UN-MIGRATIONSPAKT

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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon Staber » So 4. Nov 2018, 16:08

Uel hat geschrieben:
Hallo Uel :) , schön wieder von dir zu lesen.
Find ich auch so, Maxi :D , es ist beruhigend, dass wenigstens hier noch alles in Ordnung geblieben ist .... :!: man hat ja inzwischen so wenig Erwartungen an Dinge, die länger funktionieren sollten ... und für Staber eine Danke für das "Toppie"



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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon maxikatze » Mo 5. Nov 2018, 12:11

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>>"Ohne Eigentumsrechte haben wir eine Wild-West-Gesellschaft. ...Das machen sich viele nicht klar."<<
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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon Uel » Mo 5. Nov 2018, 20:19

Hallo Maxi,
ein sehr informativer Beitrag, vieles wird da knallhart logisch auf den Punkt gebracht, Respekt obwohl ich an sich ein Sinn-Kritiker bin.

Der Anfang mit der Bevölkerungspyramide und den Konsequenzen für das Rentensystem setzt natürlich Verharrung im alten schlechten Zustand voraus. In einer Zeit, in der die Produktivitässteigerung nicht durch mehr Beschäftigte sondern durch Rechner- und Roboterleistung generiert wird, kann undenkbar das Rentensystem noch lange allein durch die Produktivität der Beschäftigten finanziert werden, - ein Anachronismus!!! Und das, indem noch nicht einmal alle einzahlen und die einzahlen, nicht einmal gleichwertig einzahlen müssen. Daher kann man wohl mit einer schrumpfenden Bevölkerung wachsende Rentnerzahlen finanzieren, man muss sich nur den wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen.

Ein Frage ist natürlich auch, wieviel Menschen die Natur in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland dauerhaft aushalten kann und ob sie bei einer der dichtesten bevölkerten Volkswirtschaften nicht schon teilweise längst (dramatische Rückgänge bei Wildtieren, Vögeln, Insekten und Pflanzen) übernutzt ist? Zumal bei Wohlstandswachstum auch noch weiter der Flächenverbrauch je Einwohner zunehmen wird.

Es sprechen also nicht nur die Sinn´schen Argumente gegen Masseneinwanderung, sondern auch der Naturschutz und das Unnötigsein für ein zeitgemäßes Rentensystem.

Nicht eingepreist sind natürlich auch die Kosten und Probleme, die entstehen, wenn aus einer nicht politisch relevanten Minderheit eine politisch relevante Minderheit wird.

Das einzige Argument wäre volkswirtschaftlich die schrumpfende Konsumentenzahl. Die könnte man dann ja versuchen mit der jetzt schon steigenden chinesischen Touristenzahl wettzumachen. ;)
Liebe Grüße
von Uel


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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon AlexRE » Mo 5. Nov 2018, 20:50

Uel hat geschrieben:Der Anfang mit der Bevölkerungspyramide und den Konsequenzen für das Rentensystem setzt natürlich Verharrung im alten schlechten Zustand voraus. In einer Zeit, in der die Produktivitässteigerung nicht durch mehr Beschäftigte sondern durch Rechner- und Roboterleistung generiert wird, kann undenkbar das Rentensystem noch lange allein durch die Produktivität der Beschäftigten finanziert werden, - ein Anachronismus!!!


Das sehe ich auch so. Wenn man allerdings einfach so das Produktivkapital mit Zwangsabgaben zur Finanzierung der Renten belegt, bekommen wir ein Problem mit dem internationalen Standortwettbewerb, weil die Länder ohne demographische Probleme solche Abgaben nicht erheben müssen.

