Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

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Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon Staber » Di 21. Mai 2013, 13:39

Wir müssen endlich mal aufhören,das ganze weltweite Leid das herrscht, aufzunehmen und in unserem Land Obhut zu gewähren.Ich bin nicht davon überzeugt, das wir allen Menschen, die weltweit in Not sind, Hilfe gewähren können.Deutschland erklärt sich bereit, in diesem Jahr 5000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen, vor allem Familien und Waisen. wer soll das alles bezahlen.Wir haben unsere Verpflichtungen bisher zu 100 Prozent erfüllt und erwarten, dass jetzt auch die anderen Staaten ihre Zusagen einlösen.
Es wird doch immer so viel von der arabischen Gastfreundschaft geredet, warum nehmen die Glaubensländern nicht einen Teil der Flüchtlinge auf?
Warum ist Deutschland immer so vorlaut, das war im Ex-Jugoslawien auch so, das Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten, die z.T. auch heute noch nicht zurück sind oder unter Protest und Vorleistungen wie Häuser und Bares, wer verlässt auch schon das Schlaraffenland.
Gleiches wird auch in diesen Fällen eintreten, helfen ja, aber nur vor Ort. Wenn schon 8000 Flüchtlinge hier sind, ist das Limit bereits erreicht oder besser überschritten.
Das die EU-Kommission helfen will, ok, aber nicht finanziell sondern Flüchtlinge aufnehmen und sich nicht Freikaufen. Man muss sich hier einfach darüber im Klaren sein, dass keiner dieser Flüchtlinge Deutschland wieder verlassen wird. Auch nicht wenn wieder Ruhe in Syrien herrscht. Im Gegenteil, langfristig werden auch diese Flüchtlinge ihre Familien nachziehen. Und aus diesem Familiennachzug resultiert erfahrungsgemäß wieder Familiennachzug usw. Man sollte sich daher gut überlegen, welche Türen man hier aufstößt.

gruß staber
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Di 21. Mai 2013, 14:03

@ staber,

Recht hast du ja, bin Vollkommen deiner Meinung. Nur, um was wirklich zu verändern muss man in die Politik gehen du siehst ja, nur schreiben bringt nichts da kommen wir nicht weiter. Leider. Und die Flüchtlinge kommen trotzdem ;)
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon maxikatze » Di 21. Mai 2013, 14:19

Es wird doch immer so viel von der arabischen Gastfreundschaft geredet, warum nehmen die Glaubensländern nicht einen Teil der Flüchtlinge auf?



Gute Frage.
Schon lange erweckt es bei mir den Eindruck, dass andernorts grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass Deutschland nie Nein sagen wird.
Wer immer Ja sagt, nur um gut dazustehen, damit niemand Schlechtes über uns denkt, tut sich selber langfristig keinen Gefallen. Anerkannt wird das sowieso nicht, sondern, wer zu allem Ja und Amen sagt, wird untergebuttert. Und wehe, es käme dann doch mal ein Nein. Dann trifft uns wieder die Nazikeule. Aber da muss man durch.- Ich vermisse bei den Politikern ein konsequentes Nein.
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Di 21. Mai 2013, 14:25

maxikatze hat geschrieben:

Gute Frage.
Schon lange erweckt es bei mir den Eindruck, dass andernorts grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass Deutschland nie Nein sagen wird.
Wer immer Ja sagt, nur um gut dazustehen, damit niemand Schlechtes über uns denkt, tut sich selber langfristig keinen Gefallen. Anerkannt wird das sowieso nicht, sondern, wer zu allem Ja und Amen sagt, wird untergebuttert. Und wehe, es käme dann doch mal ein Nein. Dann trifft uns wieder die Nazikeule. Aber da muss man durch.- Ich vermisse bei den Politikern ein konsequentes Nein.


jooooooo, wir sind gleicher Meinung :D

Dann trifft uns wieder die Nazikeule


nein, denke ich nicht. Aber unsere Politiker sind schiss Hasen.
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon AlexRE » Sa 24. Jan 2015, 14:06

In ihren eigenen Wohngebieten haben unsere gesellschaftlichen Eliten kein Problem mit dem "Nein" sagen:

Anwohner in Nobelviertel stoppen Flüchtlingsheim

Eigentlich sollten im vornehmen Hamburger Stadtteil Harvestehude demnächst 220 Flüchtlinge wohnen. Doch daraus wird vorerst nichts. Das Verwaltungsgericht gab einem Eilantrag von Anwohnern statt.

