Medien_und_Demokratie

Wie ist es um die Meinungsfreiheit in Deutschland bestellt? Gibt es eine bedenkliche Konzentration von Medienmacht?

Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon AlexRE » Mi 18. Apr 2018, 16:43

So sieht`s aus ...

Bild
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon AlexRE » Di 27. Nov 2018, 20:56

Auf dem Facebook - Profil von Ahmad Mansour gesehen und kommentiert:

Wir ( Ahmad Mansour , Constantin schreiber und Hamed Abdel Samad) haben Kenntnis bekommen von einem Vorgang an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München, der uns zutiefst irritiert. Die DJS hat die Interessensvertretung "The Muslime Story" demnach mit einem Seminar zu Islamberichterstattung in Deutschland beauftragt. „The Muslim Story“ setzt sich nach eigenen Aussagen dafür ein, dass "positive Geschichten" über den Islam "erzählt" werden und will Redaktionen "von Experten erlösen, die keine sind". In diesem Seminar wurde offenbar vor uns dreien - Hamed Abdel Samad, Ahmed Mansour, Constantin Schreiber – konkret gewarnt. Nach dem, was uns zu Ohren gekommen ist, wurden wir beschuldigt, die Gesellschaft durch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam spalten zu wollen und Imame der Verfolgung auszusetzen. Journalisten sollten nicht mit uns als Experten sprechen.

Die Leiterin der DJS, Henriette Löwisch, wurde davon in Kenntnis gesetzt und um Klärung gebeten, was leider nicht geschah. Das Angebot, unsererseits an der DJS zum Thema Islamberichterstattung mit den Schülern zu sprechen, wollte sie nicht annehmen.

Wir finden es problematisch, wenn Lobby-Vertreter an einer journalistischen Lehreinrichtung über einzelne Personen in diskreditierender Weise referieren. Wir finden es ebenso problematisch, wenn die DJS sich gegen ein journalistisches Prinzip entscheidet, nämlich Ausgewogenheit. Unser Gesprächsangebot gilt nach wie vor.


https://web.facebook.com/mansour.ahmad


Solche Praktiken fallen den Urhebern früher oder später auf die Füße. Die Bestrebungen in Richtung Gleichschaltung sind durchsichtig, irgendwann will keiner mehr die Urheber hören oder lesen.
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Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon AlexRE » Di 5. Feb 2019, 14:58

Ich verlinke ja sehr selten rechte Portale, aber zu diesem aktuellen politischen Streitfall habe ich tatsächlich keinen einzigen Artikel eines Mainstream Mediums googeln können:

„Vaterlandslose Gesellen“

Anti-Deutschland-Kaffeebecher: Shitstorm gegen Jusos

HANNOVER. Die Jusos haben mit einer Anti-Patriotismus-Kampagne einen Sturm der Empörung entfacht. Mehrere Unionspolitiker kritisierten den SPD-Nachwuchs scharf.

(...)

„Party-Patriotismus ist Nationalismus und darf nicht verharmlost werden, sondern führt zu denselben Problemen wie Nationalismus“, hieß es in dem Post. Bebildert war der Beitrag mit einem Kaffeebecher der Jusos mit dem Aufdruck: „Mein Vaterland interessiert mich nicht die Bohne“.

(...)

Bild


https://jungefreiheit.de/politik/deutsc ... gen-jusos/

Vermutlich liegt das daran, dass der von den Jusos angegriffene "Party - Nationalismus" insbesondere im Zusammenhang mit Fußball eine durch die gesamte politische Klasse einschließlich der SPD regelmäßig praktizierte Methode ist, von ernsthaften politischen Problemen abzulenken und gefährliche Spielarten des Nationalismus auf harmlose Bahnen zu lenken und so zu domestizieren.

