Afghanistan

Hier werden Meinungen zu Sinn oder Unsinn von Bundeswehreinsätzen jenseits der deutschen Grenzen diskutiert.

Re: Afghanistan

Beitragvon maxikatze » Fr 27. Mai 2016, 10:33

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 70083.html

Alex schrieb:
Den Artikel sollte man jedem jungen Mann unter die Nase halten, der sich heutzutage mit dem Gedanken trägt, bei der Bundeswehr zu unterschreiben.


Dass Soldaten in den Augen der Regierung nichts anderes Kanonenfutter sind und als Kollateralschaden abgehakt werden, wenn sie Kriegseinsätze nicht überleben, hat v.d. Leyen mit ihrem ignoranten Verhalten damit bestätigt. :evil:
Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.
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Re: Angriff auf afghanische Militärbasis in Nordafghanistan

Beitragvon Staber » Sa 22. Apr 2017, 22:42

Bei einem Anschlag auf das Hauptquartier der afghanischen Armee im Norden des Landes sind am Freitag in Masar-i-Scharif mehr als 140 Soldaten getötet und mehr als 160 verletzt worden.
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... an-an.html

Wer sich mal auf youtube die verschiedenen Videos angesehen hat, die die Ausbildung afghanischer Soldaten durch westlichen Offiziere und Unteroffiziere zeigen (zB von VICE "This is what winning looks like"), den wundert das nicht mehr. Die Mehrzahl der Rekruten steht unter Heroin- Opium- oder Haschisch-Einfluss. Lesen kann kaum einer, auch nicht die Uhr. Nach drei Monaten Ausbildung erschienen die Rekruten noch mit verkehrt herum aufgesetztem Helm zum Morgenappell.
Kondolenzschreiben von Angie ( wie immer das selbe Geseier)
https://m.bundesregierung.de/Content/DE ... istan.html
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Re: Afghanistan

Beitragvon AlexRE » Sa 22. Apr 2017, 23:06

Jedenfalls war die Bundeswehr dort offenbar doch nicht so wirkungslos, wie ihr manche Leute unterstellen. Die Taliban können ja erst nach dem Abzug der deutschen Truppen derartig auftrumpfen.
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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Afghanistan

Beitragvon Staber » So 23. Apr 2017, 10:20

@ Alex
Jedenfalls war die Bundeswehr dort offenbar doch nicht so wirkungslos,


Du meinst jetzt in der Zeit, wo sie noch in Kampfeinsätze aktiv( vor 2012 ) war?
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Re: Afghanistan

Beitragvon AlexRE » So 23. Apr 2017, 15:11

Staber hat geschrieben:@ Alex
Jedenfalls war die Bundeswehr dort offenbar doch nicht so wirkungslos,


Du meinst jetzt in der Zeit, wo sie noch in Kampfeinsätze aktiv( vor 2012 ) war?


Ja sicher, da hatten sic h die Taliban weitaus defensiver verhalten als heute.
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Re: Afghanistan

Beitragvon AlexRE » Mi 14. Nov 2018, 14:07

Heute zu einem Facebook - Artikel über die Ordensverleihung von 2009 geschrieben:

https://web.facebook.com/tanja.krienen. ... 4163381792

>> Angela Merkel überreicht vier Soldaten, die sich in Afghanistan in einer außergewöhnlichen Situation selbstlos verhielten und Menschen retteten, eine Tapferkeitsmedaille/Schnitt/Adolf Hitler zeichnet Soldaten des 2. Weltkrieges mit Tapferkeitsmedaillen aus/Schnitt/Kaiser Wilhelm II wird eingeblendet und mit ihm Eiserne Kreuze u.ä./Schnitt/Ströbele empört sich wegen der „ersten Verleihung von Tapferkeitsmedaillen nach dem 2. Weltkrieg“. <<

Der Herr Ströbele kann eben nicht aus seiner Haut. Der hat schon als Wehrpflichtiger die Beförderung zum Gefreiten nicht angenommen, was soll er also heute zu Ordensverleihungen sagen.

So eine unvermeidlich einseitige Meinung hat mit Geschichtswissenschaft nicht einmal entfernt zu tun und kann m. M. n. schulterzuckend vernachlässigt werden.

Die grundgesetzliche Meinungsfreiheit umfasst prinzipiell auch die Verbreitung von grobem Unfug, wenn man damit nicht zu sehr in die Persönlichkeitsrechte anderer Menschen eingreift.
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Re: Afghanistan

Beitragvon AlexRE » Fr 19. Apr 2019, 13:58

"Karfreitagsgefecht" ...

https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/bli ... Nw9w2VIhyg

So kommt die Bundeswehr zu ganz eigenen Gedenktagen und kann sich von der unglücklichen Wehrmacht "emanzipieren" ... :|
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Re: Afghanistan

Beitragvon maxikatze » Fr 19. Apr 2019, 14:26

Aus dem Link zitiert:
Dass sich Ereignisse wie jene nahe Kundus im April 2010 irgendwann wiederholen, kann nie ausgeschlossen werden.


:x
Doch - in dem keine Soldaten mehr in Krisengebiete entsendet werden und den Kopf für andere hinhalten sollen. Deutschland befriedet das Land sowieso nicht. Die Afghanen sollten das unter und sich ohne Einmischung von aussen machen. Bin Laden ist lange tot - das war der Grund für den Einmarsch der Amerikaner. Also hätten alle Soldaten längst abgezogen werden müssen. Oder wie lange soll das Land noch besetzt bleiben?
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Re: Afghanistan

Beitragvon Staber » Fr 19. Apr 2019, 22:25

AlexRE hat geschrieben:"Karfreitagsgefecht" ...

https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/bli ... Nw9w2VIhyg

So kommt die Bundeswehr zu ganz eigenen Gedenktagen und kann sich von der unglücklichen Wehrmacht "emanzipieren" ... :|



Bei allem Respekt das dieser Tag der Trauer gehört, habe ich eine Verständnis Frage. 25000 Schuss – ein Soldat hat 60_100 Schuss am Mann, wie ist diese hohe Zahl zu erklären? Nachschub gab es ja glaube ich nicht.Wenn ich mir die Verluste dieses Tages vor Augen führe und dann daran denke, dass als markanteste Konsequenz daraus der Spruch :“Treue um Treue“ verboten# wurde, überkommt mich eine große Bitterkeit.
Aber das ist dann wohl das logische Ergebnis, wenn einem Großteil der Bevölkerung politisch korrekte Traditionspflege wichtiger ist ,als tote Soldaten.

#https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/bundeswehr-verbietet-wahlspruch-treue-um-treue/

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Re: Afghanistan

Beitragvon AlexRE » Sa 20. Apr 2019, 16:33

Wenn ein Spruch, der zu allen Soldaten in jeder Epoche passt, politisch zu unkorrekt ist, müssen Sie eben künftig im Jogginganzug marschieren. Martialische Uniformen gehen ja gar nicht ...
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