Demokratie und Informationsfreiheit

Soll die neue Verfassung Volksabstimmungen nach bekanntem Muster vorsehen oder muss man über neue, auf die Bundesrepublik zugeschnittene Modelle nachdenken?

Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Fr 24. Apr 2015, 00:31

Nestle' nimmt den Armen in Afrika das Wasser weg. Es wird Zeit, dass die Konzerne in die Schranken gewiesen werden! Aber so lange korruptes Pack regiert, passiert nichts.


stimmt, Traurig aber wahr. Auf Phoenix habe ich Heute Abend zwei Doku gesehen. Einmal ging es Um Hunger und einmal ging es um Durst. War Interessant und Traurig zu gleich. Was bei uns selbst verständlich ist ( Wasser) kämpfen andere das sie ein Paar Tropfen kriegen. Nicht bloß in Afrika...
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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Livia » Fr 24. Apr 2015, 10:14

maxikatze schrieb
Nestle' nimmt den Armen in Afrika das Wasser weg. Es wird Zeit, dass die Konzerne in die Schranken gewiesen werden! Aber so lange korruptes Pack regiert, passiert nichts.


Tag-Archiv: afrika
01. November 2013
Eine verschenkte Chance: Der Film “Bottled Life”

Ich habe mich heute geärgert. Nicht nur wegen dem Geld, das ich an der Kinokasse für die enttäuschende Dokumentation “Bottled Life – Das Geschäft mit dem Wasser” gezahlt habe. Sondern vor allem wegen der verschenkten Chance, sich über neunzig Minuten mit einem komplexen und brisanten Thema auseinanderzusetzen. Stattdessen schien der Film vor allem dafür gemacht zu sein, die zur Genüge vorhanden Nestlé-Feinde ihn ihrem Weltbild zu bestätigen.

Eine gesunde Skepsis gegenüber dem größten Nahrungsproduzenten der Welt ist sicher nicht verkehrt. Aber das Problem der zunehmenden Wasserknappheit in vielen Entwicklungsländern nahezu allein dem Schweizer Unternehmen anzulasten, ist schon etwas gewagt. Wenn man das tut, sollte man zumindest ein paar handfeste Fakten an der Hand haben, um die Behauptung zu stützen.


http://cendt.de/tag/afrika/
weiter lesen, ich will hiermit Nestle nicht Schönschreiben, es ist jedoch zur Tradition geworden, Grossfirmen allgemein zu diskreditieren. Vielleicht sollte man auch die Hintergründe dieser Firmen mehr ausleuchten, damit man der Wahrheit etwas näher kommt. ;)

Das Trinkwasser geht uns aus, die Menschheit steht vor einer globalen Schlacht um die ­letzten Quellen. Das ist nicht etwa das Szenarium eines billigen Science-Fiction-Thrillers, sondern die Grundlage eines Films, der ernst genommen werden will und an den Solo­thurner Filmtagen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde: «Bottled Life» von Urs Schnell und Res Gehriger. Der Streifen mit dem Untertitel «Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser» geht aber noch ­einen Schritt weiter. Der Lebensmittel-Konzern aus dem malerischen Vevey, so die Kernaussage, nimmt den Ärmsten der Armen das Wasser weg, um es teuer an die Reichen zu ­verkaufen.

Das wäre tatsächlich ein Skandal. Wenn es denn so wäre. Doch wirklich erschütternd an diesem Film, so viel vorweg, ist einzig die andächtige Kritiklosigkeit, mit der sämtliche Rezensenten den Film als unbequeme Wahrheit zelebrieren. Von der Woz («Wie Wasser zur ­Ware wird») über den Sonntag («Wie Nestlé das Wasser abgräbt») bis zur BaZ («Sehenswerte Dokumentation»), vom Staatssender DRS («Ein gut recherchierter wake-up call») bis zum Monopolfernsehen SF («Kein einseitiger Film») sind sich alle einig: Die raren letzten Wasserquellen sind die Schlachtfelder der ­Zukunft, und der Nahrungsmittelmulti ­Nestlé hat sich mit menschenverachtenden Methoden den eigenen Anteil schon gesichert.


http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2012-0 ... 52012.html
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon maxikatze » So 26. Apr 2015, 10:51

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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Livia » So 26. Apr 2015, 22:31

20.000 Jobperspektiven für junge Europäer

Nestlé will in drei Jahren 20.000 jungen Europäern eine Jobperspektive bieten – und setzt damit ein klares Signal zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

Alleine in Deutschland werden junge Menschen von über 2.400 Angeboten für den Direkteinstieg oder für die berufliche Qualifizierung an mehr als 20 Standorten profitieren.