Vielleicht wäre es ein Lösungsansatz, eine Art privilegiertes Eigentumsrecht in Gestalt eines "Vorkaufsrechts" für Rentenfonds zu schaffen, die risikoarme Anlagen für die Finanzierung von (ergänzenden) Basisrenten aus Kapitalerträgen benötigen. Solange noch nicht alle Kleinrentner mit geeigneten Kapitalerträgen wie Mieten und Gewinnen von Infrastruktur - Unternehmen versorgt sind, wären dann die Heuschrecken außen vor. Auch sonstige reiche Anleger könnten durchaus etwas mehr für ihr Geld tun als bisher, nämlich höhere Risiken tragen und mehr wirtschaftliche Verantwortung übernehmen als kleine Sparer und Rentner.
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Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon icke » Do 8. Nov 2018, 08:50

Heute wird im Bundestag über den Pakt diskutiert. Der Bundestag lehnte Petitionen ab, da diese angeblich den interkulturellen Dialog belasten würden. Da Deutschland federführend an diesem unsäglichen Pakt mitgearbeitet hat, können es sich die Einheitsparteien keinesfalls leisten, dass die Unterzeichnung dieses Paktes ausgesetzt oder verschoben wird. Sie werden den Pakt gnadenlos durchpeitschen und um die Masse der Deutschen einzulullen, wird es eine umfassende Propaganda- und Diffamierungskampagne gegen die Kritiker dieses Paktes geben.
https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne ... ationspakt

Link zur nicht veröffentlichen Petition
https://epetitionen.bundestag.de/petiti ... 22.nc.html

Zum Pakt wurde schon einmal eine Zwischenfrage gestellt. Der fremdenfeindliche Michael Roth von der SPD (Sonstige Partei Deutschland) deutete an, dass nicht so viele Menschen nach Deutschland kommen, wie derzeit in Deutschland leben. Das nenne ich mal eine präzise Antwort. Trotzdem bin ich geschockt, da hier anscheinend eine Obergrenze von 82.000.000 Millionen festgelegt wurde.
https://youtu.be/7WU97s96C1I

Es ist eine beschämende und unerträgliche Aussage, bei der ich mich frage, ob nichts aus der Geschichte gelernt wurde: SPD-Mann Michael Roth erklärt, man werde nicht mehr als ca. 82.000.000 Millionen diverskulturelle Menschen in Deutschland aufnehmen. Dabei betonte seine Partei stets, mit ihr gäbe es keine Obergrenze. Zudem will er lediglich (vermutlich bereits nach Europa) Geflüchtete aufnehmen, anstatt, wie es die Pflicht eines reichen Landes wie Deutschland wäre, allen Flüchtenden die Chance auf ein neues Leben in Sicherheit und Wohlstand zu bieten. Mit Aussagen wie diesen biedert er sich nicht nur der AfD an, sondern riskiert ebenfalls, dass die Sonstige Partei Deutschlands (SPD) trotz hoch qualifizierter Politiker wie Nahles, Stegner, Chebli, Müller und ICE-SCHULZ weiter an Zustimmung verliert.

Deutschland braucht keine Obergrenze: nur unkontrollierte und unbegrenzte Einwanderung macht uns kulturell und wirtschaftlich stark. Deshalb ein großes ja (نعم) zu Weltoffenheit und Vielfalt sowie ein noch größeres Nein ( لا) zu Abschottung und Obergrenzen.
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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon Staber » Do 8. Nov 2018, 16:01

@ Uel
.. natürlich, denn Polit-Traumtänzer bilden sich ein, mit einem Zuviel nachträglich doch noch die moralische Niederlage des 2. Weltkriegs wettmachen zu können


Ich.... bin ja ganz angetan von dieser Äußerung von Uel. Es bestätigt sich doch wieder mal ,das wir ( noch ) ein Land der Denker und Dichter( bewusst umgedreht) sind. Ein EU-Staat nach dem anderen meldet Zweifel an und bei uns heißt es Stimmungsmache gegen etwas so „Gutes“Die Mehrheit der UN Migliedsstaaten ist aus verständlichen Gründen für solch einen Migrationspakt: Er bieten Gelegenheit, seinen Bevölkerungsüberschuss loszuwerden.ist ja auch ok.
Warum Deutschland mit Begeisterung auf diesen Zug aufspringt, ist mir rätselhaft! Wir (und unser Sozialversicherungs- und Gesundsheitssystem) können hierbei nur verlieren.
Wir haben die Einwanderungswelle 2015 noch nicht bewältigt und phantasieren bereits über die nächsten Schritte! Anscheinend haben wir die Lektion immer noch nicht gelernt!
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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon maxikatze » Fr 9. Nov 2018, 00:15

