http://qoogle.eu/wahrheit//video-news-m ... -l-ge.html
unbedingt ansehen !
maxikatze hat geschrieben:Seht euch den Link im folgenden Beitrag an:
http://www.politikforen.net/showpost.ph ... stcount=26
Vergleicht man die Krise von 1929, die in den USA begann und dann zur Weltwirtschaftskrise wurde, und die Krise, mit der wir es 2007 zu tun bekamen, so ergibt sich eine verblüffende Gemeinsamkeit: die Konzentration des wirtschaftlichen Reichtums in den Händen einer winzigen Minderheit. Dahinter steht ein sehr einfacher ökonomischer Mechanismus. Wenn sich das Geld nicht dort befindet, wo es tatsächlich gebraucht wird, sei es, um in einem Unternehmen etwas zu produzieren, sei es im privaten Haushalt, um langlebige Konsumgüter anzuschaffen oder weil der Lohn nicht zum Leben reicht, weil die Reallöhne stagnieren oder gar sinken, muss man es sich über Kredite beschaffen. Für Kredite aber müssen Zinsen bezahlt werden. Diese Zinsen fließen dem Kapitaleigner zu. Es ist somit ein ebenso unerbittliches wie logisches Gesetz: Die Konzentration des Reichtums ist ein sich selbst verstärkender Prozess.
Pöhl: Die Geschäftsgrundlage des Euro hat sich fundamental verändert, nachdem sich die Regierungen der Euro-Zone zu einem gegenseitigen Haftungsverbund entschlossen haben. Das ist ein Verstoß gegen alle Regeln. Es steht ausdrücklich im Vertrag über die Arbeitsweise der EU, dass kein Staat für die Schulden eines anderen haftet. Was wir jetzt tun, ist genau dies. Dazu kommt, dass die Europäische Zentralbank entgegen allen Schwüren und gegen das ausdrückliche Verbot in ihrer Satzung nun auch noch in die Staatsfinanzierung eingestiegen ist. Auch das wird selbstverständlich Auswirkungen haben.
In einem Namensbeitrag für das Hamburger Abendblatt schreibt er: "Bevor der Euro völlig scheitert, sollten wir ihn in zwei Einheiten, in eine D-Mark-geführte, die sich an die gültigen Stabilitätskriterien hält, und eine Franc-geführte, aufteilen.
(...)
Henkel bekennt: "Ich fühle mich schuldig: Ich war ein überzeugter Anhänger des Euro." Doch jetzt müsse das Ruder herumgerissen werden. Das sei besser, "als sehenden Auges auf Grund zu laufen." (Hamburger Abendblatt)
Finanzkrise: Nicht die Fondsmanager sind das Problem, sondern der Euro / Offener Appell an Helmut Schmidt
Helmut Schmidt verriet seinen Zeit-Lesern, dass er die Menschen in drei Kategorien. einteilt: Die erste seien jene 98 Prozent normalen Menschen, die als Jungs vielleicht mal Äpfel geklaut haben, aber dann doch anständige Kerle geworden sind. Die zweite Kategorie seien die mit einer kriminellen Ader, die vor Gericht und ins Gefängnis gehörten.
Die dritte Kategorie seien Investmentbanker und Fondsmanager: „Dabei ist das Wort Investmentbanker nur ein Synonym für den Typus Finanzmanager, der uns alle, fast die ganze Welt, in die Scheiße geritten hat und jetzt schon wieder dabei ist, alles genauso zu machen, wie er es bis zum Jahre 2007 gemacht hat”, schrieb, ein zorniger Altkanzler.
Fondsmanager haben sich auf Euro-Garantie verlassen.
Als verdienter Batteriechef und Oberleutnant der Wehrmacht weiß Schmidt allerdings auch, dass diese die Verleitung zum „Kameradendiebstahl” ebenso unter Strafe stellte wie die Tat selbst. Und diese Verleitung zu schändlichem Handeln liegt im Fall der Euro-Krise vor – und Schmidt ist ja unbestritten einer der Urväter der Gemeinschaftswährung.
Die Währungsgarantie der Europäischen Währungsunion (EWU) lautet: Ein Euro ist immer ein Euro, gleich ob er aus Griechenland oder von den anderen Pleite-Kandidaten stammt, oder von disziplinierten Währungspartnern wie Deutschland, den Niederlanden, Finnland oder Osterreich. Dies musste zwangsläufig dazu führen, dass erstere ohne geringstes Zutun etwas wurden, was sie zuvor niemals waren: international kreditwürdige Länder. Die-„beschissenen” Fondsmanager haben sich auf diese Garantie verlassen und kräftig zugelangt, denn sie brachte, was sie brauchten: saftige Gewinne aus den sich von Griechenland bis Irland bildenden „Blasen” aus boomendem Immobiliensektor, explodierenden Aktienkursen und ins Kraut schießenden Inflationsgewinnen zufriedener Investoren.
Nur wenige trauten dem Braten nicht und tauschten diese Gewinne aus „weichen” Y-Euro (auf den Euro-Scheinen steht die Kennung Y für Griechenland oder anderer Buchstaben wie V oder 5 für Spanien bzw. Italien) rechtzeitig um in originär deutsche und solide X-Euro (dieses X steht für den deutschen Euro).
