migranten: „Die meisten Flüchtlinge bringen starke demokratische Grundeinstellungen mit“
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqgbZL

Kommentar
Bevor man das abschließend beurteilen kann, müssten präzise Angaben her, wie die Untersuchung konkret abgelaufen sein soll (eine reine Befragung würde mir persönlich nicht reichen) und man darf nicht vergessen, bzw. muss dabei auch im Auge behalten von wem diese Forschungsarbeit stammt ... Frau Foroutan ist nämlich nicht unerheblicher Kritik ausgesetzt ... (siehe dazu beispielhaft https://www.achgut.com/artikel/naika_foroutan/)
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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon AlexRE » Di 23. Jul 2019, 20:08

Excubitor hat geschrieben:
AlexRE hat geschrieben:Kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz kann 5.000 Dollar für Schlepper zahlen. Da sind ganz andere Leute unterwegs als die Ärmsten der Armen. Beim Goldrausch in Alaska in den 1890er Jahren waren auch keine Hungerleider dabei. Die konnten sich die Anreise und die Schürfausrüstung nicht leisten.


Und schon wieder ist es notwendig zu differenzieren. Die Tausenden ohne Existenz in Flüchtlingslagern sind nicht dieselben wie die welche Schlepper bezahlen können. Diejenigen welche Schlepper ohne Probleme bezahlen können, dürften sich wohl in der Minderheit befinden. Und auch die welche Schlepper, übrigens zu sehr unterschiedlichen Kursen und nicht immer 5000 Dollar, bezahlen konnten, haben dies oft nur unter Aufgabe ihrer gesamten wirtschaftlichen Existenz tun können und die Kriminellen mit all ihrer Habe bezahlt. Das muss man schon auseinander halten. Es ist eben alles sehr komplex und absolut unmöglich alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren.


Ich habe geschrieben, dass kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz 5.000 Dollar für Schlepper zahlen kann. Wenn Einzelne ihre gegebene menschenwürdige Existenz für die Aufbringung der Schlepperkosten zerstören, ist das kaum anders zu beurteilen als die absichtliche Eingehung von Risiken für Leib und Leben in der Wüste und auf dem Meer. Die haben die gleiche Mentalität wie die Goldsucher am Klondike. Letztere haben allerdings nur sich selbst geschadet, während die heutigen Glückssucher den Frieden und den Wohlstand eines bislang gut funktionierenden politischen Raumes gefährden.
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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon Uel » Di 23. Jul 2019, 21:03

Kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz kann 5.000 Dollar für Schlepper zahlen.
Oftmals wird das Geld in Familien oder Clans gesammelt und die so Ausgestatteten sind unter erheblichen Druck die Rendite zu verdienen und ein zurück ohne Erfolg in die Heimat ist ein großes persönliches bzw. familiäres Problem. Sie sind also schlimmer dran als die Goldsucher, denn die waren damals meist nur allein für sich verantwortlich. Beim Goldsuchen war es anerkannter Maßen reine Glücksache, aber in Europa keinen Erfolg zu haben erscheint in Afrika als persönliche Unfähigkeit.
Liebe Grüße
von Uel


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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon Excubitor » Mi 24. Jul 2019, 20:16

AlexRE hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:
AlexRE hat geschrieben:Kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz kann 5.000 Dollar für Schlepper zahlen. Da sind ganz andere Leute unterwegs als die Ärmsten der Armen. Beim Goldrausch in Alaska in den 1890er Jahren waren auch keine Hungerleider dabei. Die konnten sich die Anreise und die Schürfausrüstung nicht leisten.


