Donald Trump

Was eigentlich auf den Chat gehört, aber dennoch hier verewigt werden soll.

Re: Donald Trump

Beitragvon AlexRE » Mo 24. Aug 2020, 17:19

Vor Corona sind die Wirtschaftsdaten unter Trump besser geworden und viele neue Jobs entstanden. Und dass ausgerechnet er den Nahen Osten destabilisiert haben soll, ist vöĺlig daneben. Was war denn vorher?
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Donald Trump

Beitragvon Livia » Mo 24. Aug 2020, 22:52

Darum wird Trump dieses Jahr wiedergewähltUS Wahlen Ich bin nun kein US Wahlkampfexperte aber ich habe die letzten Wahlen dort mit Spannung verfolgt und mir ein recht gutes Bild machen können.

Trump ist der König der Wählermobilisierung. Welcher westliche Politiker kann von sich behaupten, wöchentlich ganze Konzertsäle mit zehntausenden Anhängern zu füllen? Für welchen Politiker übernachten die Anhänger teils bei Minusgraden tagelang vor den Hallen, obschon die Veranstaltung bereits restlos ausverkauft ist? Vor Corona, als Joe Biden vor 100 Getreuen im Pfarrhaus von St. Michael sprach, perfektionierte Trump die Symbiose aus Politik und Entertainment in seinen Massenveranstaltungen. Selbst die erbittertsten Trump-Gegner müssen anerkennen, dass Trump auf seine Weise die Demokratie lebendiger gemacht hat. Ganz Amerika ist plötzlich politikinteressiert. Das eigentliche Kunstwerk seiner Politik ist dabei, gerade denjenigen eine Stimme zu geben, die über Jahrzehnte von den politischen Eliten weitgehend ignoriert wurden. Bauern in Missouri, Fließbandarbeiter in Minnesota oder Bergbauarbeiter außerhalb von Philadelphia. Amerika ist mehr als New York, Los Angeles, Miami und Disneyworld. Trump hat die vergessenen Wähler zwischen den Küsten für sich gewonnen. Sie sind ihm dankbar und werden ihm ihre Stimme geben.


https://www.freitag.de/autoren/petra-sc ... ergewaehlt

„Trump müsste auf eine Mine treten, um nicht wiedergewählt zu werden“

Die Wiederwahl des US-Präsidenten ist sicher, glaubt der Finanzmarkt. Nur mit einem bisher wenig in Erscheinung getretenen Kandidaten könnten die Demokraten eine Chance haben. Doch selbst dann hätte Trump noch einen Pfeil im Köcher.

Als Ward McCarthy seine Karriere in der amerikanischen Finanzbranche begann, war Ronald Reagan noch Präsident. Seither hat er viele in diesem Amt kommen und gehen sehen, zuletzt zog vor drei Jahren Donald Trump ins Weiße Haus ein. Und dort wird er auch bleiben, glaubt McCarthy. „Er müsste schon auf eine Mine treten, um nicht wiedergewählt zu werden“, sagt er.


https://www.welt.de/finanzen/article205 ... erden.html

Dieser Meinung bin auch ich. Wie mehr auf ihm herumgehackt wird, umso besser werden seine Chancen sein. Die eigene Schwester die ihn verunglimpft hat meines Erachtens einen sehr miesen Charakter. :evil:
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Donald Trump

Beitragvon maxikatze » Mi 2. Sep 2020, 18:09

:?
So weit darf niemand gehen. Erst recht kein Korrespondent. Es sei denn, er legt es darauf an, als Hetzer und Anstifter bezeichnet zu werden. Inzwischen ist es gelöscht. Aber wie das so ist, das Internet vergisst nichts. Andere haben das längst aufgegriffen und verbreitet.
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Re: Donald Trump