(...)


http://www.welt.de/regionales/hamburg/a ... sheim.html

Das jüngste Wahlergebnis in dem Besserverdiener - Viertel:

Bürgerschaftswahl 2011

SPD 41,7 %

CDU 23,1 %

Grüne-GAL 13,3 %

FDP 12,9 %

Linke 5,3 %

Übrige 3,7 %


http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Harvestehude

Offenbar benötigen die rot-rot-grünen Menschenfreunde etwas räumlichen Abstand zu ihren Weltrettungsprojekten, um nicht den Überblick zu verlieren ...
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon maxikatze » Sa 24. Jan 2015, 14:31

In ihren eigenen Wohngebieten haben unsere gesellschaftlichen Eliten kein Problem mit dem "Nein" sagen:


So ist es! Aber dem Normalbürger wird gleich Rassismus vorgeworfen, wenn er es wagt, sich dagegen zu wehren, weil sie Angst vor Drogendealern oder weil alles verdreckt und beschädigt hinterlassen wird.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/notun ... 30424.html
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amerikanische Frauenrechtlerin 1820-1906



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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon AlexRE » Sa 24. Jan 2015, 15:06

maxikatze hat geschrieben:
In ihren eigenen Wohngebieten haben unsere gesellschaftlichen Eliten kein Problem mit dem "Nein" sagen:


So ist es! Aber dem Normalbürger wird gleich Rassismus vorgeworfen, wenn er es wagt, sich dagegen zu wehren, weil sie Angst vor Drogendealern oder weil alles verdreckt und beschädigt hinterlassen wird.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/notun ... 30424.html


Das ist klar, öffentliche Beschwerden und Demonstrationen sind unerwünscht. Die besseren Herrschaften finden aber bei manchen Richtern scheinbar bevorzugtes Gehör:

(...)

Doch auch die Kläger gegen das Flüchtlingsheim in Harvestehude nutzen ihre Wohnhäuser zu anderen Zwecken. Nach Informationen von NDR 90,3 betreiben sie in dem besonders geschützten Wohngebiet gegen die Vorschriften eine Unternehmensberatung und ein Architekturbüro. Das gilt im Wohngebiet als illegal. In der dritten Klägerwohnung war bis vor Kurzem eine Firma für EDV-Entwicklung angemeldet. Das Gericht wusste davon, unternahm aber nichts.

(...)


http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Klaeger-gegen-Fluechtlingsheim-betreiben-Gewerbe,sophienterrasse138.html

Da sollte man wirklich mal genau nachforschen, ob der Richter nicht auch in dieser feinen Gegend wohnt oder in dortige Immobilien investiert hat ... :evil:
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon Livia » Sa 24. Jan 2015, 15:36

maxikatze hat geschrieben:
Es wird doch immer so viel von der arabischen Gastfreundschaft geredet, warum nehmen die Glaubensländern nicht einen Teil der Flüchtlinge auf?



Gute Frage.
Schon lange erweckt es bei mir den Eindruck, dass andernorts grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass Deutschland nie Nein sagen wird.
Wer immer Ja sagt, nur um gut dazustehen, damit niemand Schlechtes über uns denkt, tut sich selber langfristig keinen Gefallen. Anerkannt wird das sowieso nicht, sondern, wer zu allem Ja und Amen sagt, wird untergebuttert. Und wehe, es käme dann doch mal ein Nein. Dann trifft uns wieder die Nazikeule. Aber da muss man durch.- Ich vermisse bei den Politikern ein konsequentes Nein.


:roll: Bis jetzt getrauten sich das nur die Schweizer, nein zu sagen. Jetzt tun das auch die Deutschen, endlich regt sich widerstand gegen diese uneingeschränkte Zuwanderung. Die richtigen Flüchtlinge würden kaum wahrgenommen, es sind die Wirtschaftsflüchtlinge die unsere Systeme kaputtmachen. :(
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Sa 24. Jan 2015, 19:36

AlexRE hat geschrieben:
Offenbar benötigen die rot-rot-grünen Menschenfreunde etwas räumlichen Abstand zu ihren Weltrettungsprojekten, um nicht den Überblick zu verlieren ...


das heißt jetzt, weil die Bevölkerung Rot Rot Grün gewählt hat müssen natürlich die Leute die das ablehnen ALLE die Regierung gewählt haben.

Das ist das gleiche wie mit dem Kindergarten oder Altersheimen. ALLE mögen angeblich Kinder aber ein Kindergarten in ihrer umgebung muss dann doch nicht sein. Altersheim Zoos alles das gleiche. ich könnte dir einige Beispiele bringen. Traurig aber wahr.es ist eine schande dass die da Oben das machen.
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Re: Flüchtlingsaufnahme in Deutschland

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Sa 24. Jan 2015, 21:48

maxikatze hat geschrieben:
In ihren eigenen Wohngebieten haben unsere gesellschaftlichen Eliten kein Problem mit dem "Nein" sagen:


So ist es! Aber dem Normalbürger wird gleich Rassismus vorgeworfen, wenn er es wagt, sich dagegen zu wehren, weil sie Angst vor Drogendealern oder weil alles verdreckt und beschädigt hinterlassen wird.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/notun ... 30424.html


ich Glaube kaum dass es die da oben waren die den Normalbürger als Rechts Beurteilt haben.
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