"Quo Vadis" Nationale (Öffenliche, Innere) Sicherheit

Hier können aktuelle Themen getrennt voneinander auf gesonderten threads erörtert werden.

Der Unfrieden durch Clan-Kriminalität eskaliert

Beitragvon Excubitor » Mo 24. Sep 2018, 16:56

Tagesspiegel - Organisiertes Verbrechen in Berlin: "Brutalität krimineller Clans gefährdet sozialen Frieden"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Und das sind nur die Vorboten für andere Städte und Gemeinden in Deutschland. In NRW ist es auch nicht viel besser. Absolute Null-Toleranz-Politik ist hier nur der Einstieg. Will man jemals wieder Ordnung in diesem Land, so muss das Ausländerrecht drastisch verschärft werden. Denn dummerweise haben viele der Clan-Mitglieder bereits deutsche Papiere und man kann sie nicht mal ausweisen ... Jahrzehnte lange Schlampereien und völlig überzogene Nachsicht, sprich "Weich-Zeichnen" der Politiker haben uns nun in eine Situation gebracht, die mit normalen Mitteln nicht mehr akzeptabel lösbar scheint. Wann werden die Versager endlich begreifen, dass sich Krebsgeschwüre eben nicht durch gutes Zureden heilen lassen?
Wer kämpft (falls erforderlich) kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Berthold Brecht)
Doch: Die höchste Kunst besteht darin zu siegen ohne zu kämpfen... (Sun Tsu)
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Panikmache oder tatsächliche Bedrohung?

Beitragvon Excubitor » Do 4. Okt 2018, 18:27

EXPRESS - "Bundeskriminalamt ermittelt: Droht der IS mit einem Rheinbahn-Anschlag?"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Fakt ist, dass die Bedrohung durch den IS noch lange nicht ausgestanden ist. Doch vor medialer Panikmache sei gewarnt. Die könnte letztlich ebenfalls erheblichen Schaden anrichten.
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Clan-Kriminalität in NRW: Prozessauftakt

Beitragvon Excubitor » Di 9. Okt 2018, 17:42

FOCUS ONLINE Politik - "Goman-ClanMitglieder vor Gericht – Banden-Opfer schildert blanken Hass"
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 27370.html

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Das Ganze macht nur dann Sinn für die öffentliche Sicherheit, wenn dabei harte und unnachsichtige Strafen herauskommen. Dummerweise ist der Prozess in NRW, was genau das erfahrungsgemäß nicht erwarten lässt ...
Einzige bislang ergangene Verbesserung: Seit dem 1. Juli 2017 gilt die sogenannte Beweislast-Umkehr. Sie sieht vor, dass die Besitzer nachweisen müssen, woher etwa das Geld für Immobilien oder Luxusautos stammen. Folglich können Strafverfolgungsbehörden Vermögen unklarer Herkunft solange den Verdächtigen entziehen, bis diese den Nachweis geführt haben, dass dieses aus legalen Quellen stammt.
Zuletzt geändert von Excubitor am Di 9. Okt 2018, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Clan-Kriminalität in NRW: Prozessauftakt

Beitragvon AlexRE » Di 9. Okt 2018, 18:22

Excubitor hat geschrieben:Einzige bislang ergangene Verbesserung: Seit dem 1. Juli 2017 gilt die sogenannte Beweislast-Umkehr. Sie sieht vor, dass die Besitzer nachweisen müssen, woher etwa das Geld für Immobilien oder Luxusautos stammen. Folglich können Strafverfolgungsbehörden Vermögen unklarer Herkunft solange den Verdächtigen entziehen, bis diese den nachweis geführt haben, dass dieses aus legalen Quellen stammt.


Hoffen wir mal, dass diese Verbesserung Bestand hat. Mit dem Urteil zur Vermögensstrafe ( § 43a StGB ) hat das Bundesverfassungsgericht jedenfalls den Eindruck hinterlassen, dass es auch die Vermögensinteressen organisierter Schwerverbrecher für schützenswert hält:

https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 2-035.html
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Großrazzia gegen die OK in Berlin

Beitragvon Excubitor » Mi 10. Okt 2018, 17:29

Berliner Zeitung - "Großrazzia : Polizei greift nach Revierkämpfen unter Tschetschenen durch"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Sicher ist es im Zuge der Gesamtproblematik unerlässlich auch gegen kleinere, aber gefährliche) Clans vorzugehen, doch sind Aktionen wie diese realistisch betrachtet erst einmal nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Für belastbare Ergebnisse die auf Dauer Veränderungen zum Positiven bewirken muss da deutlich mehr kommen, auch in anderen Bundesländern.
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Auch vor solchen Typen ...