Zudem werden in Deutschland sowie verschiedenen anderen Ländern Programme für Trainees oder Auszubildende beispielsweise aus Spanien oder Portugal angeboten. Ein „Readiness for Work“-Programm soll ergänzend mit Coachings und Beratung die Arbeitsmarktchancen junger Menschen verbessern.

Bis 2016 stellen wir 1.100 junge Menschen direkt (370/Jahr) ein.
Bis 2016 bieten wir außerdem 1.320 Ausbildungsplätze, Traineestellen und Praktika (440/Jahr) an.
Im Rahmen des deutsch-iberischen Solidaritätsprogramms werden davon bis 2016 15 Stellen an Spanier und Portugiesen vergeben (je 5/Jahr).
Ziel ist die berufliche Qualifikation zur Erhöhung der Karrierechancen sowohl im deutschen als auch im Heimatmarkt.


http://www.nestle.de/verantwortung/yout ... initiative

Verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser
Wasser ist ein Menschenrecht

Wo Wasser fehlt, drohen Armut, Krieg und Hunger. Damit die Grundlage allen Lebens nicht zum Luxusgut wird, ist effizienteres Wirtschaften und gemeinsames Handeln notwendig.

Wasser wurde durch die UN-Vollversammlung 2010 zum Menschenrecht erklärt. Diese Resolution der Vereinten Nationen bestätigt die herausragende Bedeutung der knappen Ressource für die Weltgemeinschaft und für die Menschen in den Regionen, wo ausreichender Zugang zu sauberem Wasser keine Selbstverständlichkeit ist.

Nestlé unterstützt ausdrücklich das Menschenrecht auf Wasser. In unseren Unternehmensgrundsätzen ist das Recht auf Wasser für den Grundbedarf, insbesondere für die persönliche Flüssigkeitsversorgung und für die Basishygiene aufgenommen und damit eine verbindliche Grundlage für unsere Geschäftstätigkeit weltweit.
Wie Nestlé Verantwortung übernimmt

Nestlé hat sich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser verpflichtet. Daher optimieren wir kontinuierlich unsere eigenen Prozesse, um den Wasserbedarf zu reduzieren.
Gesamtreduktion des Wasserverbrauchs um 33 Prozent pro Tonne Produkt seit 2005
Reduktion des Abwassers um 48,5 Prozent pro Tonne Produkt seit 2005
Mehr als 300.000 Menschen im Umfeld unserer Produktionsstätten haben Zugang zu Trinkwasser-, Sanitärversorgungs- und Hygieneprojekten

Da die Landwirtschaft auch in unserer Lieferkette der größte Wassernutzer ist, unterstützen wir unsere Partner und Lieferanten dabei, wassersparende Anbaumethoden einzuführen und Wasserverunreinigungen zu vermeiden. Wir arbeiten bereits mit 686.000 Bauern zusammen. Viele von ihnen profitieren von Hilfe - von Technologien, die landwirtschaftliche Verfahren weniger wasserintensiv machen.


http://www.nestle.de/verantwortung/wasser

Das meinte ich mit der Hinterfragung von Nestle. Wie grösser eine Firma ist, umso grösser ist der Neid und die Gegner dazu. ;)
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Mo 27. Apr 2015, 09:21

Livia hat geschrieben:
Das meinte ich mit der Hinterfragung von Nestle. Wie grösser eine Firma ist, umso grösser ist der Neid und die Gegner dazu. ;)


Da dass ich nicht in Afrika Wohne kann ich nicht zu 100% sagen dass es stimmt oder nicht. Ich kann nur das wieder geben was mir Personen im Realen Leben erzählen und das Klingt etwas anders ;) Etwas viel anders
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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon maxikatze » Mo 27. Apr 2015, 12:36

Sonnenschein+8+ hat geschrieben:
Livia hat geschrieben:
Das meinte ich mit der Hinterfragung von Nestle. Wie grösser eine Firma ist, umso grösser ist der Neid und die Gegner dazu. ;)


