Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein

Hier wird das wirtschaftspolitische Profil für die Zeit nach der 2. Parteigründung diskutiert.

Re: Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein

Beitragvon icke » Do 5. Mär 2015, 17:56

im November berichtete das Handelsblatt, dass Uber in Indien selbst Rikschas unterbietet

http://www.genios.de/presse-archiv/arti ... 18118.html


hinter dem Unternehmen stecken nach eigenem Bekunden die Investoren Benchmark Capital, Goldman Sachs und Google Ventures, First Round Capital, Menlo Ventures und Lowercase Capital ... internationale Konzerne investieren in Dumpingpreise und konkurrieren somit gegen überwiegend lokale kleine Unternehmen, die sich diese Dumpingpreise nicht leisten können
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Re: Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein

Beitragvon AlexRE » Do 5. Mär 2015, 18:24

Das ist vermutlich die alte Methode, hohe Anfangsverluste in Kauf zu nehmen, um weniger kapitalstarke Konkurrenten zu vernichten und sich später die Kohle über die so erlangte Marktmachtposition von den Kunden zurückzuholen:

In Indiens Städten dominieren die motorisierten Dreiräder (Tuk-Tuk): Deren Fahrgäste sollen durch das Billigangebot zum Umstieg auf Uber-Kleinwagen bewogen werden. Deshalb auch der Kampfpreis, der unter dem Durchschnittserlös einer Rikscha-Fahrt liegt: 20 Cent Startgebühr, 15 Cent pro Kilometer. „So billig ist Uber nirgendwo sonst auf der Welt“, sagt Penn dem Wirtschaftsmagazin deutschen „Handelsblatt“.


http://www.taxi-times.com/uber-faehrt-billiger-als-rikschas/

Ein Grund mehr, Ubers Aktivitäten in Europa zu verbieten:

Ausgenommen Agrardumping, ist Dumping nach den Regeln der WTO verboten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Dumping
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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Re: Uber legt Widerspruch gegen Verbot ein

Beitragvon icke » Fr 8. Dez 2017, 18:50

Uber wurde erpresst und hielt die Erpressung über ein Jahr lang geheim. Kein Fahrer und kein Kunde wurde informiert. Nur ein potentieller Großkunde wurde schon vor seinem Einstierg informiert. Ein Hacker, der bei Uber Daten zu 57 Millionen Kunden abgegriffen hat, bekam von dem Fahrdienst-Vermittler 100.000 US-Dollar, um diese zu löschen. Ubers neuer Großinvestor aus Japan investiert 10 Milliarden US-Dollar. Damit gehören zu Ubers Investoren UN wie Blackrock, google, Fidelity Investment, JEff Bezos privat, Brand Capital, Katar, der Rapper Jay-Z, Axel Springer, Microsoft, Tata Capital und Summit action. Hier baut sich ein neuer Konzern auf, der mit lokalen Taxi-Unternehmen (in der Regel höchstens Mittelstand und selbstausbeutende Einzelunternehmer) konkurriert. In Berlin standen Ubers Fahrer zuletzt in Kritik, da sie sich ihre Taxiofahrer in der Ubersoftware am Stadtrand einloggten und in der Mitte vor Hotels warteten.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d ... 89880.html
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 14015.html
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