Beitragvon Excubitor » Fr 12. Okt 2018, 18:24

... muss die Öffentlichkeit geschützt werden.

EXPRESS - "Aus völlig belanglosem Grund: Tragödie: Kickboxer prügelt Fußgänger auf Straße tot"
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Was soll man erwarten in einem Land in dem jeder Hinterhof-Asi ein Kampfsportstudio eröffnen kann, dass dann noch nicht einmal angemessen kontrolliert wird. In Deutschland ist es möglich, dass alle Typen, die auch nicht im entferntesten damit in Berührung kommen dürften, völlig unproblematisch tödliche Kampftechniken erlernen können für die sie charakterlich absolut nicht geeignet erscheinen. Das ist seitens der politisch und ordnungsrechtlich Zuständigen absolut unverantwortlich und wird von mir seit Jahrzehnten kritisiert. Wie viele Tote muss es noch geben, damit derartiger Sumpf endlich ausgetrocknet wird? Für jeden Schwachsinn gibt es einzuhaltende Vorgaben und Prüfungen. Doch dort wo Leib und Leben bedroht sind, kann man in Deutschland fast tun und lassen was man will. Nicht zuletzt deshalb ist das hier ein Asozial-Staat.
Was wir dringendst brauchen sind strengste Anforderungen an die Betreiber und die Ausführung jeder Art von Kampfsport- oder Kampfkunst-Studios und -schulen, so dass, wie es bei uns, also bei denjenigen mit denen ich zusammen gearbeitet habe, immer üblich war, charakterlich Ungeeignete nichts Gefährliches erlernen dürfen und können. In verantwortungsbewusst geführten Kampfkunst-Akademien läuft das ganz einfach. Die Schüler werden zunächst mit belanglosen Grundtechniken vertraut gemacht und dann nach und nach einer Prüfung auf "Herz und Nieren" unterzogen indem man mit leichteren und erheblicheren verbalen und/ oder tätlichen Provokationen ihre Frustrationsgrenze austestet. Jemandem der diesen Test nicht besteht wird nahegelegt das Institut zu verlassen, oder sich einer entsprechenden Schulung zur Erhöhung der Frustrations- und Aggressionstoleranz zu unterziehen. Erst dann konnte man etwas wirklich für andere Gefährliches erlernen. So, kann ich guten Gewissens konstatieren, hat bei uns niemals jemand die "Schule" verlassen, der auch nur annähernd eine Gefahr für andere darstellte.
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Re: Auch vor solchen Typen ...

Beitragvon AlexRE » Sa 13. Okt 2018, 08:36

Excubitor hat geschrieben:Was soll man erwarten in einem Land in dem jeder Hinterhof-Asi ein Kampfsportstudio eröffnen kann, dass dann noch nicht einmal angemessen kontrolliert wird. In Deutschland ist es möglich, dass alle Typen, die auch nicht im entferntesten damit in Berührung kommen dürften, völlig unproblematisch tödliche Kampftechniken erlernen können für die sie charakterlich absolut nicht geeignet erscheinen.


Das ist sogar pädagogische Absicht. Männliche Jugendliche auf kriminellen Abwegen soll das Kämpfen in einem sportlichen und damit sozial verantwortungsbewussten Rahmen nahegebracht werden, bevor sie es ohne pädagogische Beeinflussung auf der Straße lernen. Ob das in der Praxis im Sinne des Erfinders funktioniert, ist eine allerdings die Frage ...
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Re: Auch vor solchen Typen ...

Beitragvon Excubitor » Sa 13. Okt 2018, 16:41

AlexRE hat geschrieben:
Excubitor hat geschrieben:Was soll man erwarten in einem Land in dem jeder Hinterhof-Asi ein Kampfsportstudio eröffnen kann, dass dann noch nicht einmal angemessen kontrolliert wird. In Deutschland ist es möglich, dass alle Typen, die auch nicht im entferntesten damit in Berührung kommen dürften, völlig unproblematisch tödliche Kampftechniken erlernen können für die sie charakterlich absolut nicht geeignet erscheinen.


Das ist sogar pädagogische Absicht. Männliche Jugendliche auf kriminellen Abwegen soll das Kämpfen in einem sportlichen und damit sozial verantwortungsbewussten Rahmen nahegebracht werden, bevor sie es ohne pädagogische Beeinflussung auf der Straße lernen. Ob das in der Praxis im Sinne des Erfinders funktioniert, ist eine allerdings die Frage ...