Da dass ich nicht in Afrika Wohne kann ich nicht zu 100% sagen dass es stimmt oder nicht. Ich kann nur das wieder geben was mir Personen im Realen Leben erzählen und das Klingt etwas anders ;) Etwas viel anders


:) Ja, Sonne.
Mal angenommen, die erhobenen Vorwürfe stimmen nicht; dann bleibt doch die Frage, warum sie nicht gegen Rufmord vorgehen. Oder haben sie Angst vor der Blamage, wenn sich die Kritik als Wahrheit herausstellt?

umso grösser ist der Neid


Es geht nicht um Neid, sondern um Gier und darum, dass Konzerne bereit sind, über Leichen zu gehen.
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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Livia » Mo 27. Apr 2015, 23:04

maxikatze hat geschrieben
Es geht nicht um Neid, sondern um Gier und darum, dass Konzerne bereit sind, über Leichen zu gehen.


Genau um das geht es wirklich liebe maxikatze, die Konkurrenz schläft nicht und in der Wirtschaft ist der Neid sehr gross. Das kann man auch im Privatsektor öfters erleben. Wer etwas hat wird beneidet und bekämpft, solange bis er manchmal zugrunde geht. Die Firma Nestle wird mit Klagen und Vorwürfen überrannt, oft ohne handfeste Gründe, das lässt schon vermuten dass der Neid eine grosse Rolle dabei spielt.

Die Witwe eines kolumbianischen Gewerkschafters ist mit ihrer Klage gegen den Nahrungsmittelkonzern Nestlé auch vor Bundesgericht gescheitert. Die Witwe macht Nestlé für die Ermordung ihres Mannes durch kolumbianische Paramilitärs mitverantwortlich.

Der Gewerkschafter Luciano Romero Molina hatte bei einem Milchverarbeitungsbetrieb einer Nestlé-Tochterfirma in Kolumbien gearbeitet. Er war 2005 verschleppt und getötet worden.

Die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) beschuldigt Nestlé, den Tod des Gewerkschafters durch das Unterlassen von Schutzmassnahmen mitverursacht zu haben. Romero Molina erhielt Todesdrohungen.
Es müsse die Möglichkeit geben, eine strafrechtliche Verantwortung eines transnationalen Unternehmens wie Nestlé festzustellen, sagte der kolumbianische Anwalt der Witwe, Leonardo Jaimes.


http://www.rz-oberwallis.ch/news/schwei ... 801190634/

Romero war Angestellt bei der Firma Nestle, dass sie ihre eigenen Angestellten ermorden lässt, wäre schon ein starkes Stück. Hier wird mit aller Gewalt versucht, Nestle den Mord anzuhängen, es geht aber um Geld sonst um nichts. :evil:

Nestlé klagt gegen den Garoto-Entscheid
publiziert: Donnerstag, 26. Mai 2005 / 13:48 Uhr

Zürich - Nestlé hat beim brasilianischen Bundesgericht Klage gegen die Verfügung der Wettbewerbsbehörde CADE eingereicht.
Die CADE hatte im Februar 2002 verlangt, dass Nestlé das Unternehmen Garoto verkaufen muss, weil Nestlé und Garoto zusammen 45 Prozent des brasilianischen Schokolademarktes sowie 56,2 Prozent des Marktes von Produkten auf Schokoladebasis beherrsche.

Kraft Foods und Cadbury Schweppes

Nestlé hatte bereits früher mitgeteilt, man sei überzeugt, dass der Plan und die vorgeschlagenen Devestitionen nach der Übernahme von Garoto mehr Wettbewerb in den brasilianischen Schokolademarkt bringe.
Gegen die Übernahme von Garoto durch Nestlé hatten sich Kraft Foods sowie Cadbury Schweppes stark gemacht. Beide Gruppen hatten sich 2002 an die CADE gewandt, um die Transaktion zu blockieren.


http://www.news.ch/Nestle+klagt+gegen+d ... detail.htm

Hier geht es nur um Konkurrenz die ausgeschaltet werden soll. Also Neid.

Klagen gegen Firmen wegen Menschenrechtsverletzungen – Situation in der Schweiz

Mögliche Menschenrechtsverletzungen durch international tätige Firmen sind nicht nur für ausländische Behörden ein Thema, sondern auch die Schweiz wird zunehmend damit konfrontiert.