Und schon wieder ist es notwendig zu differenzieren. Die Tausenden ohne Existenz in Flüchtlingslagern sind nicht dieselben wie die welche Schlepper bezahlen können. Diejenigen welche Schlepper ohne Probleme bezahlen können, dürften sich wohl in der Minderheit befinden. Und auch die welche Schlepper, übrigens zu sehr unterschiedlichen Kursen und nicht immer 5000 Dollar, bezahlen konnten, haben dies oft nur unter Aufgabe ihrer gesamten wirtschaftlichen Existenz tun können und die Kriminellen mit all ihrer Habe bezahlt. Das muss man schon auseinander halten. Es ist eben alles sehr komplex und absolut unmöglich alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren.


Ich habe geschrieben, dass kein einziger notleidender Mensch ohne menschenwürdige Existenz 5.000 Dollar für Schlepper zahlen kann. Wenn Einzelne ihre gegebene menschenwürdige Existenz für die Aufbringung der Schlepperkosten zerstören, ist das kaum anders zu beurteilen als die absichtliche Eingehung von Risiken für Leib und Leben in der Wüste und auf dem Meer. Die haben die gleiche Mentalität wie die Goldsucher am Klondike. Letztere haben allerdings nur sich selbst geschadet, während die heutigen Glückssucher den Frieden und den Wohlstand eines bislang gut funktionierenden politischen Raumes gefährden.


Viele von den Flüchtlingen wissen doch gar nicht, dass es sich bei Schleppern um knallharte Kriminelle handelt, denen gar nichts an ihrem Wohl liegt, sondern die nur ihren eigenen Profit im Sinn haben. Die glauben oft wirklich, und wer sollte es vielen von denen verdenken, dass ihnen tatsächlich geholfen wird. Dass sie im Extremfall in irgendeinem Container oder LKW erstickend allein gelassen werden kommt da wohl niemandem in den Sinn. Denn dann würde niemand dieses Risiko eingehen. Und selbstverständlich wollen die auch nicht mit irgendeinem völlig überladenen Boot im Mittelmeer absaufen. Es scheint realistisch anzunehmen, dass vielen das tatsächliche Risiko, das sie eingehen nicht wirklich bewusst ist. Da wird wohl einiges von dem Gedanken an ein bessere Leben überlagert.
Auch hier kann man nicht alle über einen Kamm scheren, sondern muss auch unter den Flüchtlingen differenzieren. Wer im eigenen Land durch Krieg und Vertreibung keine Zukunft seiner Existenz mehr sieht hat aber auch gar nichts mit den Goldgräbern früherer Zeiten gemein. Die befanden sich in gar keiner Notlage sondern waren oft einfach nur gierig. Die Goldgräber von früher verließen oft ihre funktionierende Existenz in Fabriken der industriellen Revolution, teils mit der ganzen Familie, und waren zumeist nicht im mindesten in Not. Daher ist der Vergleich daneben. Denn die meisten Menschen aus Syrien auf der Flucht haben eben kein Dach mehr über dem Kopf, keine Arbeit, keine funktionierende Existenz. Selbstverständlich gibt es davon auch Ausnahmen, aber die sind eben unter den Millionen in den Flüchtlingslagern nicht die Regel,
Jeder sollte sich einmal selbst die Frage stellen was er/sie/ div. in der Situation täte: Kein Dach über dem Kopf, oder nur Ruinen, zunächst mal nichts oder nur sehr wenig als Nahrung, keine Infrastruktur, keine Arbeit, nur noch etwas Geld, das man im Familienverbund zusammenkratzen oder ein Auto oder anderes das man verkaufen kann ... Wer da sagt, natürlich bleibe ich freiwillig mit meiner ganzen Familie da, obwohl man vielleicht wegkommen könnte, der lügt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Nahezu jeder würde den letzten Strohalm ergreifen und sehen, dass er dort verschwindet, auf welchem Weg auch immer.
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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon AlexRE » Do 25. Jul 2019, 07:24

Excubitor hat geschrieben:Denn die meisten Menschen aus Syrien auf der Flucht haben eben kein Dach mehr über dem Kopf, keine Arbeit, keine funktionierende Existenz. Selbstverständlich gibt es davon auch Ausnahmen, aber die sind eben unter den Millionen in den Flüchtlingslagern nicht die Regel,


