Wie die AfD die Politik verändert

Hier können sich Mitwirkende von politischen Parteien äußern, die an dem Aktionsbündnis Verfassungsreferendum teilnehmen wollen.

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon AlexRE » Fr 6. Okt 2023, 14:30

Staber hat geschrieben:Moin Alex!
Also diese Vollpfostenpartei hat zumindest in einer Hinsicht Recht: Ihr "Vorsitzender" hat in der Tat einen Stich. :lol:


Vielleicht ist er ein Spinner, vielleicht aber auch ein gefährlicher Rattenfänger und echter Nationalsozialist. Es wäre wohl besser, die Wähler probierten das nicht aus.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Di 10. Okt 2023, 15:06

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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon maxikatze » Do 12. Okt 2023, 10:56

"Die größte Errungenschaft unserer freiheitlichen Kultur ist die Überwindung von Denkverboten." (Vince Ebert)
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon AlexRE » Do 12. Okt 2023, 12:41

maxikatze hat geschrieben: Link


Die wesentliche Erkenntnis bleibt immer noch, dass keine Giftstoffe festgestellt werden konnten. Wer der AfD bei dieser Geschichte Manipulation bzw. eine reine Show zugetraut hatte, wird seine Meinung nach dieser Pressekonferenz nicht ändern.
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon Uel » Fr 13. Okt 2023, 13:19

Vor solchen inkompetenten PR-Planern und Strategen braucht man keine Angst zu haben.
Wenn man manipuliert werden soll, so ist die Bringschuld des Manipulators, dass man die Manipulation nicht bemerkt.
Liebe Grüße
von Uel

Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke: --- Kein Plan übersteht den ersten Feindkontakt --- (gefunden bei Vince Ebert) Mein Zusatz: ... der Feind kann auch Realität heißen!
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon AlexRE » Do 16. Nov 2023, 10:58

Die AfD sperrt das ARD - Magazin "Monitor" von ihrem Landesparteitag in Thüringen aus:

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... fed0d6714a

Der für "Monitor" zuständige WDR will sich möglicherweise einklagen.

Immerhin begründet die AfD ihre Entscheidung wahrheitsgemäß und schiebt nicht erfundene Gründe vor:

(...)

Der Landessprecher der AfD Thüringen, Stefan Möller, teilte seine Begründung für den Ausschluss auf der Plattform X. Er betonte darin unter anderem, es entspreche dem Interesse der Partei, dass von Parteitagen berichtet werde. Die Akzeptanz ende, »wenn überhaupt nicht mehr von einer journalistischen Berichterstattung die Rede sein kann«. Möller schrieb auch von »plumper Stimmungsmache«.

(...)


Auch wenn man die "Monitor" - Inhalte als reine Agitation ohne journalistische Anteile sieht, könnte es sich langfristig als Eigentor der AfD erweisen, wenn sich das Aussperren von Journalisten etablieren ließe. Das würde dann auf allen möglichen Veranstaltungen hauptsächlich dem rechten Lager zugeneigte Berichterstatter treffen.
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon Staber » Do 16. Nov 2023, 17:25

AlexRE hat geschrieben:Die AfD sperrt das ARD - Magazin "Monitor" von ihrem Landesparteitag in Thüringen aus:

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... fed0d6714a

Der für "Monitor" zuständige WDR will sich möglicherweise einklagen.

Immerhin begründet die AfD ihre Entscheidung wahrheitsgemäß und schiebt nicht erfundene Gründe vor:

(...)

Der Landessprecher der AfD Thüringen, Stefan Möller, teilte seine Begründung für den Ausschluss auf der Plattform X. Er betonte darin unter anderem, es entspreche dem Interesse der Partei, dass von Parteitagen berichtet werde. Die Akzeptanz ende, »wenn überhaupt nicht mehr von einer journalistischen Berichterstattung die Rede sein kann«. Möller schrieb auch von »plumper Stimmungsmache«.

(...)


Auch wenn man die "Monitor" - Inhalte als reine Agitation ohne journalistische Anteile sieht, könnte es sich langfristig als Eigentor der AfD erweisen, wenn sich das Aussperren von Journalisten etablieren ließe. Das würde dann auf allen möglichen Veranstaltungen hauptsächlich dem rechten Lager zugeneigte Berichterstatter treffen.


Moin Alex!
Ein neuer Beweis für die Unfähigkeit der AfD mit der Demokratie umzugehen.
Auch bei der Bundespressekonferenz gibt es Bemühungen, allzu lästige Fragesteller fernzuhalten. Wovor haben die denn Angst?
Was Hr. Restle macht läuft manchmal in der Tagesschau unter dem Motto "und dazu die Meinung von ...." Dann ist es auch klar als solche gekennzeichnet. Ansonsten läuft die Geschichte nur als verdecktes Erziehungsfernsehen.
Da fällt mir nur der Nachrichtensprecher Hr. Friedrichs mit seinem bemerkenswerten Satz ein: Ein richtiger Journalist macht sich keine Sache zu eigen, nicht einmal die Gute. Nur so erhält er sich seine Objektivität und das Vertrauen des Publikums.
"Wir werden Ambos ,wenn wir nichts tun um Hammer zu sein."
Fürst Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen (1815-1898)

Gesund bleiben !
Gruß Staber
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon AlexRE » Do 16. Nov 2023, 18:43

Das sehe ich auch so. Herr Restle & Co. schaden der AfD mit ihrem Volkserziehungsprogramm auch nicht, im Gegenteil. Das beleidigt die Intelligenz des erwachsenen Publikums und treibt manche Leute in Richtung AfD. Diese wäre also besser beraten, auf andere Gelegenheiten zu warten, um sich mit dem verhassten ÖR anzulegen.
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon AlexRE » Mo 4. Dez 2023, 20:02

Der Milliardär Theo Müller ("Müllermilch") hat sich mit Alice Weidel getroffen und damit heftige Reaktionen in allen Medien verursacht:

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... eidel.html

Er ist aber auch schon vor vielen Jahren als Sympathisant der Republikaner aufgefallen. Eine Hinwendung der deutschen Unternehmerschaft an sich zum rechten Lager muss man da wirklich nicht befürchten.
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Re: Wie die AfD die Politik verändert

Beitragvon AlexRE » So 17. Dez 2023, 21:23

Der erste von der AfD aufgestellte Kandidat hat eine Wahl zum Oberbürgermeister gewonnen:

https://web.de/magazine/news/afd-kandid ... d-38979460

Pirna liegt wie Chemnitz in Sachsen. Die Politiker der anderen Parteien hätten sich seinerzeit denken können, dass es sich rächen muss, wenn man die Bürger einer ganzen Stadt pauschal beleidigt und verleumdet ("Menschenjagd"). Viel gelernt haben sie bis heute nicht daraus, weshalb die AfD noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen ist.
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