Beitragvon Staber » Mi 2. Sep 2020, 18:40

Warum ich Hoffnung habe, dass er nicht wiedergewählt wird:
1. Die Wahl 2016 war knapp. Er hat vor allem gewonnen, weil Wähler der Demokraten zu Hause geblieben sind. Absolut hatte er deutlich weniger Stimmen als Obama 2012 bei steigender Bevölkerung.
2. Seine Beliebtheit ist seitdem ziemlich konstant und war nie über 50%, was insgesamt ziemlich schlecht ist für einen Präsidenten.
3. Extrem viele Menschen hassen ihn. Die Demokraten, die 2016 einfach zu Hause geblieben sind, werden das nicht wieder tun. Die wollen einfach nur Trump weg haben, egal wer antritt.
4. Die Demographie arbeitet gegen ihn.
5. Eine Börsenkrise ist aufgrund der aktuellen Lage nicht unwahrscheinlich.
Natürlich schließt all das eine Wiederwahl nicht aus. Auch Bush wurde 2004 mitten im Irak-Desaster wiedergewählt.
Sollte er die Wahl verlieren ,sollte er erstmal vor Gericht gestellt werden. Es wurde bereits nachgewiesen, dass manche seiner Handlungen nur durch sein Amt geschützt waren. Bis dahin liegen dann auch die Ergebnisse seiner Steuerprüfung vor, und hoffentlich auch Klarheit darüber, wer für ihn bei der Deutschen Bank gebürgt hat nachdem er bereits zahlungsunfähig war. Ob das dann hilfreich ist um eine Dynastie zu begründen ist eher zu bezweifeln.
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Re: Donald Trump

Beitragvon AlexRE » Do 3. Sep 2020, 17:16

maxikatze hat geschrieben::?
So weit darf niemand gehen. Erst recht kein Korrespondent. Es sei denn, er legt es darauf an, als Hetzer und Anstifter bezeichnet zu werden. Inzwischen ist es gelöscht. Aber wie das so ist, das Internet vergisst nichts. Andere haben das längst aufgegriffen und verbreitet.
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Die besonders Unintelligenten unter den deutschen Journalistendarstellern können sich die Nazi - Vergleiche einfach nicht verkneifen. Es ist zwar ermüdend, muss aber dennoch immer wieder festgestellt werden: Jeder Vergleich eines der bisherigen amerikanischen Präsidenten oder eines nach 1945 in Europa gewählten Staatschefs ist eine Beleidigung aller Opfer des Nazi - Regimes. In diesem Fall hier werden auch noch die Verschwörer des 20. Juli beleidigt. Wer sich schweren Herzens entschließt, den gefährlichsten Verbrecher der Weltgeschichte zu töten, hat sich damit noch lange nicht auf das Niveau von intellektuellen Pantoffeltierchen begeben, die jedem den Tod wünschen, der ihnen nicht in den Kram passt.
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Re: Donald Trump

Beitragvon AlexRE » Do 3. Sep 2020, 17:28

Staber hat geschrieben:Warum ich Hoffnung habe, dass er nicht wiedergewählt wird:
1. Die Wahl 2016 war knapp. Er hat vor allem gewonnen, weil Wähler der Demokraten zu Hause geblieben sind. Absolut hatte er deutlich weniger Stimmen als Obama 2012 bei steigender Bevölkerung.
2. Seine Beliebtheit ist seitdem ziemlich konstant und war nie über 50%, was insgesamt ziemlich schlecht ist für einen Präsidenten.
3. Extrem viele Menschen hassen ihn. Die Demokraten, die 2016 einfach zu Hause geblieben sind, werden das nicht wieder tun. Die wollen einfach nur Trump weg haben, egal wer antritt.
4. Die Demographie arbeitet gegen ihn.
5. Eine Börsenkrise ist aufgrund der aktuellen Lage nicht unwahrscheinlich.
Natürlich schließt all das eine Wiederwahl nicht aus. Auch Bush wurde 2004 mitten im Irak-Desaster wiedergewählt.
Sollte er die Wahl verlieren ,sollte er erstmal vor Gericht gestellt werden. Es wurde bereits nachgewiesen, dass manche seiner Handlungen nur durch sein Amt geschützt waren. Bis dahin liegen dann auch die Ergebnisse seiner Steuerprüfung vor, und hoffentlich auch Klarheit darüber, wer für ihn bei der Deutschen Bank gebürgt hat nachdem er bereits zahlungsunfähig war. Ob das dann hilfreich ist um eine Dynastie zu begründen ist eher zu bezweifeln.


Was veranlasst Dich denn, ausgerechnet Joe Biden Deine Hoffnungen zu widmen? Der hat während seiner gesamen politischen Karriere seinen Heimatstaat Delaware vertreten und die Machenschaften in diesem Steuervermeider - Paradies abgeschirmt:

https://www.nzz.ch/steueroasen_oder_die ... -1.2237485

Dass sie die Stinkreichen weltweit so leicht aus ihrer sozialen Verantwortung stehlen können, hat den Normalverdienern weltweit - also den wirklich wertschöpfend arbeitenden Menschen - mit Sicherheit das Millionenfache an Schaden zugefügt, was Donald Trump mit noch so krummen Geschäften jemals angerichtet haben könnte.
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Re: Donald Trump

Beitragvon Staber » Do 3. Sep 2020, 19:33

ausgerechnet Joe Biden Deine Hoffnungen zu widmen?


