So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Hier werden Meinungen zu Sinn oder Unsinn von Bundeswehreinsätzen jenseits der deutschen Grenzen diskutiert.

Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon AlexRE » Mo 3. Feb 2014, 01:18

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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon Staber » Sa 8. Feb 2014, 20:39

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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon AlexRE » Sa 8. Feb 2014, 20:45

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Konnte der Opa doch auch alles haben - zwar nicht in der Wehrmacht, aber die französische Fremdenlegion hat nach dem 2. Weltkrieg auch Deutsche aufgenommen und zur Not konnte man auch freiberuflich tätig werden:

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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon maxikatze » Di 1. Aug 2017, 12:28

Hat U.v.d.Leyen alles getan, um die marode und teilweise unbrauchbare Bundeswehrausrüstung deutlich zu verbessern? Oder ist sie immer noch auf der Suche von Devotionalien aus dem 2. Weltkrieg?
Jedenfalls ist nicht ausgeschlossen, dass der Absturz eines Bundeswehrhubschraubers in Mali durch einen technischen Defekt hervorgerufen wurde.
Die Leichen der in Mali bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben gekommenen Soldaten werden am
Wochenende nach Deutschland gebracht. Sie träfen am Samstagabend auf dem Militärflughafen Köln ein, sagte eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am Freitag. Die Öffentlichkeit sei dabei nicht zugelassen. Die beiden Soldaten stammen aus Nordhessen. Daher soll es in ihrer Heimatkaserne in Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis einen Trauerakt geben.

Nein, der Öffentlichkeit geht es nichts an, wer seinen Ar... für andere hinhält - und ja, auch für Uschis Söhne. Die toten Soldaten haben für die Öffentlichkeit namenlos zu bleiben, (kein Foto, nichts) damit niemand auf die Idee kommt, nach dem Nutzen fragt und den militärischen Einsatz grundsätzlich infrage stellt. :evil:
http://www.faz.net/aktuell/politik/abst ... 25748.html
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon AlexRE » Di 1. Aug 2017, 14:06

maxikatze hat geschrieben:Nein, der Öffentlichkeit geht es nichts an, wer seinen Ar... für andere hinhält - und ja, auch für Uschis Söhne. Die toten Soldaten haben für die Öffentlichkeit namenlos zu bleiben, (kein Foto, nichts) damit niemand auf die Idee kommt, nach dem Nutzen fragt und den militärischen Einsatz grundsätzlich infrage stellt. :evil:
http://www.faz.net/aktuell/politik/abst ... 25748.html


Für die Hinterbliebenen ist es sicher besser, wenn sie inkognito bleiben. Da bahnt sich nämlich ein größerer politischer Skandal an:

Schlepphorst sagte, nach Nato-Vorgaben müssten Piloten im Jahr vor einem Einsatz 140 Flugstunden in den Maschinen absolvieren, die sie im Einsatz fliegen. Diese Flugstunden erreiche keiner der Tiger-Piloten auch nur annähernd.


... und in ein endloses Medientheater zu geraten, ist für trauernde Familien ganz sicher eine nach Möglichkeit zu meidende Perspektive.
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon Staber » Di 1. Aug 2017, 14:47

@ Maxikatze
Die toten Soldaten haben für die Öffentlichkeit namenlos zu bleiben


Der Kommandeur( Oberst Dr. Volker Bauersachs vom Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar) hat Spekulationen etwa über eine zu schlechte Ausbildung der Piloten scharf zurückgewiesen. Demnach sollte man davon ausgehen, das ein technischer Defekt vorgelegen hat. Das die Soldaten in der Öffentlichkeit namenlos bleiben sollten, kann gar nicht verwirklicht werden.Spätesten bei der Trauerfeier sind die Gazetten da und berichten.Außerdem stehen Name u. DstGrd am Sarg.
http://hessenschau.de/panorama/trauerak ... e-100.html.
Ich frage mich, was diese Geheimniskrämerei mit der Veröffentlichungsverbot der Namen soll. :?: Die beiden Kameraden werden mit dem Alter 33 u.47 Jahren angegeben ,also kurz vor dem Ausscheiden aus dem Flugdienst. „Erfahren“ könnte man auch so verstehen, dass das knappe zwei Dutzend voll ausgebildeter Tiger-Besatzungen gnadenlos hin und her gejagt wurde. Das nannte man früher „verheizen“. Die Krokodilstränen der Frau Leyen empfinde ich als Verhöhnung. Diese Frau gehört, wie ihre Chefin ,einfach nur weg.
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon maxikatze » So 25. Feb 2018, 20:57

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Kein Grund zur Panik. Bei der Bundesluftwaffe ist alles im grünen Bereich. Alle Luftfahrzeuge sind ausnahmslos voll einsatzbereit.