Meine Güte, das nenne ich mal einen Themenwechsel ... :roll:

Wir waren bei dem aktuellen Problem der Bootsflüchtlinge, also der afrikanischen Mittelständler, die überzählige Söhne und ihr Geld hohen Risiken aussetzen, um der Familie einen Anker in Europa zu verschaffen. Die Syrer dagegen sind echte Kriegsflüchtlinge und derzeit in Libyen kaum vertreten. Das ist also ein ganz anderes Paar Schuhe.
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Re: Das Flüchtlingsproblem, das keins hätte sein müssen

Beitragvon Excubitor » Do 25. Jul 2019, 17:22

AlexRE hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:Denn die meisten Menschen aus Syrien auf der Flucht haben eben kein Dach mehr über dem Kopf, keine Arbeit, keine funktionierende Existenz. Selbstverständlich gibt es davon auch Ausnahmen, aber die sind eben unter den Millionen in den Flüchtlingslagern nicht die Regel,


Meine Güte, das nenne ich mal einen Themenwechsel ... :roll:

Wir waren bei dem aktuellen Problem der Bootsflüchtlinge, also der afrikanischen Mittelständler, die überzählige Söhne und ihr Geld hohen Risiken aussetzen, um der Familie einen Anker in Europa zu verschaffen. Die Syrer dagegen sind echte Kriegsflüchtlinge und derzeit in Libyen kaum vertreten. Das ist also ein ganz anderes Paar Schuhe.


Ich habe nie ausschließlich von den Flüchtlingslagern in Libyen geschrieben, sondern auch immer die anderen miteinbezogen. Natürlich, in den Flüchtlingslagern in Libyen tummelt sich nur der afrikanische Mittelstand. Dafür habe ich leider noch keinen Belege gefunden, möchte aber auch gar nicht abstreiten, dass solche dabei sind. Nur die Pauschalisierung stört etwas. Menschen aus afrikanischen "Kriegsgebieten", auch wenn Bürgerkrieg offiziell nicht immer als solcher anerkannt wird, gibt es dort mit Sicherheit genug, betrachtet man die Staaten aus denen die Flüchtlinge stammen sollen.
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Zuwanderung und Kriminalität im Fakten-Check

Beitragvon Excubitor » Mo 5. Aug 2019, 13:58

Aus dem Trump-Thread herüber kopiert, da die Themen-Abweichung besser hierher passt:

Livia hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:WELT - "O‘Rourke gibt Trump Mitschuld für El-Paso-Massaker"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

Kommentar
Eine indirekte Mitverantwortung tragen im Grunde genommen alle, die Waffen verherrlichen sowie andere durch ihr eigenes Verhalten zu rassistischen Verhaltensweisen animieren. Denn jeder, welcher auch nur ansatzweise über Intelligenz verfügt, kann nur davon ausgehen, dass seichte Charaktere mit Hang zu kriminellen Verhaltensmustern sich genau das zum Vorbild nehmen und sich dadurch zu aktivem sozial inadäquatem Verhalten animieren lassen, was dann unter anderem in solche Massaker mündet.


Die Trumphasser also auch!! Fakt ist doch, dass die illegalen Einwanderungen überall in Europa wie auch in Amerika nur Nachteile erzeugen. Die Kriminalität ist so hoch wie noch nie. Der Drogenmissbrauch und deren Drogenbosse sind am zunehmen. In der Schweiz werden täglich Vergehen gemeldet. Mord, Totschlag, Raub, Erpressungen und Gewalt vor allem gegen Frauen nehmen stets zu. Das ist die Kehrseite der illegalen Einwanderung. :evil:

Waffen kann man überall illegal kaufen in ganz Europa nicht nur in Amerika. Die Grenzen schliessen und dieser illegalen Einwanderung den Riegel schieben, das wäre besser, Seehofer lässt grüssen, aber leider nur gegen die Schweiz wie das immer wieder in verschiedenen Situationen aus Deutschland so tönt.