Tja, für ihn spricht jedenfalls auch seine große Erfahrung. Mit 36 Jahren im Senat und 8 Jahren als Vizepräsident kennt er den Washingtoner Politikbetrieb wie kein anderer im Kandidatenfeld. Es besteht ja immer noch Hoffnung, dass die Amerikaner nach den Erfahrungen mit dem Newcomer Trump wieder auf einen versierten Berufspolitiker setzen könnten. Bidens grösstes Handicap in den demokratischen Primärwahlen ist jedoch, dass er ein älterer, weißer Mann ist. Es gehört überhaupt zu den Paradoxien der Demokraten, dass ausgerechnet diese Partei, die ständig von Erneuerung und von der Förderung von Frauen und Minderheiten spricht, zwei weiße Männer an der Spitze ihres Kandidatenfeldes hat, die bei der Amtseinsetzung fast achtzig Jahre alt wären. Parteiintern dürften sie es deshalb nicht einfach haben.
«Third time’s a charm», sagen Amerikaner, wenn sie etwas nach zwei erfolglosen Versuchen noch einmal in Angriff nehmen: Beim dritten Mal wird’s schon klappen. Diese Losung mag sich auch Joe Biden zugerufen haben.Was das Thema Korrupt angeht, das sind sich alle Politiker weltweit einig. Erst komm ich...dann lange nichts....dann kommen die anderen!!
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Re: Donald Trump

Beitragvon maxikatze » Sa 19. Sep 2020, 08:59

Wie vor 2 Jahren wurde Donald Trump jetzt wieder für den Friedensnobelpreis nominiert.

Frage eines Reporters: »Glauben Sie, dass Sie einen Friedensnobelpreis verdienen?«

Trump daraufhin: »Der Frieden IST der Preis!«

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... x6Y6DLgdtQ
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Re: Donald Trump

Beitragvon Livia » Sa 19. Sep 2020, 10:13

maxikatze hat geschrieben:Wie vor 2 Jahren wurde Donald Trump jetzt wieder für den Friedensnobelpreis nominiert.

Frage eines Reporters: »Glauben Sie, dass Sie einen Friedensnobelpreis verdienen?«

Trump daraufhin: »Der Frieden IST der Preis!«

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... x6Y6DLgdtQ


Man gibt lieber diesen Preis einem unwürdigen Präsidenten wie Obama als dem Präsidenten Trump. Obama, der Heuchler, Kriegstreiber und der Scheinheilige, wie viele seiner Vorgänger auch. Kein Präsident in den USA hat so viel erreicht wie Präsident Trump, aber der Neid, Hass und Dummheit vieler Medien, der Presse und zahllosen Politiker, pochen immer im gleichen Rhythmus weiter, ungestraft wie blinde Hühner im Stall.
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Donald Trump

Beitragvon Staber » Sa 19. Sep 2020, 15:39

Livia schrieb:

Man gibt lieber diesen Preis einem unwürdigen Präsidenten wie Obama als dem Präsidenten Trump


Moin Livia!
Böse Zungen behaupten, dass Obama den Friedensnobelpreis ausschließlich wegen seiner Hautfarbe bekommen hätte. Willy Brandt musste wenigstens noch Knien. ;)
Ich würde Herr Maas nominieren. Keine von seinen Aussagen haben irgendwas böses provoziert. Sogar umgekehrt, jetzt sagt die ganze Welt "Papiertiger Deutschland". Was kann noch friedlicher sein?
Ich halte den Friedensnobelpreis für ausgemachten Blödsinn. Bei Stresemann und Chatau-Briand hätte man es von mir aus bei einer einmaligen Geste bewenden lassen sollen.
Frieden oder nicht ist keine einseitige Angelegenheit und dazu gehören meistens mehrere Parteien um diesen zu eröffnen, ob richtig oder falsch.
Es gibt keinen Grund, die Führung eines Landes für Dinge zu ehren, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müssten und demzufolge ist das Ganze nur ein Schaulaufen der Eitelkeiten, weil wahre Barmherzigkeit mitten unter den Problemen wohnt und wirkt, wie Mutter Theresa, wo andere es sich nur beim Durchgang oder von außen ansehen und das ist so oberflächlich wie das meiste, wenn man es in vielen Fällen im Detail betrachtet.

Jetzt kann Trump sich als Friedensbotschafter beweisen, und die armen Flüchtlinge von Moria aufnehmen und einreisen lassen. Das wäre mal ein Zeichen ...

Ironie pur

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