Instrumente der Volkserziehung kann der Mainstream gegenüber den Jusos aber schlecht öffentlich kommunizieren, ohne sie durchschaubarer zu machen und so in ihrer Wirkung einzuschränken. Also halten alle die Klappe ... :roll:
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Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon Staber » Di 5. Feb 2019, 15:34

Kopiert aus
https://www.freiewelt.net/nachricht/spd ... c7053d3065

Was wer einst sagte:

Erst der Aufstand der deutschen Bürger in der DDR, ihre friedlichen Demonstrationen, haben die Dinge ins Rollen gebracht und die Parteien überrollt, unterstützt durch die politische Großwetterlage (Gorbatschow in der Sowjetunion, Bush sen. in den Vereinigten Staaten) und durch den wirtschaftlichen Ruin der DDR. Doch in der Ablehnung der Wiedervereinigung besonders hervorgetan haben sich Politiker der SPD, auch Joseph Fischer von den Grünen. Rot-Grün wollte die Wiedervereinigung nicht. Ihr Widerstand dagegen fand statt bis kurz vor dem „Mauerfall“ am 9. November 19893), teils auch noch danach. Das zeigen die folgenden Zitate4) einer beachtlichen Politiker-Riege. Sie werden sie bei den Festreden heute garantiert nicht hören.

„Hochgradig gefährlich“
Gerhard Schröder, (SPD) der spätere Bundeskanzler, erklärte im September 1989: „Eine auf Wiedervereinigung gerichtete Politik ist reaktionär und hochgradig gefährlich.“ Kurz darauf wurde er durch SPD-Vorstand und Bundestagsfraktion bestätigt, lehnten diese doch ebenfalls das „leichtfertige und illusionäre Wiedervereinigungsgerede“ ab.


„Historischer Schwachsinn“
Oskar Lafontaine (damals SPD) sagte als stellvertretender SPD-Vorsitzender am 18. Dezember 1989 beim Parteitag in Berlin: „Wiedervereinigung? Welch historischer Schwachsinn!“


„Kein Zukunftsmodell“
Johannes Rau, (SPD) der spätere Bundespräsident, äußerte am 18. November 1989 in der Süddeutschen Zeitung: „Wiedervereinigung ist die Rückkehr zum Alten. Jetzt aber wird ein Zukunftsmodell gebraucht.“


”Unterminierendes Wiedervereinigungsgetöse“
Hans Eichel, (SPD) der spätere Bundesfinanzminister, im November 1989: „Zusätzlich unterminiert das Wiedervereinigungsgetöse alle Ansätze einer vernünftigen deutsch-deutschen Politik.“
„Die DDR wird genauso lange existieren wie die Bundesrepublik“


Klaus Bölling, (SPD) Helmut Schmidts ehemaliger Regierungssprecher, befand: „Bei einer Wiedervereinigung wären die Deutschen bald wieder zum Fürchten. Die DDR wird genauso lange existieren wie die Bundesrepublik.“

„Lebenslüge“
Willy Brandt als SPD-Vorsitzender am 15. September 1989 in der Frankfurter Rundschau: „Die Hoffnung auf Wiedervereinigung wird gerade zur Lebenslüge der Zweiten Republik.“


„Aufhören, von der Einheit zu träumen“
Egon Bahr (SPD) nur acht Tage vor dem Mauerfall: „Lasst uns um alles in der Welt aufhören, von der Einheit zu träumen oder zu schwätzen.“ Und als Mitglied des SPD-Präsidiums am 13. Dezember 1989: „Unerträglich wäre Sonntagsrederei, wonach die Wiedervereinigung vordringlichste Aufgabe bleibt. Das ist Lüge, Heuchelei, die vergiftet, und politische Umweltverschmutzung.“


„Ein Unglück für das deutsche Volk“
Josef Fischer (GRÜNE) sagte als Fraktionsvorsitzender der Grünen im hessischen Landtag in einem Interview mit der Illustrierten Die Bunte vom 27. Juli 1989: „Ein wiedervereinigtes Deutschland wäre für unsere Nachbarn nicht akzeptabel. Das Wiedervereinigungsgebot im Grundgesetz wäre in seiner Konsequenz ein Unglück für das deutsche Volk. Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Vorteil die Deutschen von einer Wiedervereinigung hätten.“5)