Bedeutung für die Praxis
◦Entscheidungen ausländischer Gerichte in den letzten Jahren haben gezeigt, dass die Verpflichtungen von Firmen im Bereich der Menschenrechte alles andere als klar sind.
◦Bislang standen oft prozessuale Hürden einer materiellen Entscheidung im Weg: Über kurz oder lang werden jedoch auch in der Schweiz Fälle auftreten, die materiell entschieden werden.
◦In der Schweiz tätige Anwälte/-innen befassen sich von Vorteil bereits jetzt mit sich hieraus stellenden Rechtsfragen, um für zukünftige Fälle gewappnet zu sein.

Hintergrund

Entscheidungen ausländischer Gerichte haben gezeigt, dass die Verpflichtungen von Firmen im Bereich Menschenrechte alles andere als klar sind. Auch in der Schweiz präsentiert sich die Lage uneinheitlich, wie dieser kurze Überblick zeigt. Im Bereich der Bekämpfung von Korruption – einem Phänomen, das erheblichen Einfluss auf die Destabilisierung der Rechtstaatlichkeit in den Tätigkeitsländern der Unternehmen hat – ist die Schweiz in den letzten Jahren zunehmend aktiv geworden. Bei "klassischen" direkten Menschenrechtsverletzungen scheint es hingegen schwieriger, die Verantwortung von Firmen vor Gericht geltend zu machen.


http://www.skmr.ch/de/themenbereiche/wi ... hweiz.html

Nestlé will gegen Kaffeekapsel-Konkurrent klagen

Im Patentstreit um die Alu-Döschen hat der Lebensmittelkonzern Nestlé eine Klage gegen US-Konkurrent Sara Lee angekündigt.
Nestlé will sich gegen die Konkurrenz für seine lukrativen Nespresso-Kapseln zur Wehr setzen. Es sei geplant, Klage gegen den US-Rivalen Sara Lee einzureichen, teilte der Schweizer Lebensmittelkonzern mit. Die kleinen Kaffeedöschen sind zurzeit sehr gefragt: Im abgelaufenen Geschäftsjahr schoss der Umsatz mit dem portionierten Kaffee weltweit um 22 Prozent auf 2,77 Milliarden Franken (1,98 Milliarden Euro). In jüngster Zeit machen in Frankreich Nestlé aber Sara Lee und Ethical Coffee Company Konkurrenz.


http://www.morgenpost.de/wirtschaft/art ... lagen.html

Patrick Liotard-Vogt

Der Jetsetter nimmt Stellung zu den Vorwürfen

Er soll angeblich tief in der Kreide stecken und wegen Betreibungen in Millionenhöhe in die Karibik geflüchtet sein. Alles Quatsch, räumt nun Patrick Liotard-Vogt mit den Gerüchten um seine Person auf.
Der Umzug in die Karibik war von langer Hand geplant und die Betreibungen von insgesamt 4.2 Millionen Franken seien unwahr. Patrick Liotard-Vogt, 29, äusserte sich am Donnerstag zum ersten Mal zu den von der «Handelszeitung» erhobenen Vorwürfe, der Jungunternehmer und Nestlé-Erbe hätte Schulden. «Die Faktenlage, die in den vergangenen Tagen in den Medien kolportiert worden ist, ist nicht korrekt. Es laufen Betreibungen gegen mich, nicht in dem Umfang, und verbunden mit Gegenklagen», so der Besitzer des sozialen Netzwerkes A Small World, der Art Facebook für Gutbetuchte, gegenüber «20 Minuten».


http://www.schweizer-illustrierte.ch/st ... mall-world

Geld regiert die Welt. Auch hier wird ein Nestle Erbe arg bedrängt. Ob alle Anschuldigungen auch der Wahrheit entsprechen, weiss nur der Vorverurteilte selbst.
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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Sonnenschein+8+ » Di 28. Apr 2015, 01:02

maxikatze hat geschrieben:
Sonnenschein+8+ hat geschrieben:
Livia hat geschrieben:
Das meinte ich mit der Hinterfragung von Nestle. Wie grösser eine Firma ist, umso grösser ist der Neid und die Gegner dazu. ;)