Doch die Masse der „Spekulanten” aus dem vertrauensseligen Norden der Euro-Zone blieb in den weichen Euro-Anlagen investiert: Nach Schätzungen der Finanzaufsicht dürften es allein bei den Riester-Renten knapp neun Prozent der „gesicherten” Vermögensbestände sein, und deswegen gibt es nun beides: die Zahlungskrise der Schuldner und die drohenden Verluste bei Banken, Fonds und Versicherungen.
Doch die Frage ist, wer hat diese „Sch…” angerührt? Es sind jene, die 500 Millionen Europäern am Beginn dieser fatalen Entwicklung eingeredet haben, mit dem Euro beschreite der alte Kontinent den Weg zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten, wissensbasierten Wirtschaftsraum – einem Wirtschaftraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einen größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen”, so der 0-Ton der Lissabon-Erklärung des EU-Rates vom März 2000. Doch wer sind die geistigen Verfasser und Vorbereiter dieses Manifestes?. Es sind jene historischen Monumente wie Deutschlands Altkanzler Helmut Schmidt und sein „williger Vollstrecker” Helmut Kohl. Und für dessen Parteifreundin. und Amtsfortsetzerin Angela Merkel ist deren Vermächtnis trotz ihres merklichen Zögerns „alternativlos”.
Deutschlands wahre Verantwortung für Europa
Doch jetzt geht es nicht mehr um die europäische Lyrik (wenn auch in Fäkalsprache) altgedienter Politpensionäre. Allein im überschuldeten Teil der Euro-Zone stehen Hunderte von Milliarden öffentlicher und privater Schulden im Feuer – genaue und verlässliche Zahlen sind bis heute nicht auf dem Tisch. Aber immerhin so viel steht fest: Selbst der krisenerfahrene Internationale Währungsfonds (IWF) zögert mit weiteren Hilfen, weil er – leider zu Recht – an der „Kredittragfähigkeit” (sprich: Seriosität) der Schuldner zweifelt, ein Votum, an dem auch die neue IWF-Chefin, Frankreichs Ex-Finanzministerin Christine Lagarde, bei aller Liebe zum EU-Vertragsbruch nicht vorbeigehen kann.
Auch ehemalige Bundesbankchefs und Ex-„Wirtschaftsweise” die dazu raten, das Schuldenloch, in dem ein ganzer Kontinent zu versinken droht, mit einer „Global-Garantie” zuzudecken, verraten mit solchen „Rettungsplänen” nur, wie sehr sie mit ihrem Amt auch ihren Verstand und ihr Verantwortungsgefühl verloren haben. Denn diese Garantie stellt nicht die Kredittragfähigkeit der Schuldenstaaten wieder her, sondern zerstört die der Sanierer! Die Rettungskosten werden auf Steuerzahler, Sparer und Rentner in den noch leidlich intakten Euro-Ländern abgewälzt. Und wer kauft „Eurobonds”, hinter denen nur faule Kredite und die Verschlimmerung der Krise in den Schuldenländern stehen?
Europa kann sich nicht durch Reparaturen an seiner Schuldenmaschine – dem Euro – retten. Das kann einzig und allein die Wiederherstellung der Kredittragfähigkeit durch eine verlässlich-stabile von allen Gläubigern akzeptierte Währung. Entweder die Schuldenländer stellen diese her, indem sie aus dem Euro-Verbund austreten, ihre neue Währung abwerten und so neu starten. Dann sind auch die Gläubiger für einen Schuldennachlass zu haben – oder zu zwingen, wenn sie es nicht freiwillig tun.
Denn Merkels übersehene Alternative lautet: Mit eigener Währung kann jeder Pleitestaat seine Zahlungen an das Ausland ganz einstellen. Oder Deutschland besinnt sich auf seine wahre Verantwortung für Europa und stellt durch seinen Austritt aus der Euro-Zone diese Situation her. Einen solchen zukunftsorientierten Rat hätte man von einem Altbundeskanzler und Weltökonomen erwartet. Wenn ihn Weisheit und Verantwortung leiten, sollte Helmut Schmidt ihn jetzt geben.
Die dritte Kategorie seien Investmentbanker und Fondsmanager: „Dabei ist das Wort Investmentbanker nur ein Synonym für den Typus Finanzmanager, der uns alle, fast die ganze Welt, in die Scheiße geritten hat und jetzt schon wieder dabei ist, alles genauso zu machen, wie er es bis zum Jahre 2007 gemacht hat”, schrieb, ein zorniger Altkanzler.
Erinnernswert auch die Art, wie in den 80er-Jahren durchgängig in allen Parteien über das "Türkenproblem" verhandelt wurde. "Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze", so sagte es Helmut Schmidt 1982 und so ähnlich sagten es alle anderen.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,
wem gehört eine Währung? Gewisslich nicht Ihnen oder Ihrer Regierung; auch nicht jener Vorgänger-Regierung, die den Deutschen das bislang beste und stabilste Geld ihrer Geschichte wegnahm, ohne sie zu fragen: die Deutsche Mark (DM). Mit diesem Geld schaffte unser Volk nach der Stunde Null den Wiederaufstieg aus Ruinen, den Aufbau einer leistungsfähigen Volkswirtschaft und die Rückkehr in den Kreis der weltweit geachteten Nationen. Die ganze Welt hat uns dafür bewundert und tut es noch heute.