Die Absicht ist mir bekannt und ja grds. nichts Schlechtes, nur die praktische Durchführung hinkt, da es viel zu wenige Institutionen gibt, die sich an diese Absicht halten. Auch in dem Bereich geht es nur um Geld, egal von wem es kommt. Wenn eine "Mental-Amöbe", die nur die Absicht hat im Ghetto den großen Macker zu machen etwas derartig Gefährliches lernen will, so kann sie das in Deutschland unproblematisch und nicht einmal heimlich an nahezu jeder Ecke tun. Das ist das Problem, das es dringendst abzustellen gilt. Ein Staat der den Anspruch vorgibt Gefährdete von kriminellen Handlungen abhalten zu wollen darf nicht noch dafür sorgen, dass genau das Gegenteil eintreten kann. Ansonsten ist das ganze völlig unglaubwürdig. Es gibt in ganz Deutschland meines Wissens nur eine einzige lizenzierte Institution, und zwar in Kassel (Hessen), die den von Dir angesprochenen Anspruch erfüllen kann, Alex. Das ist etwas dürftig. Der gesamte Rest läuft frei wirtschaftlich nach Gutdünken der oft auch kriminellen Betreiber solcher Einrichtungen wie Kampfsport-Akademien, wie sie sich gerne hochtrabend nennen. Selbstverständlich gibt es auch viele absolut seriöse Einrichtungen dieser Art, deren Betrieb nur leider unter dem Makel steht, dass die Betreiber eben nicht kontrollieren können und/oder wollen, wem sie die gefährlichen Techniken beibringen und was mit den vermittelten gefährlichen Kenntnissen später geschieht. Mindestens ersteres sollte zwingend vorgeschrieben sein und zwar mit Festhalten der Personalausweisnummer zu späteren Kontrollzwecken. Schon das Wissen leicht zu ermitteln zu sein allein würde Viele abschrecken später Unfug damit zu betreiben.
Zuletzt geändert von Excubitor am Sa 13. Okt 2018, 17:04, insgesamt 3-mal geändert.
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Clan-Kriminalität, wie sie nicht sein müsste

Beitragvon Excubitor » Sa 13. Okt 2018, 16:55

WELT - "Verpisst euch, das ist unsere Straße"
"Auch nach R.s Tod brummt das Geschäft im gut besuchten "Eternal". "Die nehmen den gesamten Bürgersteig ein", sagt Bärmann. Böttcher sagt: "Diese Leute glauben, Sie sind hier der Ordnungsfaktor." Wenn die Polizei oder das Ordnungsamt einschritten, heiße es oft "Verpisst euch, das ist unsere Straße."
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... li=BBqg6Q9

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Ich weiß nicht was es da zu diskutieren gibt. Es gibt ein, zwei, ordnungsrechtliche Verfügungen. Bei wiederholtem Verstoß kann der Betreiber des Gewerbebetriebs Gewerbe rechtlich als unzuverlässig zu dessen Ausübung angesehen werden und schon ist der gesamte Laden geschlossen. Was soll dieser verweichlichte Hickhack? Wenn man schon Gesetze hat, dann sollte man sie auch durchsetzen. Dieser verweichlichte Unfug dort macht die Clans psychologisch nur noch stärker, so dass sie sich immer mehr herausnehmen. Solche Polit- und Ordnungs-Versager sind es die dieses gesamte Land an den Rand des Ruins gebracht haben. Außerdem könnte man schon allein die Äußerung als öffentlichen Aufruhr werten, dem mit entsprechenden Maßnahmen begegnet werden müsste, was dann im Ergebnis dasselbe zur Folge hätte: der Laden ist umgehend zu schließen und jeder weitere mit derartigen Anwandlungen auch. Wenn die Betreiber Ausländer sein sollten, wäre auch an konsequente ausländerrechtliche Maßnahmen zu denken. Und absolut nichts davon wird in Berlin anscheinend auch nur angeprüft. Das nennt man Totalversagen auf der ganzen Linie.
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Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof - bereits blutig beendet

Beitragvon Excubitor » Mo 15. Okt 2018, 16:25

GMX News Aktuelle News Panorama - "Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet: Täter ist schwer verletzt"
https://www.gmx.net/magazine/panorama/g ... e-33245112

FOCUS ONLINE Regional - "Köln - Polizei beendet Geiselnahme am Hauptbahnhof - Täter wird reanimiert"
https://www.focus.de/regional/koeln/koe ... 59237.html

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Hoffentlich ist die Ex-Geisel wohlauf und nicht allzu schwer verletzt. Wann kapieren diese naiven kriminellen Trottel endlich, das so etwas heutzutage, sogar in NRW, fast nie gut für sie ausgeht?
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