Siehe dazu (und bitte genau lesen):
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... e-103.html (Stand: 05.06.2019 07:43 Uhr)
https://www.bka.de/DE/AktuelleInformati ... _node.html (BKA)
https://orange.handelsblatt.com/artikel/46536

Kommentar
Die Pauschalisierung, Flüchtlinge würden nur Nachteile erzeugen ist definitiv nicht richtig. Um nur ein Beispiel zu nennen, beinhaltet die Kriminalstatistik unter der Rubrik "nichtdeutsche Tatverdächtige" auch diejenigen hier lebender Ausländer von denen Türken mit 1,48 Millionen Bevölkerungsanteil die größte Gruppierung darstellen. Mit anderen Worten ist selbst die Kriminalstatistik, was Füchtlingskriminalität angeht nicht aussagekräftig genug um hinsichtlich der Zuwanderer eine abschließende Beurteilung abgeben zu können.
Zuletzt geändert von Excubitor am Mo 5. Aug 2019, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zuwanderung und Kriminalität im Fakten-Check

Beitragvon Livia » Mo 5. Aug 2019, 17:00

Excubitor hat geschrieben:Aus dem Trump-Thread herüber kopiert, da die Themen-Abweichung besser hierher passt:

Livia hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:WELT - "O‘Rourke gibt Trump Mitschuld für El-Paso-Massaker"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

Kommentar
[color=#BF0040]Eine indirekte Mitverantwortung tragen im Grunde genommen alle, die Waffen verherrlichen sowie andere durch ihr eigenes Verhalten zu rassistischen Verhaltensweisen animieren
. Denn jeder, welcher auch nur ansatzweise über Intelligenz verfügt, kann nur davon ausgehen, dass seichte Charaktere mit Hang zu kriminellen Verhaltensmustern sich genau das zum Vorbild nehmen und sich dadurch zu aktivem sozial inadäquatem Verhalten animieren lassen, was dann unter anderem in solche Massaker mündet. [/color]


Die Trumphasser also auch!! Fakt ist doch, dass die illegalen Einwanderungen überall in Europa wie auch in Amerika nur Nachteile erzeugen. Die Kriminalität ist so hoch wie noch nie. Der Drogenmissbrauch und deren Drogenbosse sind am zunehmen. In der Schweiz werden täglich Vergehen gemeldet. Mord, Totschlag, Raub, Erpressungen und Gewalt vor allem gegen Frauen nehmen stets zu. Das ist die Kehrseite der illegalen Einwanderung. :evil:

Waffen kann man überall illegal kaufen in ganz Europa nicht nur in Amerika. Die Grenzen schliessen und dieser illegalen Einwanderung den Riegel schieben, das wäre besser, Seehofer lässt grüssen, aber leider nur gegen die Schweiz wie das immer wieder in verschiedenen Situationen aus Deutschland so tönt.


b]Siehe dazu (und bitte genau lesen):[/b]
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ ... e-103.html (Stand: 05.06.2019 07:43 Uhr)
https://www.bka.de/DE/AktuelleInformati ... _node.html (BKA)
https://orange.handelsblatt.com/artikel/46536

Kommentar
Die Pauschalisierung, Flüchtlinge würden nur Nachteile erzeugen ist definitiv nicht richtig. Um nur ein Beispiel zu nennen, beinhaltet die Kriminalstatistik unter der Rubrik "nichtdeutsche Tatverdächtige" auch diejenigen hier lebender Ausländer von denen Türken mit 1,48 Millionen Bevölkerungsanteil die größte Gruppierung darstellen. Mit anderen Worten ist selbst die Kriminalstatistik, was Füchtlingskriminalität angeht nicht aussagekräftig genug um hinsichtlich der Zuwanderer eine abschließende Beurteilung abgeben zu können.