Da dass ich nicht in Afrika Wohne kann ich nicht zu 100% sagen dass es stimmt oder nicht. Ich kann nur das wieder geben was mir Personen im Realen Leben erzählen und das Klingt etwas anders ;) Etwas viel anders


:) Ja, Sonne.
Mal angenommen, die erhobenen Vorwürfe stimmen nicht; dann bleibt doch die Frage, warum sie nicht gegen Rufmord vorgehen. Oder haben sie Angst vor der Blamage, wenn sich die Kritik als Wahrheit herausstellt?

umso grösser ist der Neid


Es geht nicht um Neid, sondern um Gier und darum, dass Konzerne bereit sind, über Leichen zu gehen.


ja maxi, Wenn die Vorwürfe nicht stimmen sollten. Warum haben sie sich nicht Gerichtlich gewehrt? Diese Frage treibt mich schon länger um. Und vor einen Jahr mussten die Bewohner noch Geld Zahlen damit sie Wasser kriegten. Laut deren Leute die dort waren. Und TV hat es auch öfter gesendet. Wie geschrieben, ich war nicht dort ich weiss es nicht. Aber können so viele Leute Lügen? Die Presse ok, aber was ist mit denen die dort sich das angeschaut haben? mit Bewohnern gesprochen haben usw Lügen die alle? Ich denke nicht. Vor allem nicht Private Leute, die nicht an die Öffentlichkeit gehen. Ich denke, sie haben angefangen, nach der Heftigen Kritik der sie ausgesetzt wurden endlich ein wenig was für die Bevölkerung zu tun. Ich werde mich morgen ans Telefon setzen und mal den Bekannten anrufen. Was er dazu meint.
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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon AlexRE » Do 30. Apr 2015, 18:16

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Der Gesichtsausdruck kommt mir irgendwie bekannt vor ...

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Re: Demokratie und Informationsfreiheit

Beitragvon Livia » Do 30. Apr 2015, 22:55

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Das hat Brabeck nicht gesagt. Er hatte Krebs und hat sich zur Zeit einigermassen davon erholt. Die Arbeit hat aber nie geruht auch trotz seiner Krankheit.

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So sah er während seiner Krankheit aus.
http://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaf ... -127877930

Expertenmeinung: Die Wasserproblematik
aus Sicht von Südafrika
Von Edna Molewa
Wir leben in einem Land mit 50 Millionen Einwohnern, wo Wasser knapp ist. Hinzu kommen eine wachsende Nachfrage, die Verschmutzung der Quellen, eine nicht nachhaltige Nutzung und Verschwendung. Der Klimawandel und das Bevölkerungswachstum treiben den Wasserverbrauch weiter in die Höhe.

Es ist nicht zu leugnen: Das Wassermanagement in unserem Land ist ein echtes Problem. Wir haben angefangen, uns
kreativ Gedanken darüber zu machen, wie sich diese wertvolle Ressource schützen lässt, um über genügend Wasser
zu verfügen, damit unsere Wirtschaft wachsen und menschenwürdige Arbeitsplätze schaffen kann. Südafrika ist ein wasserarmes Land mit geringen Niederschlägen – rund der Hälfte des Weltdurchschnitts – und mit einer der geringsten Abflussraten weltweit. Der Niederschlag ist saisonabhängig, 80% fallen binnen fünf Monaten. Dies schafft Probleme hinsichtlich der Wasserverfügbarkeit und ‑versorgungssicherheit im Land. Dennoch ist die Regierung
von Südafrika überzeugt, dass wir nicht unmittelbar von Wassermangel bedroht sind, solange es uns gelingt,
unsere Wasserreserven ressourcenschonend zu bewirtschaften. Hochrechnungen zufolge wird Südafrika im Jahr
2050 an die Grenzen seiner wirtschaftlich nutzbaren landbasierten Wasserreserven stossen. Mein Ministerium entwickelt innovative Massnahmen, um sicherzustellen, dass auch künftige Generationen über ausreichend sauberes Trinkwasser für den menschlichen Konsum verfügen werden.


http://www.nestle.de/asset-library/docu ... g_2011.pdf

Vielleicht übersieht man die Problematik in Afrika, die Zunahme der Bevölkerung, den Mangel an Niederschlägen und die Verschmutzung der Quellen einfach.
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.

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