Aktuelles:_Thema_des Tages

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Re: Aktuelles:_Thema_des Tages

Beitragvon Staber » Sa 7. Apr 2018, 15:07

@Alex
sperren wir ja auch nicht ein


Leider!
Die Süddeutsche Zeitung hat sie kürzlich als „eine Art weißblaue AfD“ bezeichnet.Natürlich hat Bayern Nachteile von der Mitgliedschaft in der BRD, wenn man das so bezeichnen möchte. Aber unser Staatswesen ist föderalistisch genug, um diese Nachteile in Grenzen zu halten.Bei einer Gegenüberstellung mit den Vorteilen muss man nicht lange abwägen, um zu erkennen, dass es besser ist dazuzugehören, als auszuscheiden. Und für ganz so schlimm halten die Seppels ja die Breissn nicht! (Zumindest solange sie immer wieder heimfahren und nur Urlaub machen.)
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Re: Aktuelles:_Thema_des Tages

Beitragvon AlexRE » Do 12. Apr 2018, 14:36

Staber hat geschrieben:@Alex
sperren wir ja auch nicht ein


Leider!
Die Süddeutsche Zeitung hat sie kürzlich als „eine Art weißblaue AfD“ bezeichnet.Natürlich hat Bayern Nachteile von der Mitgliedschaft in der BRD, wenn man das so bezeichnen möchte. Aber unser Staatswesen ist föderalistisch genug, um diese Nachteile in Grenzen zu halten.Bei einer Gegenüberstellung mit den Vorteilen muss man nicht lange abwägen, um zu erkennen, dass es besser ist dazuzugehören, als auszuscheiden. Und für ganz so schlimm halten die Seppels ja die Breissn nicht! (Zumindest solange sie immer wieder heimfahren und nur Urlaub machen.)


Sorry, aber ich finde es ein ganz kleines bisschen widersprüchlich, wenn bei der Abwägung der Vor- und Nachteile der großen EU immer die Nachteile überwiegen, bei der Abwägung der Vor- und Nachteile großer Nationen im Vergleich überschaubareren und deshalb zuverlässiger demokratisch zu organisierenden Regionen aber immer die Vorteile der großen Nation. Insofern tut man Separatisten oft ein wenig Unrecht, jedenfalls was die rein politischen Argumente betrifft.

Ein anderes Paar Schuhe ist die rechtliche Situation. Wer sich voll auf Konfrontantionskurs mit der Verfassung des eigenen Staates begibt, muss eben äußerstenfalls auch mit strafrechtlichen Konsequenzen leben.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Aktuelles:_Thema_des Tages

Beitragvon Uel » Do 12. Apr 2018, 17:17

Ich teile Livias Meinung. Wenn eine Region DEMOKRATISCH MEHRHEITLICH für Seperation ist, dann muss sie auch (teil-)autonom werden können. Die Zentalregierungen haben ja meist ausreichend Zeit, Lockangebote zum Verbleib zu machen, bevor Separatisten die Ochsentour vom Clübchen zur Mehrheit schaffen.

Die Katalanen haben Madrid ja lange genug um Zugeständnisse gebeten. Wer weiß, was die Bayern gemacht hätten, wenn der Länderfinanzausgleich nicht reformiert worden ware. Und was Schottland machen wird, wenn der Brexit eine wirkliche Katastrophe wird, steht ja auch noch nicht fest.

Ich meine, es müsste sogar eine UN- garantierte Prozedur für den Separatismus geben, damit würde viel Kriegs- und Bürgerkriegs-Unglück auf der Welt verhindert. Nach ganz großen Katastrophen werden solche Separierungen erlaubt, man denke nur an die Volksabstimmungen in Schlesien und dem Dänischen Grenzgebiet nach dem 1.Weltkrieg. Wie man schon auf dem Globus erkennen kann, sind in Afrika Grenzen von kolonialen Vermessungs-Ingeneuren definiert worden oder wie fragwürdig und Unglück produzierend sind sie aktuell in Kurdistan.
Liebe Grüße
von Uel


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Re: Aktuelles:_Thema_des Tages

Beitragvon Uel » Mo 5. Nov 2018, 21:05

Tagesthema heute im WDR5:
Was hilft der SPD?

Wahldebakel, miese Umfragewerte, Stimmungstief. Auf einer Klausurtagung sucht die SPD-Parteispitze nach Lösungen für einen Ausweg aus der Krise. An Vorschlägen mangelt es nicht – aber was hilft der "alten Tante SPD"? Diskutieren Sie mit im WDR Tagesgespräch.

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tagesgespraech/tg-fuenfter-november-100~_openCid-1362931.jsp#cmt_1362931
eine geistreiche Replik auf einen SPD-Kritiker:

zunächst SPD:
heute, 13:15 Uhr :

Die SPD hat Angst vor dem "Linkssein"; und vor den Linken. Sie hat die Machtoption Rot-Rot-Grün nach den Bundestagswahlen von 2013 nicht wahrgenommen. Auch Hannelore Kraft hat 2010 überstürzt die Verhandlungen mit den Linken abgebrochen und eine Minderheitsregierung allein mit den Grünen gebildet. Sie hatte Angst vor den Vorbehalten gegenüber den Linken in der Bevölkerung und vor dem Wut-Schäumen der CDU. Sie befürchtete anschließend in den Wahlen abgestraft zu werden. Da hat sie sich lieber mit der CDU ins Bett begeben. Jetzt wird sie von den Wählern abgestraft, wie sie sich es schlimmer nicht hat vorstellen können. Bei Rot-Rot-Grün hätte sie wenigstens vorher Gestaltungsmöglichkeiten gehabt.

dann CDU:
05.11.2018, 13:37 Uhr :

Die CDU hat Angst vor dem "Rechtssein"; und vor der AfD. Sie hat die Machtoption Schwarz-Gelb-Blau nach den Bundestagswahlen von 2017 nicht wahrgenommen. Frau Merkel hatte Angst vor den Vorbehalten gegenüber der AfD in der Bevölkerung und vor dem Wut-Schäumen des gesamten linken Politspektrums wie auch der großen Mehrheit der Presse. Sie befürchtete, anschließend in den Wahlen abgestraft zu werden. Da hat sie sich lieber mit der SPD ins Bett begeben. Jetzt wird sie von den Wählern abgestraft, wie sie sich es schlimmer nicht hat vorstellen können. Bei Schwarz-Gelb-Blau hätte sie wenigstens vorher Gestaltungsmöglichkeiten gehabt…
Liebe Grüße
von Uel


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