Das ist keine Pauschalisierung. Trump wird beschuldigt für diese Massaker verantwortlich zu sein, dabei war das auch bei Obama sogar öfter der Fall. Wer ist verantwortlich für die Kriminalität in Europa? die Tötungsdelikte, Frauen- und Kindermorde, Erpressungen Drogendelikte und vieles mehr? Natürlich nicht die verhätschelte und gepflegte Mutti, welche mit ihrem Spruch "wir schaffen das" das Ganze in Bewegung gebracht hat. Die Linkspopulisten haben sich seitdem massiv erstarkt, obwohl auch sie für viel Kriminalität verantwortlich sind. Unsere Politiker werden bedroht und verleumdet wenn sie sich nicht dem Mainstream angepasst haben. Die Bevölkerung fühlt sich nicht mehr sicher. Jogger werden am helllichten Tag überfallen ausgeraubt und mit Kieferbrüchen ins Spital eingewiesen. Das hat sich alles sehr verändert, meine Schweiz ist nicht mehr die Schweiz in der ich behütet leben und sein konnte. Die Links die du eingefügt hast lese ich aber glaube nichts davon weil das Geschwätz schon lange in die falsche Richtung geleitet wird. Die Bevölkerung wird an der Nase herumgeführt wie ein Muni (Stier) mit Nasenring.

Die Invasion dieser Menschen hat nur Nachteile gebracht, nebst den vielen Kriminalfällen besteht auch eine Wohnungsnot, Gemeinden und Kantone gelangen finanziell an ihre Grenzen, die Schulen geben den Schweizerkinder keine Gewähr mehr, gut und sicher ausgebildet zu werden. Die vielen Kinder ohne Sprachkenntnisse ohne Kultur, ohne Anstand, ohne Respekt machen nicht nur dem Lehrpersonal grosse Probleme, auch deren Eltern sind nicht anpassungsfähig, oft Analphabeten und mit einer absurden anderen Kultur die der unseren weit entfernt ist. ;)

Kriminalitätsstatistik

Ausländer begingen 56% aller Straftaten bei einem ausländischen Bevölkerungsanteil von rund 23% im Jahr 2011. Sowohl bei Schweizern wie Ausländern scheint die Kriminalität seit dem Jahr 2000 stärker zugenommen zu haben als die Bevölkerung. Im Jahr 2010 haben Schweizer Bürger 45‘600 Straftaten begangen. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat diese Zahl um 28% zugenommen, während die Anzahl Schweizer um 5% gewachsen ist.

Demgegenüber begingen Ausländer im Jahr 2010 fast 60% mehr Straftaten als im Jahr 2000, nämlich 52‘600. In der gleichen Zeit ist die ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz um rund 20% gewachsen.

Es gibt aber verschieden Faktoren, welche diese Vergleiche erschweren. Erstens begehen Asylbewerber und Grenzgänger (Kriminaltourismus) einen grossen Teil der Straftaten von Ausländern. Diese zählen aber nicht zur ausländischen Wohnbevölkerung.

Zweitens wurden seit 2000 einige Ausländer eingebürgert. Diese zählen ab der Einbürgerung zu den Schweizern in den Statistiken, was die Statistik zur Kriminalität von Schweizern verzerren kann.

Drittens werden im Bereich der Kriminalität bestimmte Daten nicht erhoben bzw. veröffentlicht. So weiss man nichts darüber, wie kriminell eingebürgerte Ausländer sind. Man weiss auch nicht, ob die Opfer die Taten vermehrt anzeigen, oder ob es bei gleichbleibenden Anzeigen mehr Verurteilungen gibt. Deshalb kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass die Bevölkerung krimineller geworden ist.


https://www.vimentis.ch/d/publikation/3 ... weiz+.html
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

Erich Fromm
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