Staber hat geschrieben:@ Uel
.. natürlich, denn Polit-Traumtänzer bilden sich ein, mit einem Zuviel nachträglich doch noch die moralische Niederlage des 2. Weltkriegs wettmachen zu können


Ich.... bin ja ganz angetan von dieser Äußerung von Uel. Es bestätigt sich doch wieder mal ,das wir ( noch ) ein Land der Denker und Dichter( bewusst umgedreht) sind. Ein EU-Staat nach dem anderen meldet Zweifel an und bei uns heißt es Stimmungsmache gegen etwas so „Gutes“Die Mehrheit der UN Migliedsstaaten ist aus verständlichen Gründen für solch einen Migrationspakt: Er bieten Gelegenheit, seinen Bevölkerungsüberschuss loszuwerden.ist ja auch ok.
Warum Deutschland mit Begeisterung auf diesen Zug aufspringt, ist mir rätselhaft! Wir (und unser Sozialversicherungs- und Gesundsheitssystem) können hierbei nur verlieren.
Wir haben die Einwanderungswelle 2015 noch nicht bewältigt und phantasieren bereits über die nächsten Schritte! Anscheinend haben wir die Lektion immer noch nicht gelernt!


Dazu kommt, dass den Ländern, die den Pakt nicht mittragen wollen, Antisemitismus vorgeworfen wird. Der Witz ist, dass Israel sich auch ausgeklinkt hat. :D

Auf Facebook gefunden:

Der Bundestag will den Migrations-Pakt in Marokko unterschreiben, aber Marokko nicht als sicheres Herkunftsland erklären.
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Re: UN-MIGRATIONSPAKT

Beitragvon maxikatze » Fr 9. Nov 2018, 10:18

Wer möchte, kann gerne nochmal Druck machen und fordern, dass die Petition anerkannt und sich der Petitionsausschuss der Sache annimmt.
Auszug aus der Mail aus meinem Postfach von Vera Lengsfeld:
Der Ausschuss hat sich aber offensichtlich entschlossen, die Sache auf die lange Bank zu schieben. Mehrere Nachfragen von mir, schriftlich und mündlich, bleiben unbeantwortet.
...Nach meinen Informationen liegen bereits 17 Petitionen dem Bundestag vor, die alle auf Eis liegen und nicht veröffentlicht werden.

https://vera-lengsfeld.de/2018/11/02/lu ... onspaktes/

Petitionsausschuss, Ausschussdienst:
Tel.:03022735257
Fax: 03022736053
Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de

Ausschussvorsitzender Marian Wendt, CDU:
Tel.: 030/ 227-73480
Fax: 030/ 227-76664
Mail: marian.wendt@bundestag.de

Obleute:
CDU/CSU: Gero Storjohann
Tel.: 030/227-77762
Fax: 030/227-76762
Mail: gero.storjohann@bundestag.de

SPD: Stefan Schwartze
Telefon: (030) 227 77057
Fax: (030) 227 76288
Mail: stefan.schwartzelbundestag.de

AfD: Johannes Huber
Tel: 030/227-0
Fax: 030/227-36878
Mail: johannes.huber@bundestag.de

Linke: Kerstin Kassner
Tel: 030/227-0
Fax: 030/227-36878
Mail: kerstin.kassner@bundestag.de

Grüne: Corinna Rüffer
Tel: 030/227-0
Fax:030/227-36878
Mail: corinna.rueffer@bundestag.de

FDP: Manfred Todtenhausen
Tel: 030/227-0
Fax: 030/227-36878
Mail: manfred.todtenhausen@bundestag.de

https://vera-lengsfeld.de/2018/11/02/lu ... onspaktes/
Im zweiten Satz wird angedeutet, worum es wirklich geht. Am Ende soll das nationale Recht an die Vorgaben des Globalen Migrationspaktes angepasst werden.
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