:lol:
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon AlexRE » So 25. Feb 2018, 21:06

maxikatze hat geschrieben:Bild

Kein Grund zur Panik. Bei der Bundesluftwaffe ist alles im grünen Bereich. Alle Luftfahrzeuge sind ausnahmslos voll einsatzbereit.

:lol:


Die Pappgeräte sind allerdings russischen Modellen nachempfunden ... ;)
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon maxikatze » So 25. Feb 2018, 21:09

AlexRE hat geschrieben:
maxikatze hat geschrieben:Bild

Kein Grund zur Panik. Bei der Bundesluftwaffe ist alles im grünen Bereich. Alle Luftfahrzeuge sind ausnahmslos voll einsatzbereit.

:lol:


Die Pappgeräte sind allerdings russischen Modellen nachempfunden ... ;)


Du glaubst gar nicht, wie robust russische Maschinen sind.
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Re: So schlecht ist die Bundeswehr wirklich ausgerüstet

Beitragvon Staber » Mo 26. Feb 2018, 00:09

Die Ausrüstungsmisere geht doch schon seit 2008 durch die Medien und Gazetten.
https://www.welt.de/politik/article2639 ... hr-an.html

Eine schwache Bundeswehr ist im Sinne Moskaus, weil das eine Schwächung der Nato bedeutet. Hätte ich in den 60er Jahren als Soldat ( Fw) auf Zeit (Z 6) meinem Kp Chef als Zugführer gemeldet,dass von 5, damals noch M48 Tanks ( teilweise noch aus dem Vietnam+Korea Krieg) nur 2 einsatzfähig sind, wäre ich vor das Truppendienstgericht wegen Sabotage gelandet.Da wird die Truppenstärke von 50.000 auf 30.000 Mann reduziert,wobei von 50.000 Mann früher 40.000 Wehrpflichtige waren,die für 360,-DM Wehrsold im Monat die Brocken in Schuss gehalten haben.
Heute kostet ein Berufssoldat im Gehalt rd. 2000,- € monatlich X 30.000 Mann, ein Wehrpflichtiger würde nach heutigen Stand 500,-€ monatlich kosten,das mal 40.000 Mann plus 10.000 Berufs- u. Zeitsoldaten,sind dass nur 2/3 der monatlichen Gesamtkosten von heute.Die Armee ist also um 20 Millionen monatlich teurer geworden nach Wegfall der Wehrpflicht.
Hinzu kommen heute die Auslandseinsätze,weil unsere Freiheit ja auch am Hindukusch verteidigt werden muss. Bin froh, das ich heute kein Flecktarn( damals Moleskin) mehr tragen muss.
Schlimm ist doch aber , das wahrscheinlich jeder Jahrgang Gedienter von solchen Missständen berichten kann.
Ich diente damals im Pz.Btl. 204 bei den Panzerjägern( ausgemusteter Truppenteil)Wir waren eine bunte Truppe.
Teilweise noch in Moleskin.Die Kosten !!!
Trotz offiziellem Verbot haben wir Ersatzteile aus ausgemusterten Rad-Fahrzeugen ( MAN 5t) , die zum zivilen Verkauf standen , ausgebaut.Nur damit wenigstens der aktuelle Schrott fahrbar bleibt.Unser Manöverabschleppfahrzeug , ein Deutz Kranwagen von 1956.Seinem Alter geschuldet , durfte er nur noch leichte Sachen heben.Es war auch das erste Fahrzeug , was im Konvoi liegenblieb.Ein ziviler Abschlepper brachte ihn zurück.Ersatzteile gab es nicht , ein baugleicher Typ war schon ausgeschlachtet und die zivile Werkstatt bog sich vor Lachen , ob unseres erbärmlichen Auftrittes , mit historischer Technik.
Zu hohem Truppenbesuch wurde natürlich alles auf Vordermann gebracht.Da wurden Fahrzeuge ohne Getriebe in die vorderste Front geschleppt .Beschwerden gingen in die Ablage Papierkorb. Also, die BW war immer schon ein wenig " defekt". Nur damals waren Waffen u. Gerät schon in Einsätzen. Heute ist alles modern und funktioniert nicht.
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