„Eine große Gefahr für Europa“
Gregor Gysi, (LINKE) ehemaliger Vorsitzender der ehemaligen PDS (heute Die Linke) wollte die Vereinigung Deutschlands verhindern. Gysi sagte am 10. Dezember 1989 vor dem Vize-ZK-Sekretär der KPdSU Raffael Fjordorow, die Beseitigung der innerdeutschen Grenze „sei eine große Gefahr für die Stabilität auf dem europäischen Kontinent“. Gysi malte ein Schreckgespenst an die Wand: „ Man muss befürchten, dass das deutsche Monopolkapital nicht an der Oder/Neiße-Grenze haltmachen wird.“ Schon als die Volkskammerwahlen im März 1990 eindeutig den Willen der DDR-Deutschen nach der Wiedervereinigung demonstriert hatten, ermunterte Gysi den damaligen sowjetischen ZK-Sekretär Valentin Falin am 18. März 1990 zu einem gewaltsamen Vorgehen: „Wenn die Sowjetunion in der DDR zu einer militärischen Lösung greife,“ so Gysi, „würden die USA und die anderen Westmächte nichts dagegen tun.“


Die Wirklichkeit ist über diese Äußerungen hinweggegangen
Sie alle stellten sich als große Politiker dar. Alle ihre Äußerungen trugen sie vor mit Inbrunst und offensichtlicher Überzeugung. Doch diese erwiesen sich als hohl und unglaublich töricht. Die Wirklichkeit ging binnen kurzem über sie hinweg und machte sie lächerlich. Aber es sind Äußerungen, die im Nachhinein den Tag der Deutschen Einheit noch verschönern helfen.6)

Hier kann man es genau sehen, Rote, Ganz Rote und GRÜNE sind im Grunde Feinde usneres Volkes und Verräter dazu. Noch Fragen meine Damen und Herren?

Gravatar: ExbiedermannExbiedermann 05.02.2019 - 12:25
Was bleibt ist nicht der Stallbesen, sondern die sofortige Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht - aus innen- und außenpolitischen Notwendigkeiten!
DGzRS
" Wir fahren raus, wenn andere reinkommen.

Gruß Staber
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Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon maxikatze » Fr 15. Feb 2019, 17:38

Schupelius hat recht!
Erschreckend ist, dass heute absolut niemand von den etablierten Parteien kritisiert, dass sie über Jahre hinweg zuverlässig für den Spitzelapparat tätig war. Oder hat sie jemand dazu gezwungen?
Mich würde interessieren, was damalige DDR-Bürger, die sie bespitzelt hat, dazu sagen. Wäre doch mal was, wenn ein pfiffiger Journalist wenigstens ein damaliges Opfer ausfindig machen würde, das dann auspackt und schildert, wie repressiv mit ihm umgegangen wurde.
Gestern wie heute; Denunziant bleibt Denunziant, oder?

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne ... listen-aus

Die Methoden und das Ausmaß der Intoleranz dieser aus Steuergeld finanzierten Stiftung sind nicht länger hinnehmbar.
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Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon AlexRE » Fr 15. Feb 2019, 19:30

maxikatze hat geschrieben:Wäre doch mal was, wenn ein pfiffiger Journalist wenigstens ein damaliges Opfer ausfindig machen würde, das dann auspackt und schildert, wie repressiv mit ihm umgegangen wurde.
Gestern wie heute; Denunziant bleibt Denunziant, oder?


Da bist Du etwas zu optimistisch. Die selbsternannten Volkspädagogen werden ganz sicher keine Recherchen anstellen, die den eigenen Lehrplan konterkarieren könnten.
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Re: Medien_und_Demokratie

Beitragvon maxikatze » Mi 20. Feb 2019, 00:24

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