Deswegen kam es einem Staatstreich gleich, als ihr Amtsvorgänger, der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, seinen Namen unter jenen Vertrag setzte, der die deutsche Währungssouveränität aufhob und unser Land einem Geldwesen überantwortete, das es seitdem mit damals 11, inzwischen 16 anderen europäischen Nationen teilt: dem Euro. Was er Deutschland damit angetan hat, hat niemand klarer und klassischer ausgedrückt als der bedeutende österreichisch-deutsche Ökonom Joseph A. Schumpeter lange vor Einführung der DM: “Im Geldwesen eines Volkes spiegelt (sich) alles, was dieses Volk will, tut, erleidet, ist… Von (ihm) geht ein wesentlicher Einfluss auf sein Wirtschaftsleben und sein Schicksal überhaupt aus… (Er) ist ein Symptom aller seiner Zustände”.
Mit der Wegnahme der DM hat der frühere Bundeskanzler Kohl den Deutschen ihre Identität geraubt und ihre große geschichtliche Leistung annulliert. Er konnte das nur, weil das Recht des Volkes auf seine Währung nicht in unserer Verfassung steht und er den Übergang zur Euro-Währung mit Versprechungen rechtfertigte, bei denen von Beginn an feststand, dass weder er noch seine Nachfolger sie würden einlösen können: Der Euro würde die Einheit Europas befördern, ein Wirtschaftswunder auslösen, Europas Stellung in der Weltwirtschaft stärken – und dennoch so stabil sein und bleiben wie die alte DM.
Ich habe damals vor 10 Jahren mit drei meiner Freunde und Fachkollegen unermüdlich auf die Hohlheit und Unerfüllbarkeit all dieser Versprechen hingewiesen. Wir sind vor das Bundesverfassungsgericht gezogen und haben unser höchstes Gericht auf die mit dem Währungswechsel verbundenen Risiken und die dahinter stehenden Täuschungsabsichten aufmerksam gemacht und das Gericht an sein früheres Urteil (von 1993) erinnert, dass, wenn sich der Euro als nicht so stabil wie die DM erweise, Deutschland die Währungsunion wieder verlassen könne, wenn nicht sogar müsse. Vergebens. Die obersten Richter verhielten sich wie Notare: Der Vertrag sei ordnungsmäßig geschlossen, also gelte er. Sie weigerten sich, den Inhalt zu überprüfen.
Doch seit der Griechenlandkrise liegt die Wahrheit auf dem Tisch. Unsere Warnungen vor der Aufgabe der Währungssouveränität haben sich auf der ganzen Linie bestätigt. Der Euro hat die Einheit Europas nicht vorangebracht, sondern blockiert. Die Völker Europas waren niemals uneiniger als jetzt. Die einen haben den Euro für ihre nationalen Zwecke missbraucht, ihn inflationiert und sich über die Halskrause verschuldet; die anderen müssen dafür zahlen.
Der Euro hat uns vor keiner Krise geschützt, im Gegenteil: er hat die internationale Spekulation gegen ihn angefacht und verstärkt. Er ist weder ein Integrationsmotor gewesen, noch hat er sich als Schutzschild bewährt. Eines ist aber auch klar geworden: Es wird diese Gemeinschaftswährung nur solange geben, wie Deutschland für sie zahlt.
Daher heute mein Appell an Sie:
Hören Sie nicht auf die falschen Europäer, die nur an ihre Pöstchen und Pfründen denken. Die EU ist kein Superstaat, sondern eine Union freier, demokratischer Nationen mit uralter und zu bewahrender Kultur und Identität, kein Einheitsvolk oder Völkermischmasch. Dieses Europa kann (und darf!) nicht von einem Brüsseler “Politbüro” aus ohne demokratischen Rückhalt im Volke (und welchem Volke?) regiert werden.
Geben Sie den Staaten Europas ihre Währungen wieder; denn ohne diese gibt es dort keine Wirtschaftswunder, wie einst in Deutschland - weder in Griechenland noch den anderen Staaten in ähnlicher Lage.
Und bedenken Sie: Nur wenn es den Staaten Europas wieder gut geht und sie ihre Krisen gemeistert haben (so gut wie unsere Nachbarstaaten ohne Euro, siehe Schweiz, Schweden oder Norwegen) wird es auch mit der europäischen Integration wieder vorangehen – was wir alle (auch die “Euroskeptiker”) wollen.
Sie haben die historische Chance, die verheerenden und unverantwortbaren Fehler Ihrer Amtsvorgänger zu korrigieren, Europa und Deutschland wieder auf den richtigen Weg zu bringen und als “Angela die Große” in die Geschichtsbücher der europäischen Nationen einzugehen. Nützen Sie sie!”
Dies wünscht Ihnen und allen Deutschen
Ihr
Wilhelm Hankel
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